Sonntags geöffnet – Restaurants in Waadt
Ein zeitgemässes Kraftfeld französischer Küche mit Seele: In Cheseaux-Noréaz kocht Maryline Nozahic seit über zehn Jahren mit konstanter Neugier saisonale Klassiker (Ballottine, Lentilles, Bisque). Dazu agiert ihr Mann Loïc als Gastgeber. Wunderbare Terrasse mit Aussicht.
Im Restaurant Le 3C kommt Ferienstimmung auf. Das liegt zum einem an dem fantastischen Blick über den Genfersee, zum anderen an der modernen Interpretation internationaler und mediterraner Gerichte, die mit viel Liebe zum Detail handwerklich perfekt zubereitet sind.
Seit 1989 beglückt Denis Velen in dem kleinen Restaurant mitten im Waadtländer Winzerdorf seine Gäste mit kreativen, aromatisch ausgefeilten und überraschenden Gerichten. Längst zum Klassiker geworden ist sein «Wilhelm Tell»-Schneeball aus Wasabi-Mousse in Zuckerwatte.
Zwei kulinarische Welten treffen sich im Njørden. Für Chef Philippe Deslarzes bietet die Natur einen reich gedeckten Tisch. Aus erlesenen Produkten aus Gewässern und von Weiden werden mit saisonalem Gemüse und Kräutern köstliche Gerichte der New Nordic Cuisine.
Im historischen Dorfhaus von Ollon trifft französische Küche auf kreative Finesse. Saisonale Produkte werden zu unerwarteten Kombinationen wie Spargel mit Grapefruit und Pistazien oder Hummer mit Randen und Brombeeren verwandelt. Die Desserts sind kleine Kunstwerke.
Ein Hotel mit historischem Charme in Seenähe, eine gemütliche Pinte mit Bistro-Ambiente, in der man die Weine der Region degustieren kann und ein elegantes Restaurant mit französisch angehauchter Gourmetküche, all das bietet die Auberge de Rivaz. Was braucht man mehr?
Ein Besuch in der Brasserie im Hotel «Lausanne Palace» lohnt sich eigentlich immer, vor allem für Liebhaber der klassischen französischen Küche. Er ist auch fast immer möglich, denn das Restaurant ist 7 Tage die Woche durchgehend von mittags bis abends geöffnet. Beim Eintreten macht sich sofort eine nostalgische Stimmung breit, dank der Einrichtung mit viel dunklem Holz, Marmor und weisser Tischwäsche. Dazu passt auch das Speisenangebot mit seinen Klassikern wie Caesar Salad, Oeufs à la florentine und Malakoffs als Vorspeisen und Schnecken, Eglifilets und Blanquette de veau im Hauptgang. Beim Anschauen des Menus merkt man allerdings, dass nicht steif auf das Konzept der traditionellen Küche beharrt wird – es gibt auch leichtere Gerichte und vegetarische Optionen. Wir essen zur Vorspeise eine Auswahl an Meeresfrüchten, die geeist auf einer Platte serviert wird. Austern, Kaisergranat und Crevetten sind frisch und von höchster Qualität, da gibt es nichts zu tadeln. Auch die Königinpastete «Bouchée à la reine», die im nächsten Schritt aufgetischt wird, ist hervorragend: knusprig, luftig, gefüllt mit einem Ragout mit Sôt-l’y-laisse und Kalbsmilke. Den Reis dazu hätten wir nicht unbedingt gebraucht, man kann mit ihm aber wunderbar die feine Sauce aufputzen. Zum Dessert dann noch das Pièce de Resistance: ein grosses Baba à la Williamine mit Birne und Doppelrahm. Es schmeckt hervorragend, wir kämpfen uns durch, schaffen aber nur die Hälfte. Sehr zu loben sind auch der aufmerksame Service und die gute Weinkarte. Seit Anfang Oktober gibt es jeden Tag zudem 30 Chasselas aus der Schweiz im Offenausschank, darunter viele spezielle Tropfen.
Unweit der römischen Arena empfängt das Des Bains mit klassisch-eleganter Stube und feiner Handschrift in der Küche. Fisch aus den Seen der Umgebung, Gemüse aus dem Seenland und französische Inspiration ergeben Gerichte, die zugleich vertraut und raffiniert wirken.
Lucille Rougeron und William Bouton haben Legenden unter ihren Lehrmeister: Michel Rostang oder Edgar Bovier. Doch L'Ancolie will kein unnahbarer Gourmettempel sein, sondern ein Restaurant für alle. Tomaten, Lamm und Melone holen ein Stück Südfrankreich in die Waadt.
Die Eleganz des lichtdurchfluteten Restaurants passt zur raffinierten Küche, die auf klassische französische Gerichte mit einem internationalen Twist setzt. Die Menükarte wird fein auf die Jahreszeiten abgestimmt und wann immer möglich werden lokale Produkte verwendet.
Im gemütlichen Restaurant oder auf der weitläufigen Terrasse mit Blick in die Bergwelt, geniessen die Gäste eine marktfrische, moderne Küche, die keine Wünsche offenlässt. Hier werden regionale Produkte und Spezialitäten auf dem Teller perfekt in Szene gesetzt.
Hoch über dem Genfersee pflegt das Là-Haut eine bistronomische Handschrift: französisch geprägt, fein strukturiert, aber zugänglich. Die Karte bleibt fokussiert, die Küche konzentriert. Wer draussen sitzt, bekommt zum lokalen Wein noch den Blick über den See.
An diesem zauberhaften Ort geht einem das Herz auf. Das gemütliche Ambiente trägt ebenso dazu bei wie die farbenfrohe Saisonküche. Knackiges Gemüse und Käsespezialitäten kommen aus der Region und werden ergänzt mit hochwertigem Fleisch aus artgerechter Haltung.
In der historischen Casino-Rotunde von 1908 trifft moderne Bistroküche auf lokale Tradition. Ob Cordon bleu, Féra‑Salate oder Antipasti, hier ist von überall und für alle etwas dabei. Der herrliche Blick über den Genfersee macht die Brasserie zum Lausanne-Klassiker.
Das L'Etoile ist seit 1949 ein beliebter kulinarischer Treffpunkt in Noville. Unter der Woche wird ein liebevoll kuratiertes Marktmenü angeboten, am Wochenende kommen die Festessen auf den Tisch. Auf der Bowlingbahn kann man nach dem Essen entspannt eine Kugel schieben.
Die Lage in den Rebbergen des Lavaux hoch über dem Lac Léman ist spektakulär, die Gerichte auf dem Teller sind es auch. Die monatlich wechselnden Menüs basieren auf saisonalen Zutaten der Region und ergänzen internationale Gaumenfreuden mit einer feinen Brise Swissness.
Mitten in den Rebbergen bekommt man hier traditionelle Waadtländer Küche. Keinesfalls auslassen darf man die Hausspezialität Malakoffs, frittierte Käsebällchen. Dazu passt ein Glas vom lokalen Chasselas – wie beim Essen liegt der Fokus bei der Weinauswahl auf Regionalem.
Der hiesige Küchenchef zaubert bodenständige, feine Gerichte aus lokalen Zutaten. Er weiss, woher diese kommen, denn er sammelt sie selbst oder bezieht sie bei seinem Lieblingsmetzger, -bäcker und -bauern. Auch die Weine stammen von ausgesuchten Winzern der Region.
L'Accademia am Genfersee serviert traditionelle italienische Küche mit durchdachtem Twist. Zum Lunch wechselt das Tagesgericht, abends finden sich hausgemachte Gnocchi und präzise zubereitete Ravioli Carbonara mit Trüffel. Eine elegante, ruhige Umgebung am Quai du Port.
Im charmanten Café ist alles, was von morgens bis abends auf die Bistrotische kommt, hausgemacht. Die Speisen sind kreative Leckerbissen, die ein breites, internationales Spektrum abdecken. Der üppige Brunch am Wochenende lässt keine kulinarischen Wünsche offen.