Tegernsee Kneipe 80 - Falstaff PROFI

Am idyllischen Tegernsee gibt's bald einen »Kiosk 80« im Freibad.

© canva.com/FooTToo

»Kneipe 80« wächst weiter: Neue Standorte am Tegernsee und in Augsburg

Das Retro-Konzept »Kneipe 80« setzt seine Expansion fort und erschließt neue Standorte in Bayern. Dabei zeigt sich: Wachstum funktioniert auch ohne klassisches Franchise, stattdessen über Netzwerk und flexible Formate.

von Brigitte Radl
05. Mai 2026

Die Expansion der »Kneipe 80« aus München kommt nicht überraschend – PROFI hat berichtet, dass das Konzept rund um Marc Uebelherr auf Wachstumskurs ist. Nun folgen mit einem Pop-up am Tegernsee und einem neuen Standort in Augsburg die nächsten Schritte. Beide Betriebe stehen exemplarisch für das, was die Marke ausmacht: ein bewusst reduziertes gastronomisches Angebot, kombiniert mit klarer Atmosphäre und starkem Wiedererkennungswert.

Am Tegernsee zieht die »Kneipe 80« in einen Kiosk im Freibad Abwinkl ein. Mit dem niederschwelligen Zugang setzt man gezielt auf Frequenz und Spontanität. Parallel entsteht in Augsburg ein fixer Standort in prominenter Innenstadtlage. Ergänzt wird das Konzept durch das neue Format »Kiosk 80«, das speziell für kleinere Flächen und temporäre Einsätze entwickelt wurde. Die Idee dahinter: maximale Flexibilität bei gleichzeitig klarer Markenidentität.

Wachstum über Netzwerk statt System

Auffällig und interessant ist der Expansionsansatz: Statt auf ein klassisches Franchise-Modell zu setzen, erfolgt das Wachstum über Partner aus dem eigenen Netzwerk. Lokale Betreiber setzen die einzelnen Standorte eigenständig um, während das Grundkonzept bewusst schlank gehalten wird. »Mit dem Retro-Konzept bin ich zu meinen Wurzeln als Gastronom zurückgekehrt«, so Marc Uebelherr. Entscheidend bleibt dabei der Dreiklang aus Musik, einfachem Angebot und Atmosphäre – ein Modell, das sich nun auch außerhalb Münchens bewähren soll.

Ausblick: Weitere Standorte in Planung

Die nächsten Schritte sind bereits skizziert. Mehrere weitere Standorte befinden sich in Vorbereitung, ein Teil davon soll noch im laufenden Jahr 2026 umgesetzt werden. Dabei bleibt der Ansatz unverändert: Wachstum ohne starren Plan, dafür getragen von Partnerschaften und Gelegenheiten. Für die Branche zeigt sich einmal mehr, wie sich Konzepte zwischen Pop-up, Erlebnisgastronomie und skalierbarem Modell neu denken lassen.

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