Kennen die Herausforderungen in der Gastronomie zur Genüge: Daniel Simon (»aleno«), Thomas Grund (Restaurantleiter »Shiki«) und Alexander Stauder (Inhaber »Zum weissen Rauchfangkehrer«)
© Brigitte A. Radl
Sushi und Sparpotentiale: Das bringt digitales Reservieren für den Umsatz
Digitale Gästebetreuung ist die Zukunft, waren sich Wiener Gastronomen beim »Round Table« der Schweizer Software-Manufaktur »aleno« einig. Das Fazit der Verwender: Die Effizienz steigt deutlich, vor allem aber bleibt auch mehr Zeit für den Gast.
von Brigitte Radl
12. September 2025
Es war eine kleine, aber feine Runde Wiener Gastronomen, die sich in der neuen »Shiki Boutique« in der Krugerstraße einfand. Der Gastgeber: »aleno«, bekannt für seinen »digitalen Assistenten«, der speziell für gehobene Restaurants und die Hotelgastronomie entwickelt wurde. Am Verkostungstisch der Sakethek tauschten die Wiener Gastronomen Erfahrungen aus – begleitet von den ausgewählten Sake-Spezialitäten des »Shiki Boutique«-Sommeliers Peter Dallinger und Nigiri aus dem Stammhaus von Multitalent Joji Hattori.

Effizienz statt Telefonterror
»Früher musste ich eine Vollzeitkraft nur für telefonische Reservierungen beschäftigen. Das hat sich mit »aleno« erledigt«, erzählt Alexander Stauder, Inhaber des Innenstadt-Restaurants »Zum weissen Rauchfangkehrer«. »Dadurch bleibt mehr Zeit für die persönliche Gästebetreuung – und Reklamationen gibt es keine mehr, weil alles in der App klar ersichtlich ist.«
Auch Selina Schwelch vom »toma tu tiempo« kennt das Problem: »Wir sind ein kleines Lokal, trotzdem war ich ständig am Telefon. Heute buchen unsere Gäste rund um die Uhr digital – das ist eine enorme Erleichterung.«

»White Label« für das perfekte Markenerlebnis
»aleno« versteht sich als »Operating System« für die Gastronomie: automatisierte Gästelenkung, optimale Auslastung, weniger No-Shows – und das alles im »WhiteLabel«-Modus. »Die Betriebe schätzen vor allem die Möglichkeiten der Individualisierung und dass sie gezielt auf ihre Gäste eingehen können«, erklärt Daniel Simon von »aleno«. »Außerdem sind wir bei Problemen oder Fragen persönlich erreichbar – das unterscheidet uns von anderen digitalen Buchungslösungen.«
»Shiki Boutique« startklar für Soft Opening
Nach dem Austausch in der Sakethek ging es in den Nebenraum zur »8-Sitzer«-Theke mit Schauküche. Hier können Gäste künftig die traditionelle japanische Essenserfahrung »Omakase« erleben, bei der sie die Auswahl des 16-Gang-Menüs (ca. 300 Euro) vollständig dem Koch überlassen. »Wir starten mit einem Soft Opening und wollen unseren Gästen ein einmaliges Erlebnis bieten«, so die Geschäftsführerin von »Shiki Concept«. Geplant sind auch Sushi-Workshops für Gruppen in der nagelneuen Küche. Die feine Sake-Auswahl, das intime Boutique-Setting und das zu erwerbende Kunsthandwerk aus Japan unterstreichen den Anspruch der »Shiki Boutique«: ein Ort für Genuss und Begegnung.
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