"Hunde willkommen" Restaurants in Schweiz
Kochlegende Tanja Grandits' farbenfrohe Aromenküche sollte jeder Gourmet kennen. Ein Besuch bei ihr ist gut fürs Gemüt – ausgeklügelte, doch nicht komplizierte Gerichte, ein aufmerksamer Service und ein elegantes Ambiente sorgen fürs perfekte Fine-Dining-Erlebnis.
In der oberen Etage des Hotels Einstein entfalten präzise thematisierte Fine‑Dining-Menüs mit vier bis sechs Gängen pure Eleganz. Die Küche verzichtet auf Effekthascherei und die Weinauswahl aus dem Gewölbeweinkeller liefert grosse Namen, aber auch spannende Überraschungen.
Auf über 1000 Meter und mit Blick über den Bodensee begeistert das Gasthaus zum Gupf mit regionaler Gourmetküche – präzise, leicht und herzlich. In stilvoller Holzstube oder auf der sonnigen Terrasse geniesst man ausgewählte Weine aus dem beeindruckenden Weinkeller.
An diesem lebendigen Ort in Küsnacht entfalten sich Schweizer und mediterrane Aromen in raffinierten Drei- bis Acht-Gänge-Menüs. Die Weinkarte? Stark vertreten sind Schweizer und französische Tropfen. Terrassenflair trifft auf einen kunstvoll-gemütlichen Speisesaal.
Hier dreht sich alles um Gemüse – frisch, regional, jahreszeitlich. Fleisch und Fisch? Nur als zarte Beigabe. Alles direkt von den Bauern drumherum. Und dabei ganz unkompliziert: kein steifer Dresscode, sondern ein entspanntes Wohnzimmerfeeling mit Gourmetküche.
Küchenchef Kevin Romes und sein Team kochen im Skin's mit Leidenschaft und grossem technischem Können. Dabei kommen Gerichte heraus, die durch ihre Feinheit bestechen und keiner einzelnen Küche zuzuordnen sind – Asiatisches trifft nahtlos auf Mediterranes und Lokales.
Im Bijou des Kreuzes wird aus Essen fast schon ein Ritual: Das historische Gasthaus verwandelt sich abends in ein Mikro‑Fine‑Dining mit nur wenigen Tischen. Ein Überraschungsmenü, das Schweizer und asiatische Aromen reduziert vereint – persönlich, intim und brillant.
In stylisher Jachtclub-Atmosphäre mit Blick auf den See trifft mediterran-italienische Finesse auf gelassene Eleganz: offene Küche, grüne Fliesen, Leder-Lounge und eine einzigartige Weinkarte – entspannt, kultiviert, perfekt für das Nizza-Gefühl am Zürichsee.
Das «Myle» wurde kürzlich wiedereröffnet, bespielt wird es neu von Markus Arnold und Team, ehemals von der «Steinhalle». Das Ambiente ist grosszügig, elegant und modern. Rasch kommen Wasser und ein Aperitif an den Tisch, dann folgt ein Apéro mit frischem Brot und verschiedenen Kleinigkeiten. Das Motto ist «Cuisine Voyage», fürs aktuelle Menü liess sich Arnold auf einer São-Paulo-Reise inspirieren. Vor dem ersten Gang fragt der Sommelier nach, ob wir eine Weinbegleitung wünschen, wir wählen aber das alkoholfreie Pairing – eine gute Entscheidung! Zur Gelbschwanzmakrele mit Tamarillo und Aji Amarillo gibt es einen Drink mit Apfel, Limette und Pfeffer. Eine frische Kombination, die Lust auf mehr macht. Der zweite Gang besteht aus Schwarzem Seehecht mit Kräutermole und Hollandaise, dazu gibt es Spargel mit Lardo – und ein Getränk aus Birne, Kombu-Alge und Reisessig, das erstaunlich nach Sake schmeckt. Die norwegische King Crab mit Beurre blanc, Gartenerbsen, Kakao und eingemachtem Kürbis erhält ein recht wildes, aber spannendes Pairing mit viel Kurkuma. Beim Hauptgang treffen geschmorte Rinderrippe auf Belém-Pfefferjus und einen Krautwickel, in einer separaten Schüssel gibt es ein Rindstatar mit Süssmaispolenta und Pitanga-Chili. Die Desserts – eine Crème mit Kakao-Frucht und Maracuja sowie Guava mit dunkler Schokolade, Samaroli Rum und Açaí-Glace – bilden einen stimmigen Abschluss für einen genussvollen Abend. Schön ist auch die persönliche Note: Die Gerichte werden vom jeweiligen Koch präsentiert, Arnold selbst tauscht sich gerne mit den Gästen aus und das Servicepersonal ist äusserst aufmerksam und sympathisch.
Im EquiTable kocht Julian Marti aus fair gehandelten, regionalen und biologischen Zutaten. Die Überraschungsmenüs mit vier bis sieben Gängen sind hervorragend komponiert. Kleiner, stilvoller Raum, entspannter Service und eine Weinbegleitung mit erkennbarem Charakter.
Markus Arnold lädt ins historische Museum und nimmt den Gast in seiner Steinhalle kulinarisch auf eine Reise mit. Der Küchenchef reist selbst gern und übersetzt diese neuen Impressionen und Inspirationen aus Asien oder Amerika in kreative und köstliche Gourmetmenüs.
Silvia Manser kocht hier seit Jahren mit grosser Expertise und wunderbarer Leichtigkeit. Ihre Küche bewegt sich irgendwo zwischen lokal und mediterran, manchmal mit exotischem Kick. Derweil kümmert sich ihr Partner Thomas um die Gäste und den gut ausgestatteten Weinkeller.
Erdig, ehrlich und erzählend – so geht es in dieser Wirtschaft zu und her. Abends werden zwischen vier bis sechs Gänge aufgetragen, auf Anmeldung auch vegetarisch und sogar vegan. Ob Mitarbeiterin, Gast oder Produzentin, das Team bemüht sich immer ums Wohl von allen.
Das Basique setzt auf Neo-Bistro statt Sterneküche, Damien Germanier macht die Einfachheit zur Raffinesse. Mit viel Handwerk und Kreativität zaubert er mit seinem Team Gourmetmomente aus lokalen Zutaten, die vor allem auch ein junges Publikum begeistern sollen.
Küchenchef Michael Baader kocht seit Jahren auf höchstem Niveau. Seine Küche basiert auf französischer Kochkunst und Aromen aus aller Welt. Es haftet ihr ein Hauch «Fusion» an, aber trotzdem merkt man ihre klassischen Wurzeln. Tolle Weinkarte mit 450 Positionen.
Im «Hotel Seepark Thun» lädt der jüngste Sternekoch der Schweizer Gastronomie seine Gäste zu einer kulinarischen Reise im «Centric Dining». Sascha Spring startet sein Degustationsmenu «Im Schein der ersten Stunde» mit einer pochierten Auster, grünem Apfel, Stangensellerie und Sudachi. Dann folgen ein Beignet – gefüllt mit Amsoldinger-Fondue, getoppt mit Röstzwiebeln – und ein Cannelloni-Häppchen, das er seit seinem ersten Menu schickt, gefüllt mit Kalbfleisch, dazu Ponzu, Sauer-klee und Kimizu. Wir sind beeindruckt. Der Brotgang zelebriert alte Handwerkskunst: Bio-Gantrisch-Sauerteigbrot, mit blumenförmiger Käsereibutter, Traubenkonfitüre und Stockhornmutschli. Das hat Susu, wie Sascha Spring auch genannt wird, früher zum Frühstück gegessen. Und wir gestehen: Es passt tatsächlich gut zusammen. Das Amuse-Bouche und das Tatar zeigen die regionalen Produkte, die Spring verarbeitet: Aemme-Shrimp als Ceviche, ein Simmentaler Rind als Tatar. Bei beiden Gängen gibt es rein gar nichts zu meckern. Beim Zwischengang wird ein luftiger Steffisburger Kartoffelstock mit konfiertem Eigelb, Lauch und Loïtas Herbsttrüffel aufgetischt. Diese Zutaten passen nicht nur wegen des Herbstes grandios zueinander. Im Hauptgang geniessen wir eine handwerklich perfekte Taubenbrust aus Bresse mit Pastinake und Cassis-Molke. Das Dessert ist eine Hommage an den Marronikuchen von Susus Tante: serviert als Financier, mit Sanddorn, Vanille-Miso und Oolongtee – eine über-raschende Komposition aus Süsse und Würze. Mit einem Cannelé, Grossmutters Spitzbuben und Kalamansi mit Maracaibo-Schokolade beenden wir das persönliche und passionierte Menu von Susu.
Im ältesten Gasthaus des Kantons Zug verbindet sich historische Gaststube mit moderner Haute Cuisine. Ein mehrgängiges Menü wechselt je nach Saison und Ideen der Küche. Die elegante Holzstube und der Sommergarten schaffen den perfekten Rahmen für Genussmomente.
Bernadette Lisibach kann für ihre Kochkunst aus dem Vollen schöpfen: Die Bodenseeregion ist ein Paradies für regionale, frische Produkte. Ihre Menüs spiegeln die Jahreszeiten wider und begeistern immer wieder mit viel Gespür fürs Detail. Feine Weinauswahl aus der Region.
Die Amuse-Gueules lassen bereits eine Vorliebe des neuen Teams im «Du Bourg» erahnen: wegen der Nori-Tartelette mit gebeizter Forelle und der Gyozateig-Tartelette mit Artischocken, Senfsaat, kandiertem Yuzu. Etwas Japan schadet keinem Menu. Manuel Zauggs letzten Kochstationen lassen einiges erahnen: «Olympia» und «Steinhalle» in Bern. Aus dem hellen Gewölbekeller, wo die Küchengrüsse ausgetragen wurden, geht es hoch ins elegante, Restaurant, in dem nur 16 Gäste Platz haben. Vor dem ersten Gang werden rosenförmige Randen-Butter und Brioche aufgetischt. Dann folgt ein Gurken-Ceviche mit Grapefruit und Sudachi (japanische Zitrusfrucht) an einer Ponzusauce. Das Chilipulver nimmt etwas Überhand, die filigranen Geschmacksnoten bräuchten eine grössere Bühne. Umami gibt´s auch beim nächsten Gang: gebackener Blumenkohl an einer Kräuter-Beurre-blanc. Das Sauerkraut-Aroma ist so subtil, dass wir es fast nicht erkennen. Doch dank der säurehaltigen Sauce und dem Koji-Pilzgeschmack sind alle Gustos auf einem Teller vereint. Nach einem japanischen Eierstich «Chawanmushi» bekommen Vegetarier butterzarte Aubergine und Omnivoren saftiges Poulet. Dieses ist mit hausgemachtem Kimchi aromatisiert. Mit zartem Lauch, verbranntem Lauchpulver und Miso-Jus. Der Käsegang ist gut und gut erzählt: Der Weissschimmelkäse stammt aus einem Armeebunker in Rougemont. Manuel Zaugg will sich im Du Bourg vermehrt der Patisserie widmen. Das schmeckt im ersten Menu so: Apfelwürfel mit Honig, Hippen, Olivenöl, Thymian-Rahmglace. Ganz ehrlich? Zum Niederknien. Japan zeigt sich wieder beim zweiten Dessert: Erdbeeren, Ingwer, Fenchel geröstet, Shiso. Wir sagen: Arigato!
Lokal und saisonal ist hier nicht nur eine Redensart, kommen Obst und Gemüse doch tatsächlich oftmals aus dem eigenen Garten. Als wäre dies nicht schon genug, wird man sogar mit Käsespezialitäten von Kühen von der eigenen Alp verwöhnt. Dazu gibt es passende Weine zum Mehrgänger.