Streetfood-Guide: Die besten Imbisse in Deutschland
Zu Recht hat sich der Kartoffelstand am Viktualienmarkt mittlerweile zum Hotspot der Münchner etabliert. Mittags serviert das junge Kochteam verschiedene Kartoffelgerichte – vegetarisch, mit Fisch oder Fleisch. Besonderes Highlight: die Kreationen der wechselnden Gastköche.
Ein Rievkooche kommt selten allein. Vor allem der Knoblauchdip macht Lust auf mehr, jeder weitere Dip – Apfelmus, Kräuterquark oder Chilisauce – kostet schlappe 50 Cent. Der Star aber sind die außen herrlich krossen, innen supersoften Puffer aus diesem kleinen Altstadt-Stand.
Täglich werden die Berliner Dependancen des Gut Kerkow aus der Uckermark mit feinsten Fleisch- und Wurstwaren in Bio-Qualität beliefert. Mittags findet man täglich wechselnde Gerichte, etwa Pulled Beef Burger, Kerkower Bauerntopf oder Boulette vom Wild.
Ehrliche DDR-Klassiker wie Jägerschnitzel mit Spirelli, Soljanka, Letscho oder Broiler finden hier in großzügigen Portionen den Weg auf den Teller. Das Ambiente versprüht charmantes Retro-Flair. Zum Essen unbedingt ein tschechisches Bier bestellen.
Das Café Frischhut ist eine Institution in München. Hier werden Schmalznudeln, Krapfen oder Rohrnudeln noch vor den Augen der Gäste im Fett herausgebraten. Das Gebäck unbedingt mit Zucker ummanteln lassen! Die köstlichen Teile kann man im Café vor Ort genießen oder mitnehmen.
Raph's BBQ Deli, der kleine City-Cousin des BBQ Diner in Widdersdorf, holt Sandwiches aus der Pausenbrotecke und macht aus ihnen handliche Genusskultur. Dabei legt Ex-Spitzenkoch Saloum Raphael Doucouré größten Wert auf Qualität, Kreativität und Spaßfaktor – zu jeweils gleichen Teilen.
Hier treffen Geschichte, Braukultur und Gastronomie zusammen: In dem rustikal gestalteten Restaurant freuen sich Gäste auf deftige sächsisch-bayerische Küche mit Klassikern wie Schweinshaxe und Weißwürste und frisch gezapftes Bier aus eigener Brauerei.
Mit Kebap with Attitude haben drei Macher einen Döner geschaffen, der alles andere als gewöhnlich ist. Ihr Erfolgsrezept für den grandiosen Geschmack sind hochwertige Zutaten und regionales Rind- und Hühnerfleisch aus artgerechter Haltung, das vor Ort selbst gesteckt wird.
Sternekoch Thomas Wohlfeld hat hier mit seiner Frau Ann-Kristin ein legeres Zweitrestaurant eröffnet. Zum Menü des Frühstückslokals gehören herausragende Eggs Benedict und Croque Madame, aber auch Verwegenheiten wie Muffins mit Hühnerkeule, Heidelbeere, Gurke und Dill.
Es begann vor über 95 Jahren, als Max Konnopke mit seinem Würstchenstand Berlin eroberte. Bis heute steht Konnopke in jedem Reiseführer als Ort für die beste Currywurst der Stadt. Und auch Bewohner und das Berliner Partyvolk kommen von früh bis spät wegen der köstlichen Wurst.
Beste Rievkooche Kölns? Geschmackssache. Fakt ist: Heinz' Reibekuchen mit kölschen Toppings – Apfelmus, Rübenkraut – haben es in Mälzers »Kitchen Impossible« geschafft. Sie sind klein, knusprig, nicht zu fettig. Man findet sie – siehe Website – auf verschiedenen Wochenmärkten.
Im kleinen Laden mit Bistro dreht sich alles um transalpine Feinkost wie Käse, Wurst, Wein, Marmelade und andere Spezialitäten für zu Hause. Vor Ort bekommt man von Inhaberin Martina Carl Alpensnacks wie Leberkässemmeln, Käseplatten oder frisch gebackene Madeleines serviert.
Burhan Schawich und Samet Kaplan bringen Hamburgs Kulturgut auf ein neues Level: Fischbrötchen 2.0 – mit Lobster, Black-Tiger-Garnelen oder knusprigen Fish & Chips. Urban, kreativ, richtig lecker und auch veggie & vegan. Streetfood trifft Modern Dining – rau, herzlich, weltoffen.
Kleine heimelige Stube mit Holzbänken, Tischdeckchen und viel Herz. Elisabeth serviert authentische Köstlichkeiten aus ihrer Heimat: Flädlesupp, selbst gehobelte Spätzle, Maultaschen und feine Salate – auch vegetarisch und vegan. Frisch gekocht, vieles bio – charmant, warm und wunderbar.
Imbisslokal am Medienhafen mit leicht gehobenem Anspruch und Düsseldorfer Charme. Draußen sitzt man nett, drinnen noch viel netter. Saftige Burger und vegane Gerichte – alles möglich. Die Fritten haben eine große Fangemeinde und erst recht die vielen hausgemachten Saucen dazu.
Eine echte Leipziger Institution: Im historischen Fachwerkhaus wird von Gulasch bis zu saisonalen Wildgerichten allerlei Deftiges serviert – oft mit einem Schuss der hauseigenen Leipziger Gose, einem obergärigen, leicht säuerlichem Bier.
Der größte epochale Umbruch in der Plümecke-Welt fand im Jahr 2016 statt: der Umstieg von Herrenhäuser Pils auf Gilde. Da gab es bei den Stammgästen Krisenkommunikation zu bewältigen. Ansonsten alles wie seit über 100 Jahren: Currywurst und halbe Hähnchen in sattem Kneipenflair.
Glückliche Kartoffelstäbchen mit Ketchup-Mayo-Garnitur und Currywurst-Topping: Wer braucht da noch Bowls? Für die Metzgerwurst aus 100 Prozent regionalem Fleisch stehen Fans schon ab mittags vor dem Baumarkt Schlange. Die Sauce in sechs verschiedenen Schärfegraden macht einfach Spaß.
Niederländische Pommesbude mit knusprig-frisch frittierten Sonnenstrahlen in verschiedenen Portionsgrößen und sage und schreibe sechzehn verschiedenen Toppings bzw. Saucen – von Joppie über Käse bis Samurai. Currywurst und Frikandel Spezial komplettieren das Food-Koma.
Der Imbiss auf der Kastanienallee ist bekannt für seine Fusionsküche, die indische, mexikanische, italienische und kalifornische Einflüsse miteinander verbindet. Ausgewählte Zutaten und frische Gewürze machen jedes der veganen und vegetarischen Gerichte besonders lecker.