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Zwiebeln schneiden ohne Tränen: Mit diesen Tricks klappt's

Zwiebel
kochen

So sehr wir Zwiebeln auch lieben, beim Schneiden bringen sie oft die Augen zum Tränen. Wir zeigen, wie man Zwiebeln schneidet, ohne dabei weinen zu müssen.

Zwiebeln gehören in viele Küchen und Gerichte, doch beim Schneiden kann es schnell unangenehm werden: Die Augen tränen und brennen. Dieses Problem entsteht durch bestimmte Stoffe in der Zwiebel, die beim Schneiden freigesetzt werden. Zum Glück gibt es einige einfache Methoden, um die Tränenbildung zu reduzieren.

Warum tränen die Augen beim Zwiebelschneiden?

Beim Zerschneiden einer Zwiebel werden Zellen beschädigt und Enzyme freigesetzt, die eine Substanz namens Syn-Propanthial-S-oxid erzeugen. Diese reizt die Augen und führt zu Tränen. Je schärfer und frischer die Zwiebel ist, desto stärker ist dieser Effekt.

Was hilft gegen tränende Augen?

Um das unangenehme Tränen zu reduzieren, gibt es einige einfache und praktische Tipps. So hilft es, die Zwiebeln vor dem Schneiden für etwa 15 bis 30 Minuten in den Kühlschrank zu legen, denn die Kälte verlangsamt die Reaktion, die die reizenden Stoffe freisetzt. Außerdem ist es sinnvoll, ein scharfes Messer zu verwenden, da damit die Zellen der Zwiebel weniger stark beschädigt werden und weniger reizende Dämpfe entstehen. Ein weiterer Tipp ist, die Wurzel der Zwiebel erst zum Schluss zu schneiden, weil sich dort die meisten der reizenden Stoffe befinden. Für bessere Luftzirkulation beim Schneiden sorgt ein geöffnetes Fenster oder ein kleiner Ventilator, der die Dämpfe wegbläst. Manche schneiden die Zwiebel auch unter Wasser oder in einer Schüssel mit Wasser, um die reizenden Stoffe abzuspülen. Wichtig ist auch, während des Schneidens nicht ins Gesicht zu fassen oder sich die Augen zu reiben, um zusätzliche Reizungen zu vermeiden.

Mythen-Check

Weniger wirksam sind Hausmittel wie das Kauen von Kaugummi oder das Tragen von Kontaktlinsen. Auch das Anfeuchten der Zwiebel zeigt meist nur eine geringe Wirkung.


Redaktion
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