Zum Inhalt springen
© Shutterstock

Das steckt hinter Jivamukti Yoga

Entspannung
Fitnessübungen
Mentaltraining

Jivamukti Yoga ist mehr als Sport: Der 1984 in New York gegründete Stil verbindet dynamische Körperpraxis mit Philosophie, Musik und einer klaren ethischen Haltung. Wir beleuchten, was dahintersteckt.

Hatha Yoga, Vinyasa, Yin Yoga: Diese Begriffe haben die meisten sportaktiven Frauen schon einmal gehört. Jivamukti hingegen ist für die Mehrheit neu. Dabei ist diese Yoga-Methode seit über vierzig Jahren aktiv und hat die Art, wie Yoga im Westen unterrichtet wird, stärker beeinflusst als viele bekanntere Stile. Der Name stammt aus dem Sanskrit und bedeutet »Befreiung zu Lebzeiten«: Der Anspruch also, dass Erleuchtung nicht erst im Tod eintreten soll, sondern mitten im Leben.

 

 

Yoga aus New York

Entwickelt wurde Jivamukti von Sharon Gannon und David Life, die sich 1983 in New York kennenlernten und ein Jahr später  gemeinsam diese neue Methode schufen. Beide kamen nicht aus der klassischen Yogatradition: Gannon war Tänzerin und Musikerin, Life Künstler und Café-Besitzer. Sie lehrten in einer Zeit, in der Yoga im Westen vor allem als Dehnprogramm galt. Die klassischen Yogaschriften, etwa die Bhagavad Gita oder die Yoga Sutras des Patanjali, sprechen hingegen von Mitgefühl, Hingabe und ethischer Lebensführung als Grundlage jeder Praxis. Auf dieser Philosophie bauten sie Jivamukti auf.

 

Die Fünf Säulen

Was Jivamukti von anderen Stilen unterscheidet, ist der Anspruch, dass alles zusammengehört. Die Methode ruht auf fünf Säulen: Ahimsa (Gewaltlosigkeit), Bhakti (Hingabe), Shastra (Studium der Schriften), Nada (Klang) und Dhyana (Meditation). Jede davon soll auch im Leben außerhalb der Matte spürbar werden. Ahimsa spielt eine entscheidende Rolle bei der Praxis: Jivamukti legt großen Wert auf Tierrechte, Veganismus, Umweltschutz und soziales Engagement.

In der Stunde selbst bedeutet das: Sanskrit-Chanting, kurze Gespräche über Ethik und Moral, Reflexionen über die Yogaschriften, Musik, Atemübungen und Meditation. Jeden Monat erscheint dazu ein Essay auf der offiziellen Website jivamuktiyoga.com, der »Focus of the Month«, der den Inhalt aller offenen Klassen weltweit auf ein gemeinsames Thema einstimmt. Körperlich ist die Praxis fordernd: Der schweißtreibende, tänzerische Stil ist vom Ashtanga Yoga inspiriert und wird zu lauter Musik geübt, von elektronischer Musik bis hin zu Hip Hop. Alles, was die Energie zum Fließen bringt.

Yoga-Accessoires

Sicherheit. Die Yogamatte PURE ist mit einer hochwertigen PU-Beschichtung ausgestattet, die auch bei intensiven Flows und Balance-Haltungen für Halt sorgt.

Um € 80,- auf lotuscrafts.com

Foto beigestellt

Inner Flow. Der Yoga-Block von lululemon ist vielseitig einsetzbar zur Unterstützung für intensive Yoga-Positionen.

Um € 28,- auf breuninger.com

Foto beigestellt

Redaktion
Autor
Mehr zum Thema
1 / 11