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Ube-Latte: Der violette Trenddrink erobert die Cafés

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Samtig, leicht nussig und fotogen – Ube wandert aktuell vom Dessertteller zur Kaffeetasse. Hinter der lila Farbe steckt eine vielseitige Knolle mit kulinarischer Geschichte.

 

Die violette Süßkartoffel »Ube« aus den Philippinen etabliert sich aktuell als Lieblings-Zutat für Lattes und Frappés. Das erdige, vanillig-nussige Profil positioniert Ube als Alternative zu Matcha- und Kurkuma-Latte. Das Besondere liegt in Sensorik und Textur: Die Knolle bringt verhaltene Süße, cremiger Textur und ein Aroma zwischen weißer Schokolade, Vanille und Pistazie. Für Getränke wird Ube meist als Paste, Sirup oder Pulver eingesetzt, häufig kombiniert mit Vollmilch, Hafer- oder Kokosdrink.

Die intensive Färbung stammt von natürlichen Anthocyanen, die gleichzeitig antioxidativ wirken. Die violette Yamswurzel liefert außer Vitamin C eine Menge Ballaststoffe, die die Sättigung fördern, die Verdauung unterstützen und Blutzuckerspitzen abmildern können. Das enthaltene Kalium trägt zur Blutdruckregulation und zum Elektrolythaushalt bei.

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Food-Trend aus den Philippinen

Der Trend hat eine kulturelle Basis: In der philippinischen Küche ist Ube seit Langem verankert. Die violette Yamswurzel wird traditionell zu »Ube Halaya« verarbeitet – einer dicklichen Paste aus Ube, Milch und Zucker, die als Dessert, Brotaufstrich oder Füllung dient. Darauf aufbauend haben sich Süßspeisen wie Ube-Eiscreme oder mit Ube gefüllte Gebäckkreationen wie das spanische »Ensaymada« oder das philippinische »Hopia«.

Rezept: (Hot) Ube Latte

Zutaten (1 Becher, ca. 300 ml):

  • 250 ml Milch oder Haferdrink
  • 1–1,5 EL Ube-Paste (Halaya) oder 1 TL reines Ube-Pulver + 1 TL Zucker/Honig
  • Optional: 1 Espresso (30 ml) oder 1 Matcha-Shot (30 ml)
  • 1 Prise Salz, 1/4 TL Vanilleextrakt

Zubereitung:

  1. Paste anrühren: Ube-Paste (oder Pulver + Süße) mit 2–3 EL heißem Wasser glatt rühren.
  2. Milch erhitzen und aufschäumen (ca. 60–65°C, nicht kochen).
  3. Ube-Grundlage in die Tasse geben, mit Vanille und Salz verrühren.
  4. Optional Espresso oder Matcha zugeben.
  5. Mit der heißen Milch aufgießen und kurz umrühren, sodass Farbe und Schichten sichtbar bleiben.
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Geschmacklich vielseitig

Baristas schichten Ube-Latte beispielsweise als Milchschaum auf Espresso, um Bitterkeit und Süße auszubalancieren; pur mit Milch wirkt das Ergebnis dezenter und dessertartig. Für die Zubereitung zu Hause gilt als Ausgangspunkt ein Teelöffel Ube-Pulver oder ein Esslöffel Paste pro 250 ml Milch. Eine Prise Salz und etwas Vanille harmonisieren das Profil, Espresso oder kräftiger Schwarztee bringen geschmackliche Tiefe. Wer auf Qualität achtet, prüft die Zutatenliste: Gute Pasten bestehen im Wesentlichen aus Ube, Wasser und moderater Zuckerdosierung. Hochwertige Pulver kommen ohne künstliche Farbstoffe aus.

Zum Selbermixen

Pures Pulver. Das Ube-Pulver wird aus 100% echter Ube hergestellt, die geschält, gedämpft, püriert und schonend getrocknet wird. So wird Geschmack, Textur und die leuchtend violette Farbe bewahrt.

Um € 20,- auf ubelaboratory.com

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Ideal für Lattes. Das reine Ube Pulver wird mit heißem Wasser oder Milch angerührt und kann warm oder kalt genossen werden – im Ube Latte, Matcha oder Smoothie.

Um € 16,- auf matchamood.de

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