Von Hollywood bis Newport Beach: Der Traum vom Kalifornien-Roadtrip
In Kalifornien ist das Auto mehr als nur ein Fortbewegungsmittel – es ist der Schlüssel zu einem Abenteuer entlang der legendären Küste. Ein Roadtrip von Santa Monica nach Newport Beach führt direkt ins Herz der kalifornischen Lebensart, wo cooles Surfer-Flair auf den Glanz Hollywoods trifft.
Ein Kalifornien-Roadtrip steht wohl auf jeder Reise-Bucket List. Planen kann man viel, auf das Gefühl, wenn man zum ersten Mal Fuß in den Golden State oder gar die Vereinigten Staaten setzt, kann einen jedoch selbst der beste Reiseführer nicht vorbereiten. Kennt man Orte wie den Santa Monica Pier, das Hollywood Sign oder Venice Beach sonst nur vom Bildschirm, wirken sie ab Sekunde eins wie ein lebendig gewordenes Filmset. Das »besondere« Licht, von dem Besucher schwärmen, trägt sein Übriges dazu bei – beschreiben lässt es sich ebenso wenig wie dieses elektrisierende Gefühl, das zumindest in den ersten Stunden hilft, den Jetlag zu verdrängen.
Dass sich der Automobilhersteller Volvo ausgerechnet Los Angeles ausgesucht hat, um die Vorzüge des für deutsche Straßenverhältnisse eher riesigen vollelektrischen EX90 vorzustellen, liegt vielleicht genau an diesen unbeschreiblichen Momenten und Gefühlen. Es sind laut Volvo »moments that matter«. Im Werbefilm ist es beispielsweise der Augenblick, in dem ein junges Paar erfährt, dass es zum ersten Mal Eltern wird – und der EX90 sich als idealer Familien-SUV inszeniert. Zwar haben SUVs nicht den Ruf, besonders kompakt zu sein, aber in Amerika ist das auch nicht gefragt. Hier geht es um Platz – und der EX90 bietet genug davon, genauer gesagt um sieben Personen samt Gepäck sicher durch Südkalifornien zu bringen.
Ohne Auto geht hier nichts
Was man nämlich genauso schnell nach Ankunft spürt: Ohne Auto geht hier nichts. Vielleicht ist ein kalifornischer Roadtrip also auch die perfekte Marketing-Antwort für Europäer, die es gewohnt sind, Metropolen zu Fuß zu erkunden.
Vom Flughafen geht es direkt in den Westen der Millionenstadt. Santa Monica, der Inbegriff zentrumsnaher Küstenromantik, ist das ideale Sprungbrett für einen Roadtrip. Am berühmten Santa Monica Pier lässt sich mit Blick auf den Pazifik wohl am entspanntesten ankommen – oder der Adrenalinspiegel auf einem der zahlreichen Fahrgeschäfte konstant hochhalten. Bei Sonnenuntergang verwandelt sich der Himmel in ein spektakuläres Farbenspiel (soviel zum Thema »besonderes« Licht) während Straßenkünstler und Musiker die perfekte Kulisse bieten.
Ins Herz von Hollywood
Zeit zum Abendessen – in einem der bekanntesten Steakhäusern der Stadt. Das Besondere am »BOA Steakhouse«: alle kommen sie her. Ob Touristen, Einheimische und sogar Prominente, alle schätzen die hochwertige Küche, das stilvolle Ambiente und den amerikanisch-freundlichen Service. Der Favorit der Gäste: Snow Beef Wagyu, von vielen als das beste Steak ihres Lebens gefeiert. Und für was, wenn nicht für Momente wie diesen, ist man um die halbe Welt geflogen? Die Beilagen – gerösteter Spargel, smashed Brokkoli und Trüffel-Pommes – werden bis zum letzten Bissen genossen. Auch wenn kein Platz mehr für den Cheesecake bleibt, rundet ein Glas von der beeindruckenden Weinkarte das Dinner perfekt ab.
Dank Jetlag beginnt der Tag früh – in Deutschland ist immerhin schon Nachmittag. Wer erstmals in Los Angeles ist, hat viele »Must-Sees« im Kopf, doch es fällt schwer, sich auf eine Handvoll zu beschränken, bevor der Süden Kaliforniens ruft. Praktisch, dass man, um ins Herz von Hollywood zu gelangen, quasi durch die Wohnanlagen der Reichen und Schönen fahren muss, und so den ersten Punkt von der Liste abhaken kann: Beverly Hills. Aber Achtung, nicht jede Straße ist passierbar. Auch wenn Gitter, Bäume und Sträucher den Blick auf die Anwesen oft versperren, lässt sich mit ein bisschen Recherche die aktuellen oder ehemaligen Villen berühmter Anwohner ausmachen. Zumindest die Einfahrten oder Vorhöfe sind gut zu erkennen, wie die des Playboy Mansion, das einst Hugh Hefner gehörte, oder die früheren Villen von Elvis Presley und Frank Sinatra.
Lake Hollywood Park
Glaubt man Insidern, trifft man Stars wie Adele oder Jennifer Aniston eher eine Straße weiter, beim Shoppen oder Iced Matcha Latte trinken auf der wohl bekanntesten Luxusstraße der Welt: dem Rodeo Drive. Das Who’s Who der Modewelt reiht sich hier aneinander. Selbst wer kein Vermögen hat, um es hier auszugeben, wird zumindest mit einem Ort zum Staunen und Beobachten belohnt. Neben den Boutiquen und Luxuskarossen beeindruckt auch die Architektur: ein Mix aus klassischem und modernem Design, der in der »Via Rodeo« mit Kopfsteinpflastergassen und Laternen fast schon europäisch anmutet – die perfekte Kulisse für Erinnerungsfotos.
Der Weg zum wohl bekanntesten Fotostopp der Stadt sollte hingegen gut gewählt sein. Nah kommt man dem berühmten Schriftzug nur über eine zweistündige Wanderung. Wer jedoch nur auf das perfekte Foto aus ist, fährt zum Lake Hollywood Park. Auch an stark besuchten Tagen schafft man es hier, sich vor dem Hollywood Sign ohne Touristenmengen im Hintergrund in Szene zu setzen. Nur über den ein oder anderen Hund muss man hinwegsehen, die Anlage wird von Einheimischen gern als Hundespielplatz genutzt.
Glamour sucht man hier vergebens
Die Euphorie trägt einen schließlich weiter zum meistfotografierten Gehweg der Welt: dem Walk of Fame. Was viele Erstbesucher nicht wissen – die Sterne mit den großen Namen aus Film und Musik erstrecken sich auf beiden Straßenseiten. Doch Glamour sucht man hier vergebens. Zwischen Souvenirläden und Touristenfallen zeigt sich Hollywood von seiner rauen, alltäglichen Seite. Es ist ein kurioser Kontrast: Die Sterne glänzen im Boden, während die Umgebung weit von den Hochglanzbildern entfernt ist, die man mit Hollywood assoziiert.
Also schnell lieber dahin, wo der Glamour im Alltag lebt: zu »Cecconi’s«. Der Edel-Italiener in West Hollywood zählt zum Lieblingsrestaurant einiger Prominenter, darunter die Kardashians, Prince Harry und Meghan Markle sowie Travis Kelce. Dennoch bleibt das Restaurant so bodenständig wie es eben in Hollywood geht – italienischer Charme trifft kalifornische Coolness. Ob zum Light Lunch, Dinner oder Daydrinking, die lichtdurchfluteten Räume bieten eine entspannte Pause vom Trubel. Von Klassikern bis zu kreativen Neuinterpretationen ist hier alles dabei. Für den Start ist die Burrata mit gegrilltem Gemüse fast ein Muss, gefolgt von den Trüffel-Tagliolini – für Pizza-Liebhaber empfiehlt sich der Klassiker: eine Margherita mit Büffelmozzarella und frischem Basilikum. Mit einem Glas Chianti oder Champagner an der Bar wird man anschließend Teil des »Sehen und Gesehen Werdens« in echter Hollywood-Manier.
Entspannte Surfer-Mentalität
So schwer es fällt aufzubrechen, der Süden ruft. Entlang der Küste geht es auf dem Highway Richtung Newport Beach. Erstmals heißt es: Der Weg ist das Ziel. Vor allem Musikfans kommen auf ihre Kosten. Der bis dato leiseste Innenraum eines Volvo Modells, kann sich durch das High-Fidelity-Soundsystem von Bowers & Wilkins nämlich schnell zum Konzertsaal verwandeln. 25 Lautsprecher sorgen dafür, dass die Party selbst auf den hintersten zwei Plätzen ankommt, ohne dass 2,5 Meter weiter vorne die Ohren wegfliegen. Mit heruntergelassenen Fenstern und Red Hot Chili Peppers-Klassikern fährt man durch Strandgemeinden, vorbei an Juice-Bars, Cafés und Surf-Shops – der Traum vom kalifornischen Roadtrip wird Realität. Die entspannte Surfer-Mentalität liegt in der Luft, begleitet vom Rauschen der Wellen und entspannten Beats.
Nächtigt man im fünf Sterne »Resort Pelican Hill« in Newport Beach, hat man sich zweifellos den perfekten Ausgangspunkt für weitere Erkundungen in Südkalifornien ausgesucht. Das 204 Hektar große Resort thront über dem Pazifik und beeindruckt mit einem 36-Loch-Golfplatz, der zu den schönsten Kaliforniens zählt. Der gut bestückte Weinkeller mit zahlreichen kalifornischen Weinen inspiriert zudem zu Besuchen nahegelegener Weingüter.
»moments that matter«
Südlich von Newport Beach erstreckt sich die berühmte Wein-Region Santa Barbara, die vor allem für ihre vielfältigen Weine und malerischen Weingüter bekannt ist. Doch auch im näheren Umkreis von Newport Beach gibt es zahlreiche Weingüter, die nicht nur für ihre edlen Tropfen, sondern auch für ihre spektakulären Aussichten auf das Umland und den Ozean bekannt sind.
Ein absolutes Highlight ist das Santa Ynez Valley, etwa eine bis zwei Stunden Fahrt entfernt, und eines der beliebtesten Weinanbaugebiete im Süden Kaliforniens. Hier gedeihen unter idealen klimatischen Bedingungen vielfältige Rebsorten wie Pinot Noir, Chardonnay und Syrah.
Hat man schließlich genug von den amerikanischen Straßen und Tälern, kehrt man am besten ins Surferparadies zurück und genießt mit Pizza und Wein im Sand noch einmal den Sonnenuntergang. Denn abseits des Luxus und Glamours, sind es am Ende doch genau diese »moments that matter«.
Nichts mehr verpassen!
Melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter an.