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Sarah Connor beim Pinot and Rock 2024

Sarah Connor beim Pinot and Rock 2024
© Paul Gärtner

Pinot and Rock Festival geht in die zweite Runde

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Vom 2. bis 6. Juli wird Breisach am Rhein erneut zum Treffpunkt für Musikfans, Weinliebhaber und Feinschmecker. Das Festival »Pinot and Rock« geht in die zweite Runde – mit internationalen Headlinern – und einer ungewöhnlich hohen Dichte an Sterneköchen.

Mit rund 30.000 Besucher:innen im Premierenjahr zählte »Pinot and Rock« 2024 zu den Überraschungserfolgen der Festival-Saison. Statt auf ein rein musikalisches Programm setzt das Konzept bewusst auf die Verbindung von Pop, Rock und gehobener Kulinarik. 2025 soll das Format ausgebaut werden.

Eröffnet wird das Festival am Mittwoch, dem 2. Juli, mit einem Auftritt des nordirischen Gitarristen Simon McBride, aktuell Leadgitarrist bei Deep Purple. Damit ist dem Festival ein prominenter Auftakt gelungen, der Gitarrenfans und Rock-Nostalgiker gleichermaßen ansprechen dürfte. Weitere Headliner sind Snow Patrol, Travis, Lynyrd Skynyrd, Sportfreunde Stiller, Montez und Álvaro Soler. Ergänzt wird das Programm durch regionale und überregionale Newcomer. Beim Nachwuchs-Contest konnten sich 2025 HAIVE, EMU und Momo und die grauen Herren durchsetzen. Sie werden auf der Bühne im Stadtpark auftreten – einem bewusst klein gehaltenen Setting, das Nähe zum Publikum zulassen soll.

Streetfood trifft auf Sterneküche

Was das Festival besonders macht: Das gastronomische Angebot wird nicht als Beiwerk verstanden, sondern als zentrales Element. Im Platinum-Bereich – mit limitiertem Zugang – kocht ab Donnerstag jeden Abend ein anderer Spitzenkoch. Für den Auftakt  ist Daniel Fehrenbacher vom Gasthaus »Adler« in Lahr (1 Stern) angekündigt. Am Freitag übernimmt Mira Maurer, die als junge TV-Köchin für eine frische, kreative Handschrift steht. Am Samstag folgt Sternekoch Thomas MerkleMerkles Restaurant«, Endingen), am Sonntag Manuel UlrichÖsch Noir«, Donaueschingen), der derzeit zwei Michelin-Sterne hält.

Auch außerhalb des Premium-Bereichs liegt der kulinarische Fokus auf Qualität. Streetfood-Angebote und Pop-ups setzen auf Handwerk und Regionalität. Mit dabei ist unter anderem Federico Campolattano vom Freiburger Restaurant »Eichhalde« (1 Stern), der seine mediterran inspirierte Küche einbringt. Die gastronomische Gesamtleitung liegt erneut bei Josefine »Fine« Jegal, die bereits 2024 für ein durchdachtes kulinarisches Gesamtkonzept sorgte – zwischen Anspruch und Zugänglichkeit.

Ergänzt wird das Food-Angebot von einer Auswahl regionaler Winzer:innen. Präsent sind u.a. Weingut Stigler, Weingut Rinklin und Weingut Freiherr von Gleichenstein. Neben klassischen Pinot-Sorten liegt der Fokus 2025 auch auf Sekten und Naturweinen.

Langfristige Pläne

Auch organisatorisch soll das Festival wachsen. Neue Wegeführungen, eine stärkere Einbindung der Altstadt sowie ein verbessertes Verkehrs- und Shuttlekonzept sollen die Aufenthaltsqualität erhöhen. Zudem wird ein spezielles Familienangebot entwickelt.

Jens Dietrich Projektleiter und gastronomischer Leiter sprach von einer »konsequenten Weiterentwicklung«: Das Festival soll langfristig etabliert werden, ohne beliebig zu wirken. Die Finanzierung steht auf mehreren Säulen. Neben Ticketverkäufen sind Sponsoren wie die Bansbach Wirtschaftsprüfung, Haufe Group und Badenova Teil des Projekts.

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Redaktion
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