Nicholas Ofczarek bei der Kampagnen-Premiere © Burgenland Tourismus/Andreas Lepsi
Kultur-Offensive in bewährter Besetzung: »Burgenland Tourismus« setzt erneut auf Nicholas Ofczarek
Der »Burgtheater«-Star kostet sich als Markenbotschafter durch die Gustostückerl des Burgenlandes. Diesmal stehen die Kultur-Highlights am Programm.
von Patricia Konarzewski
15. Mai 2024
Die Bühne des »Kasino am Schwarzenbergplatz« ist kein unbekannter Ort für Schauspieler Nicholas Ofczarek. Die Dependance des »Burgtheaters« war einst Sprungbrett seiner Karriere, nun führte ihn ein anderer Anlass zurück an den Schauplatz seiner Bühnenanfänge. Statt Theater stand diesmal jedoch Film am Programm, nämlich die neue Kampagne von »Burgenland Tourismus«.
Hans Peter Doskozil bat gemeinsam mit »Burgenland Tourismus«-Geschäftsführer Didi Tunkel zur Premiere in Wien. Frei nach dem Motto »Never change a winning team« setzt man die Zusammenarbeit mit dem Charakterdarsteller nach zwei erfolgreichen Staffeln fort. Bei »Die Weine des Burgenlands« und »Gustostücke im Burgenland« lag der Fokus auf den lukullischen Genüssen, diesmal will man Lust auf Kultur machen. Die Produktion entstand in Kooperation mit den Kulturbetrieben Burgenland (KBB) und den Esterhazy Kulturbetrieben. Ofczarek begibt sich in den Clips auf eine Reise zu den Spielstätten vom Norden bis Süden des Bundeslandes. Ganz im Stile der vorangegangen Kulinarik-Kampagnen erkundet der Markenbotschafter unterschiedlichen Kultur-Hotspots – von »Mörbisch« über »Schloss Tabor« bis zum »Nova Rock«. Die Marketing-Maßnahme soll in erster Linie auf die Vielfalt der burgenländischen Bühnen aufmerksam machen und die Zuseher:innen dazu animieren, im Zuge ihrer Kultur-Trips auch regionale Natur- und Kulinarik-Angebote zu erkunden. »Wir wollen ja keine typische Werbung machen, wir wollen dem Ganzen eine Eigenständigkeit geben, die das Burgenland ja auch hat«, so der Kampagnenstar Ofczarek.
Vereinte Kräfte für das Burgenland
Zur Premiere geladen waren hochrangige Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur und Politik sowie Medienvertreter:innen. Unter anderem begrüßten die Gastgeber Tourismus-Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler, »Österreich Werbung«-Geschäftsführerin Astrid Steharnig-Staudinger, den Intendanten der »Seefestspiele Mörbisch« und »Schloss Tabor« Alfons Haider, »Schlossspiele Kobersdorf«-Intendant Wolfgang Böck und die »Liszt Festival«-Intendanten Johannes und Eduard Kutrowatz, »Nova Rock«-Veranstalter Ewald Tatar, Erwin Windisch von »Esterhazy«, »Weintourismus«-Obmann Herbert Oschep.

»Um Gäste anzuziehen, müssen die touristischen Highlights sichtbar und spürbar in den Mittelpunk gerückt werden. Wenn dann noch über die Werbung selbst geredet wird, sich die Werbung im Internet über digitale Medien viral verbreitet, dann stimmt der Weg. Mit unserem Marken-Botschafter und seinen exzellenten Darstellungen gelingt es aus meiner Sicht sehr gut, das Burgenland touristisch bestens zu positionieren«, zeigt sich Hans Peter Doskozil überzeugt. Die Spots werden ab sofort über verschiedene Medienkanäle ausgespielt. Man hofft darauf an die Erfolge der ersten beiden Kampagnen anzuknüpfen, die unter anderem bei den CCA-Awards, den WebAd-wards, beim ›Werbe Amor‹ und beim ADGAR ausgezeichnet wurden. »Mit der Sommer-Kampagne ›Die Bühne deines Sommers‹ stellen wir das vielfältige Angebot des Burgenlandes in die werbliche Auslage und laden unsere Gäste dazu ein, das Burgenland zur Bühne ihres Sommers zu machen«, so Didi Tunkel bei der Premiere.

Lesenswert
Vegetarische Gäste freuen sich: Die Ravioli bieten eine hochwertige Alternative zur aufwendigen Eigenproduktion.
© Hilcona
Schweizer Manufakturpasta gibt es jetzt auch für die Österreichische Profiküche
Die Gran Ravioli der Schweizer Manufaktur »LA PASTERIA« kommen mit einem Füllungsanteil von 60 Prozent und sind tiefgekühlt lieferbar. Die Premium-Pastalinie von Hilcona Foodservice ist jetzt erstmals auch in Österreich erhältlich.
Einer von fünf neuen Mitgliedsbetrieben: Die »Weinstube im Nikolaihof Wachau« ist jetzt Teil der »Wirtshauskultur Niederösterreich«.
© Nicolaihof
Die »Wirtshauskultur Niederösterreich« wächst weiter: 5 neue Mitgliedsbetriebe stellen sich vor
Rund 200 Betriebe aus ganz Niederösterreich verbindet ein gemeinsames Bekenntnis zu regionalen Produkten, handwerklicher Qualität und gelebter Gastlichkeit. Die »Wirtshauskultur Niederösterreich« wächst weiter und begrüßt kürzlich fünf neue Häuser.
Genuss funktioniert: 16.593 Euro Reinerlös für Krebspatienten in finanzieller Not.
© Rene Strasser
Beim »Fest der Sinne« wird klar: Genuss und der gute Zweck passen zusammen
Auf Schloss Kornberg versammelten sich rund 200 Gäste, 18 Spitzenköche und 18 Winzer, um gemeinsam eine kulinarische Bühne für die Österreichische Krebshilfe zu schaffen – mit Erfolg.
Ein geprüfter Brot-Sommelier im Team stärkt den Betrieb als Experte für Brotkarte, Gästeberatung und Qualitätskommunikation.
© LMAk
Brot-Expertise als Wettbewerbsvorteil: Jetzt zum »Brot-Sommelier« ausbilden lassen
Bereits zum dritten Mal bietet die Lebensmittelakademie des österreichischen Gewerbes in Kooperation mit der Bundesakademie Weinheim die Ausbildung zum »Geprüften Brot-Sommelier« an – Anmeldeschluss ist der 10. August 2026.
Sechs Finalisten, eine Blackbox-Challenge und eine fünfköpfige Jury: So läuft das Finale von »Next Generation« bei der Messe »Alles für den GAST« ab.
© Falstaff PROFI
Der große PROFI-Wettbewerb ist zurück: Bühne frei für die »Next Generation«!
Bereits in der Vergangenheit sorgte der Wettbewerb für Gastro-Karrieren. Komplett überarbeitet sucht nun die »Next Generation« gemeinsam mit »Lohberger« die Besten unter den jungen Talenten!
Hohe Ansprüche: Sauerteig, lange Teigführungen, handwerkliche Optik. Auch bei Großbäckern zählen wichtige Qualitätsmerkmale.
© Sonja Priller
Die Kraft der Kruste: Brot wird in der Gastronomie zum Qualitätsversprechen
Der Brot-Gang macht Image! Vom Frühstückskorb bis zum Signature-Burger ist gutes Gebäck wichtiger denn je. Wie Bäcker und Gastronomen gemeinsam an Qualität und Geschmack arbeiten.
Meist gelesen
In der »Freundschaft« Berlin hält man die besten Plätze für Stammgäste frei.
© Ingo Pertramer
Katzentisch oder »the perfect table«: Welche Gäste bekommen im Lokal welchen Platz?
Wer sitzt in der »Auslage«? Wer bekommt den Platz bei der Klotür? Das Gastro-Credo »Alle Gäste sind gleich« scheitert schlicht an begrenzten Plätzen: PROFI fragte nach, wie gefragte Lokale es mit der Tischvergabe halten.
Bevor der erste Gast sitzt, sind bereits Hunderttausende Euro investiert: Allein Equipment und Weinkeller schlagen mit rund 250.000 Euro zu Buche.
© unsplash.com/Igor Rand
Restaurant-Kalkulation im Detail: PROFI weiß, was die Sterne-Küche kostet
Fine Dining ist ein teures Vergnügen – für Gäste wie Gastgeber. Ein deutsches, junges Sternerestaurant ließ PROFI in seine Zahlen schauen, möchte aber anonym bleiben. Auch so wird transparent, was Spitzenleistungen kosten.
Allein in Deutschland hat sich die Zahl der Sternerestaurants von 201 im Jahr 2000 auf 328 im Jahr 2025 erhöht – doch bringen mehr Auszeichnungen zwingend mehr Erfolg?
© Malte Mueller/Getty Images
Sternchen oder Superstar? PROFI macht den Check: Das nutzen Auszeichnungen wirklich
Bewertungen gehören zur Gastronomie wie die Hitze zur Küche. Entsprechend viel Arbeits- und Lebenskraft verschlingen der Kampf um Auszeichnungen. Doch zahlt er sich auch in barer Münze aus? Sind am Ende die Bewertungen selbst überbewertet?
Der Bau des »Elfercoaster« wurde überwiegend mit regionalen Partnern aus dem Stubaital und der näheren Umgebung realisiert.
© Elferbahnen / Oss
Stubaital setzt auf Erlebnistourismus: Der »Elfercoaster« ist eröffnet
An der Bergstation Elfer in Neustift im Stubaital wurde eine der modernsten Schienenrodelbahnen Tirols eröffnet. Der »Elfercoaster« soll die Aufenthaltsdauer erhöhen und neue Gäste ins Tal bringen.
Laut »EcoAustria« könnte der Prozentpunkt langfristig bis zu 12.000 zusätzliche Arbeitsplätze ermöglichen.
© shutterstock.com/groviapoto
Beschlossene Sache: Die Lohnnebenkosten sinken ab 2028 um einen Prozentpunkt – reicht das?
Österreich zählt bei den Lohnnebenkosten zu den teuersten Standorten Europas. Der Nationalrat hat nun eine Senkung um einen Prozentpunkt ab 2028 festgesetzt. Das ist ein Signal, das die Wirtschaft lange gefordert hat.
Die sieben Experten des Falstaff PROFI Wein Round Tables diskutierten offen von Kalkulation bis Nachwuchs über die Zukunft des Weins in der Gastronomie.
© Jan Tiam Dorfer
Jetzt als Video: Das war der große PROFI Round Table zum Wein
Kalkulation, Schmerzgrenzen der Gäste und die Frage, wie man junge Menschen für Wein begeistert. Beim Falstaff PROFI Wein Round Table diskutierten sieben Branchenexperten offen über die Herausforderungen des Weingeschäfts – schauen Sie hinein!
Der Newsletter für echte Profis
Be inside and take your chance! Regelmäßige Karriere-Updates aus Gastronomie und Hotellerie, kostenlos in Ihr Postfach!

