Die besten 10 Restaurants für Gehobene Preisklasse in Wien
Jeder Gang eine präzise komponierte Offenbarung aus spannenden Produktwelten, feinen Aromen und harmonischen Texturen. Dazu Brot- und Käsewagen. Tolle Weinkarte. Ein außergewöhnliches Gesamterlebnis.
Carabinero. Jabugo. Escabeche. Regelmäßig blitzen bei Juan Amador, der sich nun auch als Maler betätigt, seine spanischen Wurzeln durch. Das Ambiente im Kellergewölbe ist etwas in die Jahre gekommen.
Mittags kann man Konstantin Filippous Topküche ab drei Gängen zum Einstiegstarif ergründen. Abends werden die Zutaten hochklassiger und die Menüs länger. Stets da: das Signature Dish Brandade mit Kaviar.
Dass man Sterneküche verdammt unverkrampft, doch stets präzise anlegen kann, beweist die Familie Mraz seit Jahren. Kult ist das Überraschungsmenü. Nur einen Tisch zu ergattern, das ist schwierig.
Unberührt vom Umbau im Palais Coburg hält Silvio Nickol die Stellung als einer der höchstdekorierten Köche Österreichs. Sein luxuriöses Acht-Gänge-Menü nennt er »Genussreise«. Legendär: der Weinkeller.
Küchenchef Alexandru Simon sorgt im Ringstraßen-Hotel The Amauris für aufregend gute Menüs aus Topprodukten. Hier finden laufend exklusive »Wine & Dine«-Abende statt. Großes Kino!
Im Gewölbe dominieren Stil und Purismus, Ähnliches gilt auch für Fabian Günzels kreative Küche. Ihm geht es merklich um Topprodukte, perfekte Zubereitung und einen Hauch von Spieltrieb. Tolle Weine!
Wer im stylischen, dunklen Lokal Platz nimmt, kann Stefan Doubek in der offenen Küche beim Finalisieren spektakulärer Fine-Dining-Gerichte zusehen und stellt fest: Die Auszeichnungen sind berechtigt.
Sehen, gesehen werden und ganz formidabel italienisch genießen – seit der Eröffnung 2002 blieb hier zur Prime Time kaum je ein Sitz leer. Serviert wird »Essen mit Charakter«. Exzellenter Service.
Küchenchef Paul Ivic ist neben seinem Hauptjob als vegetarischer Gourmetkoch auch noch eine Instanz in Sachen Pflanzenkost und Nachhaltigkeit. Menü zu sieben oder neun Gängen, tolle Weinkarte.
Im neuen Mandarin Oriental Vienna sorgt der Kärntner Thomas Seifried – zuvor elf Jahre im Ritz-Carlton auf den Cayman Islands – für ein außergewöhnliches, von Seafood erster Güte dominiertes Menü.
Aus der offenen Küche im modernen Lokal kommen wahlweise fünf oder sieben Gänge – man kocht dabei äußerst kreativ einmal um die ganze Welt. Außergewöhnlich guter Service. Und sehr gute Weinselektion.
Bislang galt im Shiki: vorne Brasserie, hinten Fine Dining. Nun ist die räumliche Trennung aufgehoben. So kann man in allen Bereichen entweder à la carte, Sushi, Sashimi oder das große Menü bestellen.
Neben Brasserie und Fine Dining die dritte Shiki-Linie. Hinter der Sakethek (fantastische Sake-Auswahl!) nehmen acht Gäste rund um die Küche Platz. Serviert wird ein vielgängiges Omakase-Menü, u.a. mit genialen Nigiri.
Ein sehr ungewöhnliches Konzept: vorn eine Tagesbar mit großer Champagner-Auswahl und Snacks. Hinten das intime »Esszimmer«, wo Alexander Kumptner ein Sieben-Gänge-Menü zum Fixpreis serviert.
In den ehemaligen Hallen des Dorotheum Fünfhaus zelebriert Sören Herzig große und kleine kreative Fine-Dining-Menüs mit einer schönen Portion Witz und Charme (»Bikini-Toast«!). Großartige Weinauswahl!
Ungewöhnlich für eine Hotelbar: Hier kann man ganz exzellent in intimem Ambiente speisen. Eigenständige Küchenlinie mit asiatisch inspirierten Gerichten wie Paprikahendl Tandoori oder Gulasch Tantan.
Optisch wurde das kleine, feine Restaurant im Anantara Palais Hansen eben aufgefrischt. Küchenchef Paul Gamauf sorgt für kreative und saisonale »Carte Blanche«-Menüs mit fünf bis neun Gängen.
Peter Friese ist es gelungen, das neue Restaurant Beletage so aussehen zu lassen, als wäre es schon immer da. Zweigeteilt die Karte: Klassiker plus ein Jahreszeiten-Angebot von Koch Werner Pichlmaier.
Internationale Fusionsküche mit lateinamerikanischen Akzenten bedeutet ein sensorisches Erlebnis. Das unaufgeregte Lokal überlässt den Tellern die Bühne: spektakulär komponiert und voller Spannung.