Streetfood-Guide: Die besten Adressen für türkische Küche in Köln
Kölns bestgehütetes Döner-Geheimnis versteckt sich in der Körnerstraße: Jeden Mittwoch schmeißt Atila Tosun in seiner kleinen, kultigen Ehrenfelder Markthalle höchstpersönlich den Drehspieß für die vielleicht ehrlichste und leckerste Dönertasche der Domstadt an.
Das zum Traditionsimbiss im Kwartier Latäng gehörende Deli bringt Kebab-Power ins Agnesviertel. Der Döner wird nach einem über 30 Jahre alten Rezept zubereitet. Brot, Fleisch, eingelegtes Gemüse, Salate, Falafel und Co schmecken absolut frisch, der Dönerteller ist besonders gut.
Pflichtprogramm für Köln-Besucher. Wer hier kein Adana-Sandwich gegessen hat, hat die Domstadt nicht gesehen. Die über Holzkohle gegrillten Lammfleischspieße kann man sich auch mit Bulgur, Reis, Salat und scharfer Sauce einverleiben. Noch ein Tipp: die Pide nach Art des Hauses.
Döner, nur schöner. Der Klassiker kommt mit Tsatsiki und Salat, neben Kalbfleisch gibt es eine vegane Variante vom Soja-Spieß, beides im hausgebackenen Brot. Auch die hausgemachten Mezze, Falafel-Teller und der Gemüse Döner mit Grillgemüse und Auberginen-Joghurt-Sauce sind gut.
Gourmet-Köfte in einem etwas abgelegenen, wenig attraktiven Winkel der Stadt – serviert wahlweise im frischen Baguette mit hausgemachten, köstlichen Saucen oder als Tellergericht mit eingelegtem Gemüse, Pommes und knackigem Salat. Auch die Currywurst vom Rind schmeckt gut.
Der Kebab-Imbiss an der Aachener Straße ist nicht nur gut für einen schnellen Notfall-Boxenstopp, sondern kann guten Gewissens auch gezielt zum genussvollen Verspeisen von Döner, Dürüm oder Halloumi-Wrap angesteuert werden. Herrlich krosse Pommes, saftiges Fleisch, toller Salat.
Adana ist Kult. Wer die Berge an über Holzkohle gegrilltem Fleisch nicht alleine bewältigen kann, kommt am besten mit vielen Freunden. Vor allem der Grillteller und die namensgebenden Hackfleischspieße sind stadtbekannt, zum Döner unbedingt Knoblauchsauce wählen.
Kebap-Kompetenz seit 1988: Der einfache Imbiss ist seit über 35 Jahren für viele Kölner Döner-Anlaufstelle Nummer 1. Vom Brotteig bis hin zur Gewürzmischung ist alles selbst gemacht. Richtig gut auch die ordentliche Portion Kräuter und knackiges Gemüse. Perfektes Lahmacun!
Manti, but make them special! Die mit Rinderhack gefüllten und mit Joghurt und Butter-Paprika-Sauce überzogenen Teigtaschen gibt es hier auch in einer vegan-vegetarischen Version, dazu diverse Toppings. Nicht sehr klassisch, aber lecker: Mango-Apfel-Chutney und Trüffelcreme.
Archetypischer Kebab-Imbiss in Kölns linksrheinischem »Klein-Istanbul« mit Dürüm, Döner, Fisch und Fleisch vom Holzkohlegrill. Hier wird fast nonstop gebrutzelt, gebacken, gekocht und serviert: Das weitläufige Lokal hat bis in die frühen Morgenstunden geöffnet – und startet bereits um 8 Uhr!
Foodkoma auf Türkisch? Cökertme Kebabi: Das von der Ägäisküste stammende Gericht ist hier ein Scheiterhaufen aus goldbraun frittierten Skinny Pommes, Knoblauchjoghurt und dünn geschnittenem Steakfleisch und wird – wie Brot, Saucen und Döner vom Jungbullenfleisch – selbst gemacht.
Gefüllte Ofenkartoffeln – so oldschool? Von wegen: Auf die inneren Werte kommt es an. Ein kleines Re-Branding und ein paar frische, neue bzw. kreative Topping-Ideen in der Frischetheke, und schon hat der türkische Streetfood-Klassiker das Zeug zum smarten Superfood.
Türkische Fleischgerichte vom Holzkohlegrill in zentraler Lage. Die Weidengasse ist für ihr lebhaftes Istanbul-Flair bekannt. Zur Spezialität des Hauses, dem gemischten Grillteller mit Çağ kebabi, trinkt man unbedingt Ayran. Gutes Fladenbrot, hausgemachte Dips.
Verblüffend großes Spezialitätenlokal mit etwas eigentümlichem Flair, irgendwo zwischen Kreuzfahrtschiff und Hotelrestaurant in Antalya. Döner, Lammbraten, türkische Suppen und Fleisch vom Holzkohlengrill werden hier authentisch, aber ohne Schnickschnack auf die Teller gebracht.