Die App »Hidden Table« sorgt für mehr Auslastung & Umsatz in der Spitzengastronomie.
© »Hidden Table«
Freie Tische füllen: App »Hidden Table« ab Herbst auch in Berlin
Die App »Hidden Table« hilft Fine-Dining-Restaurants, Auslastung und Umsatz zu steigern – und eine neue Zielgruppe anzusprechen. Nach dem erfolgreichen Start in Hamburg, München & Co. folgt im Herbst auch der Launch für Berlin.
von Brigitte Radl
05. August 2025
Es kommt auch in der Spitzengastronomie vor: Ein Dienstagabend, perfekt vorbereitetes Mise en Place, motiviertes Team – und die Hälfte der Plätze im Restaurant bleibt leer. Kurzfristige Stornierungen, No-Shows oder schwächere Buchungslage: Was nach außen oft kaum sichtbar ist, bedeutet für die Lokale ungenutzte Ressourcen und damit verlorenen Umsatz. Gerade in Gourmet-Restaurants kann jeder nicht erschienene Gast spürbare Auswirkungen haben – vor allem aufgrund des hohen Wareneinsatzes entsteht schnell ein finanzieller Verlust.
Hier setzt die App »Hidden Table« an: Restaurants geben über die App kurzfristig freie Tische bekannt. Gäste buchen verbindlich ein definiertes Menü und zahlen im Voraus. Das reduziert das No-Show-Risiko, schafft Planungssicherheit und generiert Umsatz, wo sonst leere Plätze wären. Die Gastronomen haben dabei kein finanzielles Risiko, denn die App funktioniert provisionsbasiert, es gibt keine Grundgebühr. Der durchschnittliche Menü-Rabatt für Gäste liegt zwischen 10 und 30 Prozent – genug Anreiz, um spontan zuzugreifen, ohne die Marke zu entwerten. Ein zusätzlicher Vorteil: Die App funktioniert auch als Marketing-Tool. Neue Gäste lernen den Betrieb kennen, idealerweise kommen sie wieder – und zahlen dann den vollen Preis.
Ab Herbst auch in Berlin
»Hidden Table« startete im Herbst 2024 in Hamburg, mittlerweile gibt es den Service auch in München, Düsseldorf, Köln und ab Herbst in Berlin. Gelistet sind Top-Adressen wie das Münchner »Tohru« oder »The Table« in Hamburg. Seit dem Start wächst das Interesse – und die Resonanz der teilnehmenden Betriebe ist durchwegs positiv.
Entstanden ist die Idee vor drei Jahren aus einer Beobachtung: App-Gründer Malte Herbst saß in einem Hamburger Fine-Dining-Restaurant. »Wir waren enttäuscht, dass das Restaurant an einem Dienstag sehr leer war«, sagt Herbst. Er wollte die Restaurants unterstützen, auch unter der Woche und zu Randzeiten an Gäste zu kommen. Die digitale Lösung: »Hidden Table«. Das App-Konzept wurde gemeinsam mit zwei Sterneköchen entwickelt. Die Münchnerin Laura Hutter kam dazu, als die Vermarktung startete.
Lesen Sie hier das FALSTAFF-Interview mit App-Gründer und »Hidden Table«-Geschäftsführer Malte Herbst.
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