Ein Paradies: Das Relais & Château »Château de Germigney« im Dörfchen Port-Lesney.

Ein Paradies: Das Relais & Château »Château de Germigney« im Dörfchen Port-Lesney.
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Die besten Weine aus dem französischen Jura

Falstaff verrät neun Weine aus der kleinen, aber feinen Appellation, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

Das französische Jura, eingebettet zwischen den majestätischen Alpen und der sanften Hügellandschaft der Franche-Comté, begeistert mit seiner malerischen Schönheit und seinem reichen geschmacklichen Erbe. Geprägt von einer jahrhundertealten Tradition des Weinbaus, zeichnet sich das Jura durch seine einzigartigen autochthonen Rebsorten und seine unverwechselbaren Weinstile aus. Diese Region, die oft im Schatten der berühmteren Weinregionen Frankreichs steht, birgt jedoch einen verborgenen Schatz für Weinliebhaber, die auf der Suche nach authentischen und unentdeckten Kreszenzen sind. Falstaff verrät neun Weine, die auf der Jura-Bucketlist stehen sollten.

Ein Vin Jaune, wie er im Buche steht. Intensiv in der Nase mit Noten von Nüssen, Pilzen und Kräutern sowie Nuancen von Rauch und Gewürzen wie Safran. Am Gaumen sehr konzentriert mit intensiver Aromatik und zupackender Säure, die harmonisierend wirkt. Endet sehr lang. Kann viele Jahre weiter reifen.
Jura, Frankreich
Helle Steinfrüchte in der Nase, insbesondere Mirabelle, dazu Obst wie Quitte und Birne, dezente Kräuternoten. Am Gaumen zeigt der Wein eine schöne Balance aus Fülle und frischer Säure. Langer, saftiger Nachhall mit rauchig-buttrigen Nuancen.
Jura, Frankreich
Eigenständige, herrlich unfruchtige Nase mit Noten von Stein, Rauch, grünen Nüssen und Zitrus. Am Gaumen sehr elegant, knackig und überaus salzig. Intensive Mineralik trifft auf unwiderstehliche Saftigkeit. Sehr frisch und präsent auch im langen, mineralisch-salzigen Nachhall.
Jura, Frankreich
Ein Kultwein aus einem Kultjahrgang. Typisch für die Sorte, zeigt sich der Wein sehr hell im Glas. Profitiert von Belüftung. Verströmt dann einen klaren, eleganten, fruchtbetonten Duft mit Noten von hellen Beeren, Blutorange sowie erdig-rauchigen Nuancen. Am Gaumen wunderbar frisch mit passender Kräuterwürze. Frisches, spannungsgeladenes Finale, das Lust auf den nächsten Schluck macht.
Jura, Frankreich
Dezent zitrische Nase, etwas grüner Apfel, dazu die Jura-typische, unfruchtige Mineralität. Sehr zarte Nase und ein perfekt dazu passender, schlanker Eindruck am Gaumen. Intensives Säuregerüst, kein Fett, wiederum intensiv mineralisch und lang.
Jura, Frankreich
2012 geerntet und im Jahr 2021 abgefüllt. Intensive Rauchnoten in der Nase, dazu Anklänge von Baum- und Pekannüssen sowie eine angenehme Kräuterwürze. Am Gaumen dann überraschend leichtfüßig mit zitrischen Nuancen sowie Noten von orientalischen Gewürzen. Endet lang.
Jura, Frankreich
Crémant für Champagnertrinker. Frischer Apfel, Zitrus sowie mineralisch-hefige Noten in der Nase, sehr komplex und frisch. Am Gaumen angenehm trocken und von einer feinen, cremigen Perlage getragen. Endet saftig mit Kräuter- und Gesteinsnoten. Schön saftig im Finale.
Jura, Frankreich
Hellfarbiger Rotwein mit Noten von roten und dunklen Waldbeeren, dazu feine Gewürze, etwas Kirsche und Blutorange. Am Gaumen sehr frisch und leicht, ja karg, dabei aber kein bisschen anstrengend, sondern angenehm trinkig. Sehr saftig am Gaumen mit gewisser Herbe im Finale.

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Erschienen in
Falstaff Nr. 03/2024

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Benjamin Herzog
Benjamin Herzog
Chefredaktion Schweiz
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