Teure Wintersaison 2025: Skipässe zu Höchstpreisen
In diesem Jahr müssen Wintersportler:innen im gesamten Alpenraum mit noch höheren Kosten für Skipässe rechnen. Trotz des teuren Vergnügens scheint der Sport im Schnee nach wie vor zu boomen: Madonna di Campiglio führt erstmals eine Obergrenze für Tageskarten ein.
Skifahren war schon immer ein teures Vergnügen. Nach Recherchen der »Süddeutschen Zeitung« sind die Skipass-Preise in der kommenden Saison in vielen Sportregionen im Alpenraum um rund fünf Prozent gestiegen. Dennoch scheint der Wintersport nicht an Beliebtheit zu verlieren. Als erstes Skigebiet in Europa führt Madonna di Campiglio eine Obergrenze für Tagespässe ein.
Preisanstieg bei Skipässen um rund fünf Prozent
Wer Deutschlands höchsten Berg hinabwedeln will, muss in diesem Winter tiefer in die Tasche greifen: Ein Tagesticket im Skigebiet Zugspitze kostet nun 69 Euro – drei Euro mehr als im Vorjahr.
In Österreichs Top-Skiorten liegen die Preise noch höher. In St. Anton am Arlberg, wo die Saison am 5. Dezember startet, kostet ein Tagesticket 81,50 Euro – ein Plus von 4,5 Prozent gegenüber dem vergangenen Winter.
In der Schweiz kostet ein Tagespass in den Skigebieten wie Jungfraubahnen rund 89 Franken. Viele Schweizer Skigebiete setzen inzwischen auf dynamische Preise: Wer früh bucht oder außerhalb der Hauptsaison fährt, zahlt deutlich weniger.
Dennoch scheinen die hohen Preise Wintersportler nicht abzuschrecken. Beliebte Skiorte wie das italienische Madonna di Campiglio haben in der Wintersaison – vor allem über die Weihnachts- und die Neujahrsfesttage – mit Massentourismus zu kämpfen.
Madonna di Campiglio begrenzt Skipässe
Um eine Überlastung der Pisten zu verhindern, greifen die Betreiber nun zu einem bisher einmaligen Schritt: In der Wintersaison 2025/2026, die in Kürze startet, wird die Zahl der verkauften Skipässe erstmals begrenzt. Wie der Corriere della Sera berichtet, sieht das Projekt »Numero Ideale« (»die perfekte Zahl«) vor, dass in der Hauptsaison höchstens 14.000 Tagestickets pro Tag ausgegeben werden dürfen – ein Novum im gesamten Alpenraum.