Sommer im Schälchen: Zitronen Crème brûlée als frisches Dessert an heißen Tagen
Als sommerliche Version des französischen Klassikers sorgt das Zitronen Crème brûlée für wilkommene Frische und süße Abwechslung.
Die Crème brûlée mit ihrem zarten Kern unter der karamellisierten Zuckerschicht ist wohl eines der beliebtesten Desserts der französischen Küche. In ihrer zarten Eleganz bewährt sich die Creme seit über 350 Jahren; das erste bekannte Rezept zur Crème brulée erschien nämlich bereits im Jahr 1691 in François Massialots Kochbuch »Le Cuisinier Royal et Bourgeois«.
Basierend auf einer Masse aus Eigelb und Sahne und Zucker, wird die Creme zunächst mit Vanille aromatisiert, bevor sie dann entweder im Ofen oder in einer Bain-Marie gegart wird und so ihre pudding-artige Konsistenz erhält. Das Highlight einer jeden Crème brulée ist natürlich die dünne knackige Zuckerschicht, die der Creme nach Abkühlen ihren markanten »Crunchfaktor« verleiht.
Gekonnt vielseitig
Es ist vielleicht gerade die Schlichtheit der traditionellen Vanillecreme, die ein kulinarisches Experimentieren mit neuen Aromen und Gewürzen so spannend macht und doch immer wieder mit ihrer Zeitlosigkeit besticht. Dass der Kreativität hier keine Grenzen gesetzt sind, zeigen neue Interpretationen des Desserts nicht nur in Hinsicht auf die Creme, sondern auch auf das Medium. So findet man Crème brûlée längst nicht mehr ausschließlich im Schälchen, sondern auch in Backwaren wie Donuts oder Keksen und sogar in halbierten ausgehöhlten Zitronen.
Gerade die letzte Variante eignet sich ideal zur Präsentation einer Zitronen Crème brûlée, die an heißen Tagen den Dessertklassiker mit einer süßlich herben Frische ergänzt. Verfeinert mit Zitronenschale (oder gar Zitronensaft für ultimatives Aroma), besticht diese Version der Creme mit ihrer erfrischenden Eleganz und bietet den perfekten Ausklang zu einem ausgedehnten Sommerdinner.