"Sonntags geöffnet" Restaurants in Oberösterreich
Lukas Nagl prägt Österreich mit unverwechselbarer Fischküche. Kopieren? Unmöglich. Sommelière Katharina Gnigler gilt ebenfalls als Koryphäe, ihre Getränkeempfehlungen (mit und ohne Alkohol) sind einzigartig.
Na bumm. Das ist eine Hochküche, die wie ein Diamant in der kulinarischen Landschaft glänzt. Viele französische Speisen, außergewöhnliche Weine mit beeindruckender Jahrgangstiefe, schönstes Ambiente.
Einmal ois bitte! Philip Rachinger beweist im schicken Restaurant direkt an der romantischen Mühl, warum er zu den besten Köchen Österreichs zählt. Top-Handwerk, super Ideen, meist perfekt umgesetzt.
Gourmets mit gutem Gedächtnis erinnern sich an die 1990er, als man nach Mondsee pilgerte – ins »La Farandole« oder zur Legende Karl E. Eschlböck. Zuletzt werkten im »Iris Porsche« Hotel regelmäßig talentierte Köche, im Jänner sperrte auch das zu. Und nun das – ein hochklassiges japanisches Lokal hätte man in der 4000-Seelen-Gemeinde wohl zuletzt erwartet. Der Deutsche Jürgen van der Smissen mit Arztprodukte-Firma in Wals und Wohnung in Mondsee und sein Geschäftsführer investierten in den Umbau einer Pizzeria zu einem überaus chicen Doppellokal – links »Izakaya«, vulgo japanische Wirtshausküche mit Maki, Tempura und Co. Rechts im Restaurant geht’s mit edleren Zutaten feiner zu. Und am Chef’s Table kann man dem aus Kyūshū stammenden Chef Kentaro Fujita beim Finalisieren des »Omakase«-Menüs beäugen. Wobei – Omakase im engeren Sinn gibt’s aufs Erste nicht. Fujita entscheidet nicht spontan, die Gänge stehen fix auf der Karte. Von exzeptioneller Qualität sind die Produkte, Hamachi und Jakobsmuscheln kommen über den japanischen Gourmet-Hub Düsseldorf, Bluefin vom spanischen Top-Züchter Belfegó. Sashimi wird kunstvoll als »Otsukuri« arrangiert, Nigiri bestreicht der Meister mit einem Hauch milder Sojasauce und rät von weiteren Benetzungen ab. Eher Speisen im westlichen Stil sind die Hauptgerichte: Adlerfisch oder als Upgrade Black Cod kommen auf Karfiolpüree mit frittierter Aubergine, Karotte und Schwarzwurzelchips. Die Weinkarte ist vom Start weg in allen Kategorien gut bestückt, inklusive neun Sorten Sake. Und das erwähnte »Iris Porsche« Hotel samt mediterranem Restaurant sperren die Betreiber im Mai auch noch auf.
Wer das Mühlviertel in allen seinen Facetten spüren und kosten möchte, kehrt idealerweise beim Keplingerwirt ein. Grammeltascherl sind Pflicht, sehr gute Wildspeisen und erst die Kardinalschnitten.
An der Stadtgrenze über der Nebelgrenze kocht Manuel Grabner grenzgenial. Fine Dining auf eigenem Niveau, das aber auch Platz für Klassiker bietet. Wobei man sich ebenfalls sicher sein kann: Weinexzellenz.
Der mehrfach ausgezeichnete Koch Helmut Rachinger prägte die Gastro-Landschaft in Oberösterreich wie kein anderer. Fernruf 7 ist ein Paradies neben der Mühl. Hinkommen, genießen, glücklich sein.
Der entzückende Innenhof mit Feigenbäumen lädt zum Träumen ein. Spätestens wenn die Küche Klassiker und moderne Gerichte mit Top-Weinbegleitung und -Schnäpsen serviert, weiß man: Es ist traumhaft.
»Vive la Hoamat« bedeutet: österreichische Lebensmittel, vertraute Aromen, verfeinert durch französischen Kochstil. Fine Dining, das mit Blick in die offene Küche richtig Spaß bereitet. Sehr gute Weine.
Gediegen, herrschaftlich und dank Thomas Höfler auch kulinarisch auf höchstem Niveau. Ein Tag reicht niemals aus, um die Umgebung und die Speisekarte ausführlich erkunden zu können. Eine Perle am See.
Ein Gourmetrestaurant, das nie abgehoben ist und geerdet bleibt. Dank gilt der Oma des Küchenchefs Sebastian Leutgeb: Sie hat ihm die Liebe, Perfektion und Geheimnisse fürs gute Essen mitgegeben.
Den Gästen läuft das Wasser im Mund zusammen, wenn feiner Schweinsbratenduft durch die Stuben weht – dank des Holzofens, der für ein gutes Aroma sorgt. Köstlich, charmant und wunderschön ist es hier.
Vor mehr als 400 Jahren wurde in den historischen Gemäuern bereits gespeist. Mit Christoph Parzer wird der Tradition ein modern-luxuriöser Fine-Dining-Anstrich mit Kaisergranat und Steinbutt verpasst.
Josef Neulinger wurde von Falstaff zum besten Sommelier ausgezeichnet. Im Winter arbeitet er in Lech. Sobald der Schnee schmilzt, geigt er im Mühlviertel mit unfassbarer Hausmannskost und Weinen auf.
Verliebt am Seerosenteich zu sitzen, hat etwas. Wer noch keine Herzerl in den Augen hat, wird sie spätestens beim Blick in die Karte haben: Wagyu-Steak oder Casanova-Törtchen – zum Anknabbern gut.
Cortisen, das ist nicht irgendein Restaurant. Cortisen, das ist Lebensgefühl, das ist Sehnsucht, das ist Wolfgangsee gepaart mit außergewöhnlicher Kulinarik. Cortisen bedeutet Loslassen vom Alltag.
Drinnen und draußen ist es ein Vergnügen, beim Wirt z’Neuhausen zu sitzen. Und es kann schon passieren, dass man länger verweilt, denn Speisen wie Leberbunkl und Weine sind ein guter Grund, dazubleiben.
130.000 Flaschen lagern im Keller von Reinhold Baumschlager. Er kennt jede einzelne. Kein Wunder, dass er von Falstaff zum Sommelier des Jahres in Oberösterreich gekürt wurde. Zudem: hohe Küchenkunst.
Rund um das wiederbelebte Wirtshaus mit tollem Fernblick grasen Kühe. In der Küche zaubert Martin Kinast ein Wohlfühlgericht nach dem anderen aus dem Ärmel und schaut in die Herzen der Gourmets.
Hui, welch schöner Platz, um das Leben zu genießen. Schickes Hotel mit zauberhaftem Restaurant, das mit sehr modern interpretierten Gerichten (Fischbosna) Wohlfühlen auf oberstes Niveau bringt.