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»CopenPay«: Kopenhagen belohnt erneut nachhaltiges Reisen

Kopenhagen
Reise
Umweltschutz

Mitte Juni 2025 startet die zweite Runde der Initiative »CopenPay«: Wer sich umweltfreundlich in oder durch die dänische Hauptstadt bewegt, erhält Vergünstigungen in Bars, Museen und vielen weiteren Attraktionen.

Wer umweltfreundlich nach Kopenhagen reist, darf sich freuen: Ab dem 17. Juni 2025 belohnt die dänische Hauptstadt abermals nachhaltige Urlauber mit attraktiven Vergünstigungen – von kostenlosem Museumseintritt über geführte Touren bis hin zu Gratis-Fahrrädern oder Yogastunden. Die Aktion ist Teil der städtischen Initiative »CopenPay«, mit der klimafreundliches Reisen in den Sommermonaten gezielt gefördert wird.

Was wird belohnt?

Was 2024 als vierwöchiges Pilotprojekt begann, geht 2025 in die zweite und deutlich erweiterte Runde. Die Programmlaufzeit von »CopenPay« wurde auf neun Wochen verlängert, die Zahl der teilnehmenden Partnerinstitutionen von 20 auf rund 90 mehr als verdreifacht. Mit dabei sind unter anderem Attraktionen wie das Nationalmuseum, die Nationalgalerie Dänemarks, das UNESCO-Welterbe Schloss Kronborg, das Erlebnisareal »Copenhill« und das Bootsverleihsystem »GoBoat«.

Ebenso belohnt werden zudem die Anreise per Bahn oder Elektroauto, aber auch Flugreisende können Vorteile nutzen – vorausgesetzt, sie kompensieren CO₂-Emissionen durch den Kauf von nachhaltigem Flugkraftstoff (SAF), ein Angebot, das viele Airlines inzwischen machen.

Vorbildfunktion

Auch längere Aufenthalte werden gezielt gefördert: Wer vier oder mehr Nächte in Kopenhagen verbringt, erhält Zugang zu weiteren Benefits wie vergünstigte Mahlzeiten, kostenlosen Fahrrädern oder besonderen Führungen. Ziel ist es, die Reisefrequenz zu senken und einen bewussteren Umgang mit touristischen Ressourcen zu fördern.

Auch andere Städte gehen ähnliche Wege: In Lyon erhalten Bahnreisende kleine Rabatte auf die »City Card«, während Bremen in diesem Sommer Überraschungspakete mit lokalen Spezialitäten für Zugreisende bereithält – solange der Vorrat reicht.


Redaktion
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