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© Stine Christiansen, Thomas Steinmann

»Coq au Vin« als Hühnereintopf zu bezeichnen ist ein Sakrileg – dieses Rezept ist das Gegenteil

Rezept
kochen
Huhn
Schmorgerichte

Der französische Klassiker Coq au Vin ist das ultimative Comfort-Food für kalte Tage. Wir zeigen, warum Sie es kochen sollten.

Wenn man an die französische Küche denkt, kommt nicht nur die Patisserie in den Sinn, sondern richtige »Go-to«-Rezepte. Eines davon ist Coq au Vin, ein Gericht das ursprünglich aus der Region um Burgund stammt. Heute betrachten wir es als stilvolles Abend- oder Mittagessen in geselliger Runde – vielleicht auch als wärmendes Wohlfühlessen. Wie so oft bei heutigen Klassikern, nahm Coq au Vin seinen Ursprung als »bäuerliche Kost«. Damals wurde es aus einem älteren Hahn zubereitet, der lange in Rotwein geschmort wurde, damit er zart und aromatisch wird.

Entgegen zur früheren Version des Gerichts, wird heute anstelle des Hahns auch Hähnchen – im Französichem Poulet genannt – in dem Rezept verwendet. Eine Zutat, die neben dem Fleisch ebenfalls eine essenzielle Rolle spielt? Der Wein. Den sollte man unter keinen Umständen außer Acht lassen und großzügig einkalkulieren. Er bildet die Sauce, in der der Hahn oder das Hühnchen gemeinsam mit Wurzelgemüse, Zwiebeln, Champignons, Speck und geschmackstragenden Kräutern schmoren.

Trotz der vielen aromatischen Komponenten ist Zeit immer noch die entscheidende Zutat bei diesem Gericht – aber der Aufwand lohnt sich. Viel Spaß beim Nachkochen.

Tamara Kalny
Tamara Kalny
Autorin
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