Von Padel bis Pickle: Diese vier Trendsportarten stellen die Fitnesswelt gerade auf den Kopf
Wünschen wir uns das nicht alle? Sportarten, die derart Spaß machen, dass wir die Anstrengung dabei völlig außer Acht lassen? Dieser Märchentraum könnte nun endlich Realität werden. Wenn wir folgenden Sportarten eine Chance geben.
1. Padel: Für mehr Spaß mit Freunden
Padel ist eine Kreuzung aus Tennis und Squash. Wer nun meint, dass dies ohnehin das gleiche sei, irrt. Spätestens, wenn man Padel ausprobiert, merkt man den Unterschied: Gespielt wird auf einem eingezäunten Court, der halb so groß ist wie ein Tennisfeld. Die Wände sind aktives Spieleelement, ähnlich wie beim Squash. Dementsprechend dürfen die Bälle nach dem Aufprall von der Glaswand zurückgespielt werden. Das macht Ralleys (intensive Ballwechsel) länger, spektakulärer und für Einsteiger überraschend zugänglich. Gespielt wird immer im Doppel.
Tipp: AnfängerInnen können die Padel-Schläger und Bälle leihen. Ein Schnupperkurs reicht, um die Grundlagen zu verinnerlichen. Wichtig: niedrige Bälle mit Slice (Schlagtechnik von unten nach oben) spielen, die Wand als Partner nutzen.
2. Pickleball: Geht (fast) überall und immer
Pickleball kombiniert Badminton, Tischtennis und Tennis auf einem kleinen Court mit festem Kunstoff-Paddle und einem Tennisnetz. Gespielt wird zu viert. Die Regeln sind simpel, das Spieltempo aber so hoch, dass es schnell auch für (größere) Kinder interessant werden kann. Nebst der Schnelligkeit ist auch taktisches Geschick ist gefragt: Die sogenannte »kitchen zone« – eine Nichtvolleyzone direkt am Netz – ist besonders tricky.
In den USA ist Pickleball die am schnellsten wachsende Sportart überhaupt. Das darf man aber nicht als Gradmesser nehmen, immerhin spielen sie dort auch Baseball…
Tipp: Auch wenn man Pickleball theoretisch auf einem Badminton-Court oder speziellen Pickleballfeldern spielt – praktisch kann man überall loslegen. Erste Matches gelingen schon nach wenigen Minuten Einweisung, was den Sport ideal für alle Altersgruppen macht!
3. Hyrox: Holt das Beste aus uns raus
Was klingt wie ein verwunschener Stein aus »Harry Potter« ist tatsächlich ein standardisiertes Fitness-Rennen: 8 mal 1 Kilometer Laufen, unterbrochen von 8 funktionierenden Übungen. Dazu gehören Skierg, Sled Push, Burpee Broad Jumps und weitere Verrücktheiten. Das besondere an der Sportart: Überall auf der Welt läuft jeder dasselbe Format, so dass man sich mit der gesamten Crowd vergleichen kann und niemals letzter wird. So spricht es nicht nur Ehrgeizige an, sondern LäuferInnen und KraftsportlerInnen gleichermaßen. Und ist mittlerweile in über 50 Städten weltweit vertreten.
Tipp: Training in einem Gym mit Hyrox-Lizenz ist empfohlen. Nach einer ausführlichen Vorbereitung von circa 12 Wochen, kann man sich unter hyrox.com für den ersten Wettkampf anmelden.
4. Disc Golf: Outdoor Fun mal Anders
Bitte nicht falsch verstehen: Hier gibt es keine Disco-Musik, dafür aber eine (namensgebende) Disc. Diese prägt den Sport, der aber sonst wie klassisches Golf funktioniert – abgesehen von dem minimalen Unterschied, dass man sich nicht entlang von Bodenbahnen, sondern Luftbahnen bewegt: Statt Ball und Schläger fliegt eine Art Frisbee-Scheibe in Richtung Metallkorb. Dabei gibt es, ähnlich wie beim Golf, auch unterschiedliche Scheiben. Für den Einstieg reichen allerdings Driver, Midrange und Putter. Dementsprechend jung ist auch die schnell wachsende Community, die sich durch Parks und Wälder jagt.
Tipp: Die UDisc-App ist das richtige Starter-Kit für AnfängerInnen. Im Unterschied zu klassischem Golf sind hier keine Vorkenntnisse von Nöten, auch eine nervige Platzreife fällt aus.