"Rauchen erlaubt" Bars in Deutschland
Ein Tresen, vierzehn Barstühle, beste Zutaten, klassische Basisrezepte mit kreativem Twist und ein hochprofessioneller Service: Das ist das minimalistische Geheimnis der großartigen Bar von Gonçalo de Sousa Monteiro, die es bereits vor zehn Jahren zu Recht auf die Charts der »The World's 50 Best Bars« geschafft hat.
Im August 2025 konnte die elegant-gemütliche Bar ihr Zehnjähriges feiern. Neben jeder Menge Partyabende auch Grund, die Cocktailkarte mal wieder mit Neuentdeckungen zu bestücken – vom trocken-herben »One Shot« auf Jägermeisterbasis bis zum exotischen »Silver Fig« mit Kota-Pandan-Likör, Imperii Gin und Feige.
Hier wird nicht simpel getrunken – es wird verkostet, geschlürft, entdeckt. Mini-Cocktails in Serie mit Fokus auf Tequila und Mezcal samt viel Detailliebe. Wie wäre es mit »Buttermilch Margarita« mit Agave und Quitte, »Red Flag« mit Erdbeerlikör, Minzsirup und Aperol oder »Death by Erdnuss« mit Schokolikör und Sahne?
Wie in die Goldenen Zwanziger zurückversetzt fühlt man sich in der Cocktailbar Limonadier im Bergmannkiez. Spannende und originelle Eigenkreationen, neu interpretierte klassische Cocktails und selbst gemachte Limonaden stehen auf der Karte. Viele der verwendeten Zutaten werden vom Barteam selbst hergestellt.
Keine Angst: Alternde Junggesellen stellen in dieser längst zum Klassiker gewordenen Bar mitnichten die größte Gästegruppe. Egal, ob mit Gin, mit Brandy oder mit Pisco gemixt wird: Die Cocktails besitzen stets einen originellen Twist. Draußen vor der Tür genießt man im Sommer besonders angenehm. Ab 20 Uhr geht's los!
Das Wohnzimmer des Knud Scheibelt strahlt jene Gelassenheit aus, welche nur die ganz großen Bars ihr Eigen nennen. Über Maltwhisky weiß in Stuttgart kaum einer besser Bescheid als der Chef. Drinks des 20. oder gar des 19. Jahrhunderts kann man sich aber auch mixen lassen – und der selbst kreierte Wermut ist ein Renner.
Die angesagte Bar mit ihrem burlesken Charme und schicken Ambiente ist Treffpunkt und Bühne für Frankfurter Locals und ihre Gäste. Ein Place to be, an dem das kompetente Barteam nicht nur Cocktailklassiker und bewährte Longdrinks ins Glas bringt, sondern auch mit innovativen Eigenkreationen überrascht.
Als älteste Bar Berlins ist der Rum Trader auch heute noch eine der Topadressen für richtig gute Drinks in der Hauptstadt. Die Atmosphäre ist intim und persönlich, der Einrichtungsstil exzentrisch und erinnert an die 70er-Jahre. Bekannt ist die Bar für ihre exzellente Auswahl an verschiedenen Rum-Sorten.
Ziemlich wahrscheinlich hätte sich der alte Fiesta-Autor und Stierkampf-Bewunderer wohlgefühlt in der nach ihm benannten Bar im Gewölbekeller des Hotels. Man kann es dem legendären Ernest Hemingway nachmachen und einfach einen Daiquiri bestellen, sich aber auch eingehend zu besonders angesagten Drinks beraten lassen.
Schon »Fasanenblut« gekostet? Im Blauen Fasan ganz unblutig mit Gin, Carpano Bitter, Himbeere und Rosmarin. Entspannte Atmosphäre für After-Work-Bier und anspruchsvolle Cocktails – von Klassikern bis Signatures. Winterfest der »Pedro im Skiurlaub« mit Tequila, Limoncello, Milchschaum und Tonka, erfrischend der »Hamburg Mule«.
Eine heilende Wirkung versprechen die Drinks, die bei Herr Lindemann im ruhigen Rixdorf in Neukölln gemixt werden. Dafür kommen jede Menge Kräuter zum Einsatz, die in Kombination mit Gin, Rum und anderen Spirituosen nicht nur gesund machen sollen, sondern vor allem auch geschmacklich komplett überzeugen.
Dunkles Holz, schwarzes Leder und der herbe Duft von knapp 40 Jahren Bargeschichte: Das Franzotti ist der Kreuzberger Klassiker mit einer gediegenen Cocktailauswahl und ein Mekka für Whisk(e)y-Fans: Hunderte Flaschen mit schottischen Islays, kanadischen Rye-Whiskeys oder exklusiven Bourbons erfreuen nicht nur das Auge.
Auf einen Apéro nach der Arbeit trifft man sich in der Salut! Classic Bar in Schöneberg. Auf der Karte stehen Klassiker aus den 20er- und 30er-Jahren, aber auch eigene erstklassige Drink-Kreationen. Barinhaber Dejan Spasovski legt großen Wert auf hochwertige Zutaten, einige davon werden vor Ort selbst hergestellt.
Am langen Tresen oder in den gemütlichen Sitznischen bekommt man in der Hildegard Bar geschmackvolle Drinks serviert. Besonders fein sind die sogenannten »Poetry Drinks«, die von Persönlichkeiten inspiriert sind, wie der »Bellini Fellini«, eine Hommage an Federico Fellini aus Portwein, Pfirsichpüree und Crémant.
Wenn eine Bar zum Erlebnis wird, dann ist man in aller Regel in Kassel bei King Schulz. Hier tanzt der Bär zu abgefahrener Musik, das Interieur im Stil der 1960er-Jahre wirkt wie aus der Zeit gefallen und Bier wird hier aus der Flasche getrunken. Dazu stehen auf der Karte die weltweit legendären Bar-Drinks.
Howdy – eigentlich müsste man hier, schon wegen der Einrichtung, Cowboystiefel tragen. Zu sehr gutem Sound (ein oft unterschätztes Baraccessoire) werden lokales Craftbier, Bourbon- oder Rye-Whisk(e)y und sehr gute Cocktails wie der »Stagger Lee Manhattan« serviert, die mit selbst gemachten Ingredienzen gemischt werden.
Ein bisschen verschrammt, etwas nonchalant, aber immer helle im Köpfchen: So authentisch wie Berlin sich an manchen Ecken zeigt, ist die Stadt leider nur noch ganz selten. Das TiER steht zu seinen Derangierungen, mit alten Plüschsofas, schummriger Beleuchtung und einfach richtig guten Drinks – ehrliches Neukölln eben.
Im angenehm unspektakulären Kiez findet man eher durch Zufall ein wunderbares Waterhole für echte Barflies. Die nach dem Prohibitions-Gangster George Remus benannte Bar bietet eine überraschend große Auswahl an Spirits aller Art und beeindruckende Cocktails wie »Waldspaziergang« oder den alkoholfreien »La Bella Donna«.
Die Bar Immertreu ist längst kein Geheimtipp mehr, sondern fester Bestandteil der Berliner Barszene. Im zurückhaltenden Interieur mit gedämpftem, warmen Licht und Art-déco-Elementen genießt man klassische Cocktails und modern interpretierte Lieblingsdrinks in gemütlichen Ledersesseln oder am langen Tresen.
Wandern oder Langlaufen im Oberlausitzer Bergland, danach im edlen Spa entspannen und am Abend hervorragende Fine-Dining-Küche und ebensolche Drinks genießen: Im märchenhaft-mauretanischen Ambiente der schönen Hotelbar lässt man den Tag bei gut gemischten und kreativen Cocktails wie »Touch of Asia« ausklingen.