"Schweizer Küche" Restaurants in Zürich
In ehrwürdigen Stuben mit Blick auf die Limmat wird eine Küche gepflegt, die auf Handwerk und Herkunft setzt. Die Saucen haben Tiefe, die Garpunkte sitzen, der Service ist aufmerksam. Wer einen Tisch auf der Terrasse bekommt, erlebt Zürich von seiner schönsten Seite.
Was für eine gelungene Fusion aus fränkischen Spezialitäten (die Schmankerln aus Sebastian Röschs Heimat), Schweizer Traditionen (Cordon bleu) und kreativer, zeitgenössischer Gourmetküche mit viel frischen Zutaten aus dem Alpenraum! Ein Hit ist das Picknick to go.
Im Gamper würdigt Marius Frehner gekonnt die besten – oft biodynamischen – Zutaten der Schweiz. Viergänger mit präziser Aromenführung, extrem viel Können und das ganz ohne Schnickschnack. Auf die puristisch präsentierten Teller kommen nur Komponenten, die auch Sinn machen.
Die Bauernschänke liegt zentral am Rindermarkt. Statt Klassiker entstehen originelle Gerichte wie Königsmakrele mit Radicchio oder das berühmte Schweinebauchgröstl in Kopfsalat – alles zum Teilen oder im Fünf-Gänge-Surprise-Menü. Die Weinkarte führt viele natürliche Weine.
Am Zürisee in Wollishofen zeigt die Wöschi, wie entspannt Fine Dining sein kann. Serviert werden innovative Surprise-Menüs, präzise gekocht und ideenreich umgesetzt. Dazu die Glasfront und die Seeterrasse – eine der schönsten Adressen, um Zürich am Wasser zu geniessen.
Gastgeberin Anna Zimmermann trifft mit dem Lotti den Nerv der Zeit. Hier kommen Fleischtiger und Gemüsefans auf ihre Kosten. Gegart wird auf dem grossen Holzgrill. Die Gerichte zum Teilen machen den Abend zu einem unkomplizierten Vergnügen. Spannende Weinauswahl.
Didi's Frieden ist längst eine Zürcher Institution. Die handgeschriebene Karte wechselt täglich, abends wählt man aus drei- bis fünfgängigen Menüs oder à la carte. Die Küche serviert klassische Gerichte mit Feinsinn – kein Showkochen, aber beständige Qualität.
Ein bisschen ausserhalb des Zentrums wird im Da Angela mit viel Liebe zum Detail und guten Produkten authentische italienische Küche gezaubert. Als Gast wird man hier sowohl im wunderschönen Innern des Restaurants wie auch auf der herrlichen Terrasse herzlich umsorgt.
Hier wird gekocht, wie's schmeckt: Deftige Hausmannskost trifft auf mediterrane Leichtigkeit im Rosaly's. Die Weinkarte überrascht mit seltenen Schweizer Tropfen. Kein Getue, nur purer Genuss. Ein echtes Juwel für Kenner, die Wert auf Handfestes und Raffiniertes legen.
In diesem geschichtsträchtigen Zunfthaus wird seit 1636 getafelt. Der Blick auf den Münsterhof ergänzt das bürgerliche, aber nicht verstaubte Restaurant hervorragend. Auf der Karte stehen Zürcher Klassiker und kreative Neuschöpfungen von Wojciech Grzejszczyk.
Der Adlisberg liegt über Zürich, am Waldrand. Es gibt Zürcher Geschnetzeltes, Hackbraten, Cordon bleu, alles hausgemacht. Die Zutaten kommen oftmals von den umliegenden Höfen. Im Sommer wird auf der Terrasse serviert, sonst in der Stube mit Aussicht ins Grüne.
Im kleinen, stimmig italienisch gestalteten Zafferano wird eine schön kuratierte Karte geboten. Aus den besten Zutaten entstehen in der Küche modern interpretierte Klassiker. Das Lokal entstand dank der Freundschaft zwischen Philipp Hildebrand und Rudi Bindella.
Die Ziegelhütte bietet Qualität und Regionalität. Ganze Tiere, die sie am liebsten Nachbarn abkaufen, werden selber verarbeitet. Das Lokal hat einen eigenen Gemüsegarten und das Team sammelt Essbares im Wald und auf den Wiesen. Im Winter riecht es nach Holzofenbrot.
Der Mythos Kronenhalle lebt! Seit 100 Jahren ist die Kronenhalle die Institution schlechthin in der Limmatstadt. Berühmter als die Kunstwerke an den Wänden sind wohl nur die unzähligen Stars, die hier schon ein und aus gegangen sind. Pilgerort für Zürcher Klassiker.
In der ehemaligen Bank fliesst heute statt Geld Kaffee und Prosecco. Von morgens bis abends gibt es das passende Angebot. Die Speisen sind mehrheitlich inspiriert vom Nahen Osten, es gibt Tellergerichte wie Schawarma oder Mezze zum Teilen, etwa Köfte und Falafel.
Seit 1348 prägt das Zunfthaus zum Rüden das Limmatufer mit seiner prächtigen, gotischen Holzdecke. Trotz jahrhundertealter Geschichte setzt die Küche moderne Akzente mit ihrer zeitgemässen Marktküche. Aber auch die Klassiker findet man kaum besser zubereitet als hier.
Hoch über Zürich thront das Obere Triemli, wo man seit Jahrzehnten mit Blick auf die Stadt isst, trinkt und Geschichten austauscht – Kultstatus inklusive. Hier treffen sich alle, vom Wanderer bis zum Nachtschwärmer, und man geht selten nach nur einem Glas wieder heim.
Nach Vreni Gigers Abgang kocht seit Januar 2025 ein neues Team. Weiterhin ist der Blick fantastisch und die Küche regional verwurzelt und kreativ interpretiert. Mittags und am frühen Abend gibt's das «Züriberg Beizli», abends wird dann «Comfort Fine Dining» serviert.
Unmittelbar neben dem Paradeplatz lädt Bindella zu zeitlos venezianischen Leckereien. Seit 30 Jahren begeistern raffinierte Fisch- und Pasta-Kreationen in kultiviertem Ambiente – begleitet von einem glanzvollen italienischen Weinkeller, der das Erlebnis krönt.
Als kreativ und bodenständig beschreibt das Spitz-Team seine Küche. Im Zentrum stehen saisonale Zutaten aus dem Alpenraum, die zu ehrlichen und kraftvollen Gerichten verarbeitet werden. Die europäischen Weine sind hervorragende Essensbegleiter und beschwingen die Gäste.