Die besten Restaurants in 10178 Berlin
»Asian Fine Dining« hat sich das Restaurant auf die Fahnen geschrieben. Zusammen kommen hier vor allem japanische und koreanische Geschmäcker, gelegentlich kombiniert mit europäischen Einschlägen.
Mit Blick über Berlin genießt man im oberen Stockwerk des Fernsehturms im 70er-Jahre-Ambiente modern interpretierte Gerichte aus Berlin und Brandenburg im typischen Tim-Raue-Umami-Style.
Die Jolesch-Betreiber bringen seit dem Sommer frischen Wind in das Traditionslokal. Es gibt aber weiterhin Gerichte vom Grill wie Flammlachs, Huhn oder BBQ-Spareribs vom Havelländer Apfelschwein.
Das Fischer & Lustig punktet mit Klassikern der Heimatküche wie Forelle Müllerin und gemütlichem Ambiente. Vegetarier kommen dank Senfeiern auf ihre Kosten. Sonntags wird hier Braten serviert.
Das »Moon Exquisite« verbindet die bunte Vielfalt der südostasiatischen Küche mit europäischen Techniken. Gastronom und Künstler Hoa Viet Vu und sein Küchenchef Hoan Nguyen setzen in ihren Gerichten auf Textur, Balance und klar gefasste Aromen. Der auf den Punkt gegrillte Wolfsbarsch im Taiwan Style überzeugt mit saftigem Fleisch unter krosser Haut, dazu werden Süßkartoffel-Püree, Chili-Jam und Bimi serviert. Ebenfalls gut gefallen hat die karamellisierte und confierte Gänsekeule, begleitet von samtigem Rotkohl und Kimchi-Shiitake-Knödeln. Hier findet die Küche eine klare Linie zwischen Klassik und asiatischer Würze. Die Sorgfalt im Umgang mit den Produkten und der Zubereitung zieht sich durch die gesamte Speisekarte, Frische und Würze sind klar definierte Leitlinien, die Hoan Nguyen konsequent und gekonnt umsetzt. Dazu zeigt die Küche viel handwerkliches Können und ein sicheres Gefühl für aromatische Balance. Vor allem Gewürze und Soßen sind eine der Stärken des ambitionierten Küchenchefs, dennoch fehlt manchen Komponenten das letzte Quäntchen formender und tragender Schärfe. Etwas mehr Mut zur Saisonalität, Regionalität und Reduktion würde dem Stil ohnehin gut anstehen. Die Desserts wirken noch ein wenig zu konventionell, zwar handwerklich solide, aber wenig charakterstark. Hier wäre mehr Eigenständigkeit ein deutlicher Pluspunkt. Dennoch überzeugt das »Moon Exquisite« durch eine klar strukturierte Küche und einen hohen Anspruch. Auch wenn es den Gerichten noch etwas an Tiefe fehlt, stimmt die Richtung auf jeden Fall. Hier ist noch Luft nach oben.
Brauerei, BBQ, Grill – was will man mehr unter einem Dach? Alle 22 Biersorten sind handcraftet: hopfenaromatische IPAs, klassische Stile wie Pils und Weizen, die wahre Berliner Weiße oder richtig starker Stoff wie Stouts und holzfassgereifte Edelbiere. Dazu zarte Ribs aus dem Smoker. Himmlisch!
Minimalistisch, traditionell und doch kreativ: Die japanische Küche besticht durch handwerklich perfektes Sushi und Sashimi aus erstklassigen, frischen Produkten und einer sehr guten Auswahl an Sake.
Die Küche Griechenlands in Berlin: Im Restaurant San Éna im Radisson Collection Hotel in Mitte werden griechische Spezialitäten moderner, ausbalancierter und leichter interpretiert.
Über den Dächern der Museumsinsel wird im Baret eine kreative Palette an Snacks sowie eine kleine, aber feine Auswahl an modernen Gerichten wie geräucherter Aal auf Toast serviert.
So einfach kann es sein, mitten in Berlin-Mitte die Gäste glücklich zu machen: Das moderne Wirtshaus setzt mit Königsberger Klopse, Forelle Müllerin oder Senfeiern auf bodenständige Hausmannskost.
Sauerbraten und Currywurst – berlinerischer geht es kaum. Und die schmecken ausnehmend gut in dem Restaurant im historischen Nikolaiviertel, das sich wie ein gemütliches Wohnzimmer anfühlt. Am Wochenende Livemusik mit Hits und Evergreens.
Das Brauhaus Georgbraeu braut sein hauseigenes Helles und Dunkles seit 1992 im historischen Nikolaiviertel. Besonders schön im Sommer im Biergarten am Ufer der Spree. Die Gerichte passen zum Bier: deftiges Eisbein, krosse Schweinshaxe oder Erbseneintopf nach Berliner Art.
Berliner Gastlichkeit unter den S-Bahn-Bögen: In diesem alteingesessenen Lokal mit Kultstatus kommen traditionelle Klassiker wie Currywurst, Boulette, Schweinshaxe oder Königsberger Klopse auf den Tisch.
Einmal essen – Ein Mahl spenden. El Colmado, eine authentische spanische Tapas Bar mit zwei Lokalen im Herzen Berlins, ist stolz auf sein Konzept „Einmal essen – Ein Mahl Spenden“. Mit jedem Produkt, das in einem der beiden Berliner Restaurants gekauft wird, profitieren vier hungerleidende Kinder.
Das Restaurant arbeitet dafür mit der Hilfsorganisation Mary's Meals zusammen, um insgesamt drei Schulen in Malawi und Sambia mit Essen zu versorgen: Für jede in der deutschen Hauptstadt gekaufte Mahlzeit werden vier Mahlzeiten gespendet. In Zahlen ausgedrückt: Die Gesamtsumme der Spenden an Mary's Meals entspricht seit der Eröffnung der Restaurants im Oktober 2017 einem Wert von 142.000€ oder mehr als 1,6 Millionen Mahlzeiten (Stand: August 2022).
Ubaldo Valverde, der mit seiner Frau Mar Reines das erste Lokal im Herbst 2017 eröffnete und selbst als Entwicklungshelfer in Äthiopien arbeitete, hofft, auf diese Weise die Kinder zu ermutigen, in der Schule zu bleiben, und gleichzeitig sicherzustellen, dass sie richtig ernährt werden. „Mit diesem einzigartigen Konzept möchten wir eine langfristige systemische Wirkung erzielen. Wir hoffen, dass die Kinder durch ihre Ausbildung selbstständiger werden und ihrer Gemeinschaft helfen, deren Schwierigkeiten zu überwinden. Wenn ein Kind eine nahrhafte Schulmahlzeit bekommt, kann es seinen eigenen Kreislauf der Armut durchbrechen und somit sein Leben ändern.“ Zudem fördern die Spenden auch die lokale Wirtschaft, da für die Zubereitung der Mahlzeiten lokale Produkte verwendet werden.
Ubaldo Valverde ist davon überzeugt, dass man sein Glück im Leben findet, wenn man anderen hilft. Mit dem Modell „Einmal essen - Ein Mahl spenden“ will er einen positiven Beitrag für die Gesellschaft leisten und den Hunger im globalen Süden bekämpfen. Das außergewöhnliche Geschäftsmodell wurde durch die Leidenschaft der Eigentümer für ihre heimische Küche geboren, aber auch durch ihre Liebe zum interkulturellen Austausch, ihr soziales Engagement und ihre moralische Verpflichtung, Gutes zu tun und eine wichtige Sache zu unterstützen.
El Colmado beweist, dass Restaurants neben einem sozialen Zweck auch lebensfähig sein können. Sein Ziel ist ehrgeizig: 2023 einen Social Impact Investor schließen, um El Colmado ab 2024 auf andere Teile Deutschlands auszudehnen.