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© ACM Olivier Caenen Em Sherif

Monaco: Das teuerste Menu des Grand-Prix und die besten Lokale der Stadt

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Das Formel-1 Rennen versetzt das Fürstentum Monaco Ende Mai auf ein Neues in einen gastronomischen Ausnahmezustand. Das kulinarische Angebot, wie viel man sich das teuerste Grand-Prix-Menü kosten lassen kann und die besten Restaurants in unterschiedlichen Kategorien finden Sie hier.

Französische Riviera trifft auf Luxus der Superlative. Jachten aus aller Welt steuern den Port Hercule an. Schnelle Autos finden sich auch abseits der Rennstrecke. Monaco steht in den Startlöchern für das Event des Jahres: Am 25. Mai jährt sich das Formel 1 Rennen zum 82. Mal.

Um die 260 Kilometer legt ein Fahrer beim finalen Rennen hinter sich. Mit einem Topspeed von »nur« 290 km/h – anstatt wie beispielsweise 350 km/h in Monza – und einem hohen Einsatz des ersten Gangs schlängeln sich die Autos durch die engen und winkelreichen Straßen von Monaco. Ein Blick auf den Fahrplan von oben lässt erkennen, warum man von der »verrücktesten Rennstrecke der Welt« spricht.

Was beim Formel 1 beginnt, zieht sich auch durch die Kulinarik. Mit einer Fläche von zwei Quadratkilometern und acht Michelin-ausgezeichneten Restaurants verzeichnet Monaco die höchste Dichte an Sternerestaurants auf der Welt. Der hellste Stern am Gastro-Himmel: »Le Louis XV«.

So viel kostet das teuerste Menü des Grand-Prixs

Dem »Le Louis XV« im »Hôtel de Paris« erkochte die Gastro-Legende Alain Ducasse in den 80er-Jahren innerhalb von nicht einmal drei Jahres drei Sterne (zu finden in den den besten Restaurants in Monaco). Der mittlerweile monegassische Staatsbürger war damals 33 Jahre. Ducasse ist berühmt für sein auf Natürlichkeit setzendes Gemüsemenü »Jardins de Provence«, das seit 1987 im »Le Louis XV« einen Meilenstein der französischen Gastronomie darstellt. Seine rechte Hand Emmanuel Pilon ist seit 2022 Küchenchef. Er setzt seinen Weg der pflanzlichen Tiefe und des sorgsamen Umgangs mit Produkten, Gewürzen und Temperaturen um.

Auch preislich setzt das »Le Louis XV« hohe Maßstäbe. Am Grand-Prix Sonntag kann man sich einen Besuch im 3-Sterne-Restaurant bis zu 1.800 Euro kosten lassen. Dies umschließt ein Menü mit Getränkebegleitung auf der Terrasse, keine zehn Meter, eine Leitplanke und einen Zaun entfernt von den vorbeirasenden Formel-1-Autos. Im Vergleich: Das teuerste Menü, das Agape, kostet ansonsten 420 Euro ohne Getränkebegleitung.

Monaco am Grand-Prix-Sonntag geht aber noch teurer. Stolze 2.000 Euro kostet ein »Grand-Prix-Menü« inklusive einer halben Flasche Wein am Sonntag auf der Terrasse des Restaurants »Em Sherif Monte-Carlo«. Während die feinsten Geschmäcker des Libanon auf den Tisch kommen, hat man hier direkten Blick auf einen strategisch wichtigen Teil der Rennstrecke, der Möglichkeit zum Überholen bietet.

Was man in Monaco probieren sollte

Monaco vereint durch seine mediterrane Lage die französische und italienische Küche. Was man unbedingt probieren sollte, sind regionale Gerichte wie Barbajuans – Teigtaschen gefüllt mit Mangold oder Spinat, die Zwiebelkuchen-artigen Pissaladières oder die aus Kichererbsenmehl hergestellten Palatschinke-ähnlichen Soccas. Ein guter Ort, diese Art des Streetfoods zu probieren ist der »Marché de la Condamine« – ein monegassisches Kulturerbe, älter als jedes Auto. Der seit 1880 stattfindende Bumen- und Gemüsemarkt hat ganzjährig täglich geöffnet und befindet sich im gleichnamigen Stadtbezirk La Condamine.

Einen authentischen Einblick in die Finesse der mediterranen Küche und einen Ausblick aufs Meer bietet das Le Salon Rose (zu finden in den besten Lunchspots in Monaco). Nach einem Verzehr im Wert von mindestens 40 Euro, ist der Eintritt in das dazugehörige Casino de Monte-Carl frei. Im Gegenpol zum Casino steht das Restaurant als Ort der Ruhe und Entschleunigung von Mittag bis Mitternacht für alle Gäste offen.

Die internationale Küche setzt in Monaco ebenfalls hohe Standards. So findet man einen der höchstdotierten Köche der Welt in Monte-Carlo: Yannick Alléno setzt mit L'Abysse sein Erfolgskonzept der Sushi-Theke im Hôtel Hermitage fort (Die besten Sushi Lokale). Alléon ist bekannt für seine leichten, aber aromareicheren Saucen durch innovativen Extraktionstechniken. Sein Küchenchef Yasunari Okazaki ist ein feinfühliger Künstler der japanischen Sushi-Tradition.

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Abseits der Sternerestaurants hält Monaco auch Lokale für den kleineren Geldbeutel bereit. Stilvolle Strandbistros, Orte für die besten Cocktails und den feinsten Kaffee oder die Restaurants mit den edelsten Weinen: In Monaco findet sich etwas für jeden Feinschmecker.

 

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Magdalena Willert
Autorin
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