"japanische Küche" Restaurants in Schweiz
Tsutomu Kugota ist Sushi-Meister und einer der besten Chefs für die Omakase-Küche in der Schweiz. Seine Kreationen bereichern die kulinarische Tradition Japans mit überraschenden Kombinationen, die nach einem Besuch unvergessen bleiben. Die Sake-Auswahl ist grossartig.
Die Intimität des Orts – nur acht Gäste finden hier Platz – und die Handwerkskunst von Sushi-Meister Atsushi Hiraoka machen den Besuch in der Omakase-Suite zu einem exklusiven Erlebnis. Omakase basiert auf der Intuition des Chefs und dem Dialog mit den Gästen.
Im Restaurant in der ehemals ersten Tennishalle Europas wirkt Chef Nobu Matsuhisa. Er zaubert aus Elementen der japanischen und peruanische Küche unvergessliche Fusion-Erlebnisse. Thunfisch-Tacos oder Gelbschwanz-Sashimi mit Jalapeños vereinen beide Genusswelten.
Das The Japanese at Gütsch auf 2400 Metern ist nicht nur das höchstgelegene japanische Restaurant des Landes, sondern auch eines der besten. Sowohl das Omakase-Menü von Küchenchef-Duo Dominik Sato und Fabio Toffolon als auch die À-la-carte-Optionen lohnen sich.
Die Omakase-Kultur überlässt dem Küchenchef die Entscheidungskraft über die Komposition des Menüs. Der exquisite Mehrgänger wird mit traditionellen Techniken vor den Gästen zubereitet und entführt zu einer kulinarischen Reise nach Fernost. Die Sake-Auswahl ist grossartig!
Das «La Muña» im «Hotel Adula» in Flims präsentiert sich als edle Stube. Chefkoch Domenico Zizzi und sein Team servieren wahlweise ein 4- oder 6-Gang-Omakase-Menu. Wir entscheiden uns jedoch für die freie Auswahl von der Karte. Den Auftakt macht eine Sashimi-Selektion mit O’Toro-Thunfisch, Lachs und Schweizer Rind, begleitet von frisch geriebenem Wasabi. Die rohen Stücke sind von feiner Textur. Wer schon in Japan war, wird geschmacklich allerdings nicht restlos überrascht sein. Dazu passt ein Glas Rosé-Champagner von Jeeper, der die Meeresaromen elegant aufnimmt. Die «Ceviche of the Week» besteht aus Lachs mit Wakame, Sesam, rohen sowie knusprigen Zwiebeln in einem ausbalancierten Dressing. Mehr davon, bitte! Das japanische Wagyu-Rind auf Enoki-Tempura mit Chimichurri und Ponzu-Sriracha-Sauce erweist sich als aromatische Wucht. Fett, Säure, Schärfe und Umami sorgen für eine echte Geschmacksexplosion. Auch die Chicken Gyoza mit schwarzem Trüffel überzeugen: aussen knusprig gebraten, innen saftig gefüllt. Eine Sake-Empfehlung begleitet die Vorspeisen stimmig. Bei den Hauptgängen fällt unsere Wahl auf Pulpo mit Koriander-Mayo und «Frijoles-blancos»-Püree und erneut auf japanisches Wagyu, diesmal mit Physalis-Sauce, dazu Reis und Burokkori – wilder Brokkoli mit Sesam, Shichimi, Koriander und Sesam-Sauce. Die Gemüsebeilage begeistert, das Wagyu zeigt sich wie gewünscht butterzart. Der Pulpo ist etwas zu weich geraten, das Püree macht das wieder wett. Zur Mochi-Variation aus Schokolade, Kokos, roten Bohnen und Matcha gesellt sich ein Umeshu. Kampai!
Wer vom Ausblick auf die Bergwelt überwältigt sein sollte, bestellt nach ersten Snacks am besten eine Sashimi-Auswahl zur Beruhigung. Küchenchef Miguel de Vega, geschult bei spanischen Topköchen, hat aber mehr drauf, dekliniert Sushi und verzaubert gern mit Seeigel.
Das schicke neue Restaurant ist modern eingerichtet, mit viel Holz. In der offenen Küche im Hintergrund arbeiten die Köche ruhig, schneiden Fisch, Fleisch und Gemüse und formen Sushi. Das «Seam» – der Name wird auf Englisch ausgesprochen, heisst also «Naht» – ist das erste Restaurant in der Schweiz, das japanische Kappo-Küche anbietet, zu Deutsch «schneiden und kochen». Hier wird alles vor dem Gast zubereitet. Die Gerichte selbst sind vielseitig, vom Wagyu-Katsu-Sando – einem Sandwich mit Wagyu-Schnitzel – über Sashimi, Sushi und leichte Sommergerichte bis zur Nudelsuppe gibt es alles. Die Gerichte sind in der Regel klein, empfohlen werden drei bis vier pro Person – also probieren wir uns auch einmal quer durch die Karte. Wir starten mit knusprig-saftigem Wagyu in Panko-Kruste zwischen zwei Scheiben Milchbrot-Toast. Es schmeckt köstlich, genauso wie das frittierte Sushi mit Blauflossenthunfisch-Tatar. Ein Highlight in einer Abfolge von rund zehn ausnahmslos guten Gerichten war für uns das Tages-Sashimi, das mit besonderen Texturen überraschte. Es gab geflämmte Jakobsmuschel, Red Snapper, der durch die Reifung zwischen zwei Kombu-Blättern über Nacht Biss gewann und mit Yuzu aromatisiert wurde, und Tranchen vom Blauflossenthunfisch-bauch, der wunderbar marmoriert war. Dazu gab es Algen, in Sojasauce gekocht, und frischer Wasabi. Ebenfalls begeisterte uns der Reis aus einem japanischen Donabe-Kupfertopf. Besonders die vegetarische Variante mit Eierschwämmli und Tofu-Haut schmeckte uns sehr gut. Der Service war aufmerksam und erklärte die Gerichte sehr gut. Für Fans der gehobenen japanischen Küche ist ein Besuch im «Seam» ein Must!
Das Angebot dieses eleganten japanischen Restaurants basiert auf hochwertigen Fisch- und Seafood-Spezialitäten. Die Sushi-Master bereiten daraus köstliche Kreationen auf Topniveau und machen auch einen Abstecher nach Südamerika: Die Ceviche mit Yuzu ist eine Wucht.
An der Bar des kleinen Restaurants verwöhnt Masahiko Numabukuro die Gäste mit einer Auswahl an hervorragendem Sushi. Wer tiefer in die japanische Küche eintauchen möchte lässt sich Tempura und Wagyu schmecken. Nicht fehlen darf als Dessert das Parfait aus Matcha-Tee.
Izumi im Four Seasons Genf interpretiert Nikkei-Küche mit japanischer Technik und peruanischer Finesse. Das elegante Rooftop-Restaurant bietet Blick über die Stadt und den See und schafft einen Rahmen, in dem die ausgewogenen Aromen angemessen genossen werden können.
Die Waadt trifft Japan und beide stossen auf einen schottischen Küchenchef. Alastair Long hat die Kaiseki-Prinzipien verinnerlicht und bereitet Fisch, Gemüse und Wagyu auf leichte, puristische Weise zu. Japanisch inspiriert sind die Desserts, grossartig ist die Aussicht.
Das Hotel «Beau-Rivage Palace» hat seinen Namen vollends verdient, denn es handelt sich bei diesem Haus tatsächlich um einen eindrücklichen Palast. Im Erdgeschoss mit Blick auf den Garten und grosser Terrasse befinden sich gleich mehrere Restaurants, wir speisen heute im «Kaigan». Im japanischen Restaurant des Hotels werden wir äusserst freundlich vom sympathischen Gastgeber begrüsst und an die Bar geführt. Hier geniessen wir unseren Lunch mit Blick auf den Teppanyaki-Grill. Der Gastgeber bringt uns die Speisekarte, wir schenken ihm unser Vertrauen und lassen ihn eine Auswahl an Gerichten zusammenstellen. Bald schon bekommen wir ein gut gewürztes Thunfisch-Tatar, feine flambierte Lachstranchen und von der berühmten Restaurantkette «Nobu» inspirierte, knusprig frittierte Reisquader mit Thunfisch. Weiter geht es mit einer Auswahl an Sushis aus perfekt abgeschmecktem Reis und Fisch von höchster Qualität. Dazu wird am Tisch geriebene japanische Wasabi-Wurzel serviert, welche mit der herkömmlichen grell-grünen Paste wenig zu tun hat. Dazu passt das vorgeschlagene Glas Petite Arvine vorzüglich – fast hätten wir uns stattdessen für Sake entschieden, von dem es ebenfalls eine gute Auswahl gibt. Nun müssen wir einfach noch etwas vom Teppanyaki-Grill vor unserer Nase bestellen. Wir entscheiden uns für das saftige Secreto vom iberischen Schwein, das mit herrlich knackigem Gemüse serviert wird. Ebenfalls Freude bereitet uns das anschliessend servierte Hausdessert «Flamed Yukimi», ein flambiertes, mit Glace gefülltes Mochi mit Erdbeer-Kompott. Sehr zufrieden und sehr satt verlassen wir das «Kaigan» am frühen Nachmittag.
In Zermatts Schweizerhof erwartet die Gäste ein sorgfältiger Genre-Mix aus japanisch-peruanischer Küche. Die Gerichte spielen mit Texturen – roh trifft mariniert, süss trifft auf sauer – und sind überraschend, nicht überladen. Der Service ist warmherzig , der Rahmen modern-elegant.
Kakinuma in Genf steht für authentische japanische Küche mit besonderem Fokus auf Sushi und Sashimi. Traditionelle Techniken und ausgewählte Zutaten prägen den Stil des Hauses. Ein Restaurant, das japanische Esskultur ernst nimmt und ohne Kompromisse umsetzt.
Stilvoll eingerichtete Izakaya. Das japanische Gastrokonzept basiert auf Geselligkeit, bringt Freunde wie Familien an einen Tisch und bietet eine breite Auswahl an Speisen zum Teilen. Sushi Rolls werden ergänzt mit warmen Spezialitäten. Spannende Auswahl an Sake.
Bei Kenichi Arimura (aha, die letzten beiden Silben bilden den Restaurantnamen!) muss sich der Gast einordnen. Der Chef serviert am Abend Omakase nach Marktangebot, von Sashimi bis Wagyu. Wer nur reinschnuppern möchte, kommt am Mittag und versucht sich an der Bentō-Box.
In diesem japanischen Restaurant im Hotel Schweizerhof bekommt man erstklassige Sushis. Aber nicht nur das: Es gibt einen von wenigen Teppanyaki-Grills in der Schweiz. Der Grillmeister sorgt nicht nur für Unterhaltung, sondern auch für perfekt gegarte Leckerbissen.
Hoch über Davos wartet eine Nikkei-Küche, eine Fusion aus Peru und Japan. Live-Cooking sorgt dafür, dass jedes Gericht frisch und direkt nach der Zubereitung serviert wird. Spannend, wie man gleichzeitig dem Workflow der Köche und der einmaligen Bergwelt frönen kann.
In den eleganten Räumlichkeiten im ersten Stock des Hotels Metropol kommen Liebhaber der japanischen Küche ins Schwärmen. Alle Spezialitäten Nippons kommen hier perfekt zubereitet und schön angerichtet auf die Tische. Der Herbst wird mit japanischem Hot-Pot gefeiert.