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Übergabe der Österreich-Agenden: Anna Messner mit Vorgänger Norman Libardoni und IDM-Pressechef Andreas Tschurtschenthaler (Mitte)

© Roland Graf

Südtiroler Genuss-Tourismus: Neue Köpfe für bewährte Produkte

Anna Messner hat für die IDM Südtirol die Kommunikation mit Österreich übernommen. Vorgestellt hat man die Neuerungen im Rahmen eines Dinners – natürlich mit Graukäse, Vinschgerl und Südtiroler Weinen wie Rosenmuskateller.

von Roland Graf
08. Mai 2025

Die Tourismus- und Agrar-Vermarktung Südtirols liegt in einer Hand und entwickelt so auch hohe Schlagkraft. Das zeigt auch die jüngste Neubesetzung:  Der bisher bei der IDM für die Kommunikation in Österreich zuständige Norman Libardoni übernimmt nun strategische Aufgaben. Dazu gehört die Innovationsentwicklung, »aber auch die Erweiterung der Marke Südtirol, z. B. in Richtung Regionenmarke« wie er anlässlich der Übergabe an Anna Messner erzählte. Als P.R.-Agentur hat man mit Alexander Hörschläger und »Nomads« im Vorjahr ebenfalls einen neuen Partner gefunden. Gemeinsam richtete man die Tourismus-Präsentation im »Filmquartier« aus.

Vom Schaf zu Slow Food-Reisen

Neu im touristischen Portfolio ist zudem die bislang dritte »Slow Food Travel«-Region Europas. Rund um das lokale Brillenschaf fand sich auch »Dolomitental Villnöss« als neuer Anbieter nachhaltigen Genusses. Wir gut das Schaf schmeckt, zeigte der Motor der Region und Betreiber des »Pitzock«, Oskar Messner, beim Wien-Besuch. Passende Weine hatte seine Frau Ingrid dabei, die mit dem Team rund um Tim Urbans und Martin Höller das Service leitete. Die Lammstelze folgte auf Kartoffelknödel mit Graukäse, Brennnessel-Cappuccino und Spargel mit Bozner Sauce (»Ein Klassiker und leichter als die Hollandaise«, so Messner).

Ausgangspunkt der ersten »Slow Food Travel«-Region in Südtirol war das Villnösser Brillenschaf, serviert auf Risotto mit Mandarine. © Roland Graf
Oskar Messner © Roland Graf

Davor gab es mit Hartmann Varescos »Lupinen-Kaffee« aus Altrei sowie dem Ahrntaler Graukäse weitere »Slow Food«-Produkte zu verkosten. »Was früher das Taschengeld der Bäuerinnen im Tal war, ist jetzt Quelle ihres Selbstbewusstseins«, so Martin Pircher. Passend dazu backte Pius Schuster vor Ort das »Urpaarl« nach einem Rezept aus dem 13. Jahrhundert.

Handwerk gegen digitale Hektik

»Gute Dinge entstehen nicht schnell, sie brauchen Zeit«, gab IDM-Pressechef Andreas Tschurtschenthaler dazu das Motto aus. Diese Art von handwerklichem Luxus sei »vielleicht der letzte Akt der Rebellion« in Zeiten permanenter Digitalisierung. Und als solcher Rückzugsort will man Südtirol und seine Spezialitäten auch weiterhin vermarkten. Nun eben mit Anna Messner als Zuständiger für den Nachbarmarkt.

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