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Face Taping: Was bringt der Trend wirklich?

Trends
Beauty-Routine

Ob für glattere Haut, Anti-Falten-Effekt oder als Make-up-Trick: Face Taping ist der Hype in Sachen Beauty. Doch was steckt wirklich hinter den Klebestreifen fürs Gesicht – und lohnt sich der Trend auch abseits von Social Media?

Kaum ein Beauty-Trend sorgt seit einigen Monaten für so viel Gesprächsstoff wie Face Taping. In sozialen Medien zeigen sich Beauty-Influencer:innen mit beigefarbenen Streifen auf Stirn, Wangen oder Schläfen – entweder über Nacht getragen oder diskret unter dem Make-up versteckt. Die Idee dahinter: Die Hautpartien sollen durch gezielten Zug geglättet, Gesichtsmuskeln entspannt und feine Linien minimiert werden. Besonders im Fokus: Stirnrunzeln, Mimikfalten rund um die Augen und die berühmte Nasolabialfalte.

Was ursprünglich aus dem Bühnen- und Film-Make-up stammt, ist inzwischen in der Alltagsroutine vieler Beauty-Fans angekommen. Der Gedanke, mit ein paar strategisch platzierten Klebestreifen dem Gesicht mehr Frische und Ruhe zu verleihen, klingt verlockend – doch kann das wirklich funktionieren?

Zwischen Entspannung und Effekt – was Taping leisten kann

Face Taping basiert auf der Idee, die Mimik – vor allem nachts – bewusst ruhigzustellen. Wer etwa im Schlaf häufig die Stirn runzelt oder den Kiefer anspannt, kann mit Tape sanften Widerstand setzen. Das kann helfen, feine Linien zu glätten oder ihnen langfristig vorzubeugen. Auch unter dem Make-up eingesetzt, kann Taping gezielte Lifting-Effekte erzielen – zum Beispiel am äußeren Augenwinkel oder entlang der Wangenknochen. Dabei sollte jedoch nicht vergessen werden: Der Effekt ist rein optisch – und vor allem temporär.

Langfristige Veränderungen der Hautstruktur lassen sich durch Taping allein nicht erreichen. Dennoch kann es eine wertvolle Ergänzung zur Pflegeroutine sein – etwa als bewusste Abendroutine, um die Gesichtsmuskulatur zu entspannen oder die eigene Mimik besser wahrzunehmen. Gerade Frauen, die zu ausgeprägter Mimik, Zähneknirschen oder innerer Anspannung neigen, können davon profitieren.

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Richtige Anwendung

Wichtig ist, beim Taping auf hochwertiges, speziell für die Gesichtshaut entwickeltes Tape zu setzen. Die Haut sollte vor der Anwendung gründlich gereinigt und trocken sein, damit das Tape gut haftet und keine Reizungen entstehen. Über Nacht getragen, sollte es spätestens nach acht Stunden sanft abgezogen und die Haut anschließend mit beruhigender Pflege versorgt werden. Besonders gut eignen sich Seren mit Hyaluron, Panthenol oder Aloe Vera, um mögliche Spannungsgefühle auszugleichen.

Nicht für jede Haut ist der Trend allerdings ideal: Wer zu Irritationen, Neurodermitis oder sehr sensibler Haut neigt, sollte besser vorsichtig sein oder ärztlichen Rat einholen. Auch bei bestehenden Hautproblemen wie Rosacea kann Taping mehr schaden als helfen.

HORIZONTALE GESICHTSFALTEN BEKÄMPFEN

Diese Technik hilft, mimische Falten zu entspannen und das Hautbild zu glätten.

  • Stirn: Tape-Streifen quer über die Stirnfalten kleben, beginnend am Haaransatz nach unten.
  • Augenbereich: Tape leicht oberhalb der Augenbrauen ansetzen und nach unten führen.
  • Nasenbereich: Neben der Nase starten und das Tape in Richtung Mundwinkel führen, um diesen Bereich zu korrigieren.
  • Kinnbereich: Tape unterhalb des Kinns ansetzen und sanft in Richtung Lippen kleben.
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Marionettenfalten (Mundwinkel bis Kieferlinie) BEKÄMPFEN

Ziel dieser Methode ist die Korrektur und Straffung des Gewebes in Richtung Ohr:

  • Messen Sie den Abstand vom Ohr über den Jochbeinknochen.
  • Schneiden Sie ein Tape in Fächerform mit 3 Streifen.
  • Platzieren Sie die Basis des Tapes nahe am Ohr.
  • Straffen Sie die Wange leicht und kleben Sie die einzelnen Streifen sanft in Richtung der Marionettenfalten (Mundwinkel). Richtiges Anbringen bewirkt eine spürbare Gewebeverschiebung zum Ohr hin.
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Doppelkinn BEKÄMPFEN

Diese Technik hilft, die Konturen des Kieferbereichs sichtbar zu definieren.

  • Messen Sie den Abstand entlang der Kieferlinie bis zum unteren Kinn.
  • Schneiden Sie zwei Tape-Streifen in Fächerform mit je 3 Streifen. Bei einer schmalen Kieferlinie reichen auch 2 Streifen.
  • Fixieren Sie die Basis des Tapes ohne Dehnung unterhalb des Kinns.
  • Führen Sie die einzelnen Streifen mit leichter Spannung in Richtung Kinn.
  • Achten Sie darauf, die Haut beim Anbringen leicht zu straffen.
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Hinweis: Die Inhalte basieren auf den Informationen von Physio Tape und wurden redaktionell angepasst.


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