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Darum ist Schwimmen so gut für den Körper

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Kaum eine Sportart vereint so viele Vorteile auf einmal: Schwimmen trainiert nahezu alle Muskelgruppen, schont gleichzeitig die Gelenke und tut nachweislich auch der Psyche gut. Wir erklären, was genau im Körper passiert, wenn man regelmäßig ins Wasser geht.

Ob gemächliche Bahnen im Freibad oder zügiges Kraulen im Hallenbad – Schwimmen ist hierzulande eine der beliebtesten Sportarten. Kein Wunder: Das Training im Wasser ist sanft, effektiv und für fast jeden geeignet, egal ob jung oder alt, schlank oder kräftig, gesund oder mit Vorerkrankungen. Dabei hat das Schwimmen nicht nur physische, sondern auch psychische Vorteile.

Ein Workout für den ganzen Körper

Das Wasser trägt beim Schwimmen das Körpergewicht, was die Sportart äußerst gelenkschonend macht, im Gegensatz beispielsweise zum Joggen, das zusätzliche Belastung auf Knochen und Gelenke bringt. Gleichzeitig beansprucht Schwimmen fast alle Muskelgruppen des Körpers. Die verschiedenen Schwimmtechniken beanspruchen dabei unterschiedliche Muskeln. Alle haben eines gemeinsam: Die Bewegungen im Wasser fordern Ober- und Unterkörper gleichermaßen. Wer also einen gleichmäßig trainierten Körper anstrebt, ist im Wasser besonders gut aufgehoben.

Schwimmen beansprucht fast alle Muskelgruppen des Körpers.

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Benefits für Herz und Gehirn

Im Wasser drückt der hydrostatische Druck Blut aus den Beinen Richtung Herz, der Rückstrom steigt und das Schlagvolumen nimmt zu: Mit dem Effekt, dass man bei gleicher Leistung im Wasser etwa 10 bis 13 Herzschläge pro Minute weniger braucht als an Land. Langfristig senkt regelmäßiges Schwimmen nachweislich Ruhepuls und Blutdruck. Eine Studie der University of South Carolina mit über 40.000 Männern brachte zudem ein bemerkenswertes Ergebnis: Das Sterberisiko von Schwimmern war im Vergleich zu nicht-aktiven Männern um etwa die Hälfte reduziert und schnitt damit sogar besser ab als Joggen.

Besonders bemerkenswert: Schwimmen erhöht die Durchblutung im Gehirn stärker als viele Sportarten an Land. Wer also nach der Arbeit eine Stunde ins Wasser steigt, tut nicht nur seinem Herzen etwas Gutes, sondern auch seinem Kopf.

Kalorien verbrennen, Muskeln aufbauen

Schwimmen wird oft unterschätzt, wenn es ums Abnehmen geht. Der Kalorienverbrauch im Wasser ist aus zwei Gründen beachtlich: Der Körper muss den Temperaturunterschied zum Wasser ausgleichen und gibt dabei laufend Wärme ab, gleichzeitig kämpft er gegen den erhöhten Wasserwiderstand und verbrennt dabei zusätzliche Energie.

Beim Brustschwimmen in moderatem Tempo werden rund 300 bis 500 Kalorien pro Stunde verbrannt, beim sportlichen Kraulen können es bis zu 900 Kalorien sein. Dazu kommt, dass der Wasserdruck auf die Atemmuskulatur einwirkt und wer trotzdem einen gleichmäßigen Atemrhythmus hält, dadurch die Atemmuskulatur stärkt und das Lungenvolumen positiv beeinflusst.

Gut für die Seele

Was viele nach einem ausgiebigen Badespaß intuitiv spüren, ist wissenschaftlich gut belegt. Schwimmen senkt den Cortisolspiegel im Körper – also jenes Hormon, das der Organismus unter Stress ausschüttet. Gleichzeitig sorgen Serotonin, Dopamin und Endorphine, die beim Schwimmen freigesetzt werden, für einen spürbaren Stimmungsschub nach den Bahnen.


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