Die besten Streetfood-Lokale mit asiatischer Küche in Bayern
Weiping Xu und seine Nudeln sind in München legendär. Handgezogen, ziehen sie einem die Socken aus. Vor allem, wenn sie sich in der Suppe mit dünn geschnittenem Rindfleisch, Ei und Schalotten zusammentun. Außerdem sind noch 14 Gewürze drin. Welche? Sagt er nicht.
Fische sehen oft nicht sonderlich attraktiv aus. Ein bisschen stumpf, manche sogar dumm. Aber bei byvu sind sie sexy! Etwa die flambierte Buttermarkrele oder Lachs und Thunfisch. In der Reis-Bowl tun sie sich zusammen mit allerlei Greens – super! Veganer bestellen den »Dancing Shrimp«!
Sehnsucht hat ein Zuhause: Im Khanittha im Münchner Werksviertel gibt es authentisches thailändisches Essen mit offener Live-Küche und Thai-Night-Market-Flair. Und wer nicht genug von den Aromen, der Schärfe und der Säure bekommt, kann hier auch gleich einen Kochkurs buchen.
Natürlich sind die Currys im Rice Garden super. Aber wenn man sich mal etwas gönnen möchte, sollte man auf jeden Fall einen Blick auf die Grill-Karte werfen. Die Pfeffersauce, die sie zum Tuna-Filet servieren, ist zum Niederknien, genauso wie die gegrillten Prawns.
Sollte man mit einem Hüngerchen durch München wandeln und sich auf der Straße umhören, wo es etwas Feines für zwischendurch gibt, dann stehen die Chancen gut, dass man zu Bánh Mì Minh geschickt wird. Ob vegan oder mit BBQ Pork – auf dieses Brötchen ist immer Verlass!
Man könnte die Augen schließen und per Zufallsprinzip mit dem Finger über die kleine, aber feine Speisekarte von PhoYou fahren und würde trotzdem immer richtig liegen. Zum Beispiel mit der »Lazy Peanut Sauce« – super viel Flavour und eine zarte Schärfe mit animierender Säure.
Manche sagen, Phở sei kein Essen, sondern ein Lebensgefühl. Bei Ha Noi Pho kann und sollte man die Suppe trotzdem bestellen! Oder man lässt sich auf ein Abenteuer ein und bittet die Gastgeber um eine Empfehlung. Vietnam mit bayrischem Dialekt? Das funktioniert hier sehr gut.
Ob frische Sommerrollen, der Reisteller mit Spareribs & Spiegelei, hausgemachte Bánh-mì-Sandwiches oder ein herrlicher Papayasalat, bei Madame Do findet ganz sicher jeder sein Lieblingsgericht. Auch, weil die vietnamesischen Klassiker sehr ästhetisch arrangiert werden.
Man erkennt es schon daran, dass die Gerichte auf Thai auf der Speisekarte stehen: Hier geht es authentisch zu. Auch deshalb ist es immer bummvoll hier. Aber warten lohnt sich. Vor allem auf den gemischten Teller »Spezialitäten des Hauses.« Geheimnis- und geschmackvoll!
Neonlichter weisen den Weg durch das nächtliche Seoul. »Du bist das Bier zu meinem Soju«, flackert es da. Aber nein: München ist nicht Korea. Es schmeckt nur so, bei 89Anju. Genau das richtige Restaurant, um mit ein paar guten Freunden saftiges Korean Fried Chicken zu genießen.
Es gibt eine eiserne Regel: Je zurückhaltender die Einrichtung, desto authentischer das chinesische Soulfood. Die wird bei Yi Da Wan am Rosenheimer Platz erfüllt. Hausgemachte Dumplings und herrlich ehrliche Suppen sind auf jeden Fall einen Besuch wert!
Nun können sich auch die Münchner Foodies freuen: Hako Ramen hat nach Berlin und Hamburg einen Standort nahe des Viktualienmarkts eröffnet. Die Nudeln werden hausgemacht, die Brühen gibt es in vielen verschiedenen Varianten – auch Vegan-Lover werden fündig.
Uncle Chen ist der Onkel, den man nie hatte, aber immer brauchte. Zum Glück hat er seinen Laden geöffnet und damit die Hongkonger Dai-Pai-Dong-Kultur nach München geholt. Fluffige Bao-Buns, köstliche Wan Tan und herrliche Nudelsuppen. Natürlich gibt's auch Sharing-Optionen.
Bei Vietsoup gibt es – wenig überraschend – vietnamesische Suppen. Was neben dem tollen Geschmack aber überrascht, ist der Preis. Eine klassische Phở Nhớ bekommt man hier schon für 3,90 Euro. Noch eine Überraschung: Dumplings nennen sie hier Maultaschen. Das ist Integration!
Genau wie in Südkorea isst man beim Koreaner dort, wo sich das Leben abspielt: mitten drin im Univiertel. Und so richtig lebendig kann man sich dabei auch fühlen – dank animierender Gerichte wie dem fantastischen »Dduk Baegi BibimBap« oder dem scharfen »Kimchi Boggum Bap«.
Hervorragendes Essen und Freundlichkeit gehören nicht zwangsläufig zusammen. Wem nach Bauchpinselei ist, der sollte woanders essen. Wem hingegen nach Bauchschmeichelei ist, der sollte sich sofort das beste Pad Thai der Stadt bestellen. Ja, hier zählen sie noch, die inneren Werte.
Einfach, aber gut! Was in dem schmucklosen Ambiente auf die Teller kommt, sind authentische Gerichte aus der vielfältigen chinesischen Küche. Empfehlenswert sind die scharf-würzigen Suppen, die gebratenen Nudeln mit Hühnerfleisch und die Reis-Speisen mit frittiertem Fisch.