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Pomerol

Frankreich

Neben dem Haut-Médoc und seinen Gemeinden, neben Pessac-Léognan, Graves und Saint-Emilion vervollständigt Pomerol den exklusiven Zirkel jener Regionen, die den Rotweinen des Bordelais Weltgeltung verschafft und sie zu den gesuchtesten Weinen rund um den Globus gemacht haben. In diesen erlauchten Kreis trat die kleine Region allerdings erst spät, der ganz steile Aufstieg an die Spitze begann so richtig erst in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts und war zunächst nur mit einem Namen verbunden, der heute zu den ganz großen Legenden zählt – Chateau Petrus. Und als in den 80er Jahren der berühmte amerikanische Weinkritiker Robert Parker diese Region für sich entdeckte, stand einer steilen Karriere nichts mehr im Weg. Die Weinbaugeschichte in Pomerol begann, wie überall in Bordeaux, mit den Römern. Der Hundertjährige Krieg (1337 – 1453), ein massiver Zwist zwischen dem englischen und französischen Königshaus, der auch die Vorherrschaft in Bordeaux thematisierte, brachte den Weinbau hier zum Stillstand. Mitte des 18. Jahrhunderts nahm er dann, wie auch anderswo in Bordeaux, wieder Fahrt auf. Während sich aber Chateaus am linken Ufer der Gironde, wie Chateau Lafite-Rothschild, Chateau Mouton-Rothschild oder Chateau Margaux bereits großer Berühmtheit erfreuten, genossen die Chateaus von Pomerol eher den Nimbus eines Geheimtipps. Der spektakuläre Auftritt des 1947er Chateau Petrus, der heute zu den Legenden und Kultweinen zählt und dem der Ruf eines „Weines des Jahrhunderts“ vorauseilt, lenkte dann allerdings das Interesse der Liebhaber anspruchsvoller Bordeaux Weine auch auf das kleine Pomerol. Diesem sagenumwobenen 47er bescheinigte übrigens erst vor wenigen Jahren der amerikanische Wine Advocate noch ein langes Leben und adelte ihn mit 100 Punkten. Neben die Ikone Petrus haben sich in der Folgezeit allerdings zahlreiche Chateaus mit überragenden Weinen gesellt, etwa Chateau Lafleur, Chateau Le Pin, Chateau La Fleur Petrus oder auch Vieux Chateau Certan, um nur einige stellvertretend zu nennen. Bei der Region Pomerol handelt es sich weitgehend um ein Hochplateau, das am Stadtrand von Libourne beginnt und östlich an die Weinberge von Saint-Émilion anschließt. Gemeinsam mit diesem berühmten und auch weitaus größeren Nachbarn bildet Pomerol das Herzstück des sogenannten und in der Fachwelt auch häufig zitierten „rechten Ufers“. Gerade einmal knapp 800 Hektar umfassen die Weinberge des Pomerol, verteilt auf 140 Chateaus. Das bedeutet auch, dass die allermeisten Chateaus kaum mehr als 6 Hektar bewirtschaften, manche sind sogar mit einem Besitz von unter 3 Hektar reine Boutique oder Garagen Wineries. Und das bedeutet auch, dass die jeweils erzeugten Mangen pro Chateau eher homöopathisch ausfallen. Das Mondäne und den Glamour des linken Ufers sucht man hier vergebens, bei den „Chateaus“ handelt es sich zumeist um kleine Anwesen, so dass man selbst berühmteste Namen mühsam suchen muss, nur allzu leicht kann man sich da verfahren. Das Klima auf dem rechten Ufer ist schon deutlich kontinental geprägt, der atlantische Einfluss ist geringer als jenseits der Gironde. Der Boden ist nahe Libourne noch eher von Sand und Kiesel geprägt, doch das eigentliche Plateau von Pomerol hingegen deutlich von Lehm und Ton. Daher findet man hier einen anderen prozentualen Anteil der bordelaiser Rebsorten. 80% der Rebfläche besteht hier im Gegensatz zu den meisten anderen Regionen in Bordeaux aus Merlot, die zweite wichtige Rebsorte ist der Cabernet Franc. Nicht wenige Chateaus, nicht zuletzt Chateau Petrus, verzichten auf einen Cabernet-Anteil und bringen ihren Wein als reinsortigen Merlot auf die Flasche, und das macht sie zu den gesuchtesten und teuersten Merlot-Weinen der Welt, von Ornellaias „Masseto“ in der Toskana einmal abgesehen. Trotz der hohen Qualität und der absoluten Exklusivität der Weine hat Pomerol bis heute keine Klassifikation erfahren. Der immensen weltweiten Nachfrage indes hat dies in keiner Weise geschadet, die exklusiven Weine aus Pomerol erfreuen sich trotz ihrer beträchtlich hohen Preisstruktur einer ungebrochenen Nachfrage unter Kennern und Liebhabern, und das macht sie zu den begehrtesten und mithin auch teuersten Weinen des Bordelais!

Weingüter der Region

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Château Lafleur
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Pomerol Centre-Val de Loire Frankreich
5
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Château Le Pin
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Pomerol Nouvelle-Aquitaine Frankreich
5
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Château Pétrus
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Pomerol Nouvelle-Aquitaine Frankreich
5
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Château L’Eglise-Clinet
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Pomerol Nouvelle-Aquitaine Frankreich
4
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Château L'Évangile
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Pomerol Nouvelle-Aquitaine Frankreich
4
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Château La Conseillante
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Pomerol Nouvelle-Aquitaine Frankreich
4
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Château La Fleur-Pétrus
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Pomerol Nouvelle-Aquitaine Frankreich
4
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Château Trotanoy
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Pomerol Nouvelle-Aquitaine Frankreich
4
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Vieux Château Certan
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Pomerol Nouvelle-Aquitaine Frankreich
4
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Château Beauregard
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Pomerol Fronsac Nouvelle-Aquitaine Frankreich
3
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Château Certan de May de Certan
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Pomerol Nouvelle-Aquitaine Frankreich
3
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Château Gazin
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Pomerol Nouvelle-Aquitaine Frankreich
3
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Château Hosanna
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Libourne Nouvelle-Aquitaine Frankreich
3
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Château La Croix de Gay
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Pomerol Nouvelle-Aquitaine Frankreich
3
Sterne
Château La Violette
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Porte de Savoie Nouvelle-Aquitaine Frankreich
3
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Château Latour à Pomerol
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Libourne Nouvelle-Aquitaine Frankreich
3
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Château Le Bon Pasteur
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Pomerol Centre-Val de Loire Frankreich
3
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Château Le Gay
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Pomerol Nouvelle-Aquitaine Frankreich
3
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Château Nénin
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Libourne Nouvelle-Aquitaine Frankreich
3
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Château Petit-Village
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Pomerol Nouvelle-Aquitaine Frankreich
3
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