Manfred Ronge präsentiert bei der 17. Branchentagung der Österreichischen Gemeinschaftsverpfleger Zukunftsthemen – darunter KI, Robotik und Digitalisierung.
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KI, Kosten und Robotik – das treibt Österreichs Gemeinschaftsverpfleger derzeit um
»Zukunft nicht abstrakt diskutieren, sondern gemeinsam greifbar machen« – unter diesem Motto trifft man sich bei der 17. Branchentagung der Gemeinschaftsverpflegung zum Austausch über Digitalisierung, Automatisierung und Sicherheit.
von Katharina Wihan
15. Mai 2026
Wie sieht die Zukunft der Gemeinschaftsverpflegung aus? Unter dieser Leitfrage kamen Fachleute der Branche bereits zum 17. Mal zusammen – diesmal mit Rekordbeteiligung im Congress Center Baden. Das große Interesse unterstreicht die Bedeutung von Austausch, Vernetzung und fachlichem Input für die Branche. Veranstalter Manfred Ronge von der »Ronge & Partner Group« führte fast 90 Teilnehmer durch ein dichtes Programm – darunter Vertreter aus namhaften Cateringunternehmen wie »Gourmet« und »Sodexo« sowie aus der Krankenhaus- und Großversorgungswelt, etwa der Steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft und dem Universitätsklinikum Graz.
Künstliche Intelligenz – die Zukunft?
Inhaltlich standen zentrale Zukunftsthemen der Gemeinschaftsverpflegung im Mittelpunkt. »Besonders gut angekommen sind jene Vorträge, die den unmittelbaren Praxisbezug mit einem klaren Blick nach vorne verbunden haben: Digitalisierung, Automatisierung, KI und Robotik in der Speisenversorgung haben für viel Gesprächsstoff gesorgt – vor allem dort, wo es um die konkrete Umsetzbarkeit in Großküchen und Kantinen ging«, erklärt Manfred Ronge auf PROFI-Nachfrage. Ebenso diskutiert wurden die Rolle ernährungsphysiologischen Wissens im betrieblichen Alltag sowie die Bedeutung von Kommunikation: »Sprache, Raumgestaltung und Orientierung können die Speisenauswahl stark beeinflussen«, betont Ronge.

Nach zwei intensiven Tagen wurde deutlich, wie wichtig Vernetzung und fachlicher Austausch für die Weiterentwicklung der Gemeinschaftsverpflegung sind. Ronge zieht ein positives Fazit: »Besonders erfreulich war für mich, dass der Austausch nicht nur fachlich hochwertig, sondern auch sehr offen und lösungsorientiert war. Genau dafür steht diese Tagung: Zukunft nicht abstrakt zu diskutieren, sondern gemeinsam greifbar zu machen.«
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