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© Hellmann’s

»Ist Mayonnaise ein Instrument?« Zwei Jahrzehnte alte Cartoon-Frage bekommt Antwort

Musik
Sauce
Kampagne

Aus einem Cartoon-Witz wird Musik: Mayonnaise-Sounds von Andy Arthur Smith zeigen, dass Patrick Star nicht ganz falsch lag.

2001 fragte Patrick Star in der »SpongeBob Schwammkopf«-Episode »Band Geeks« mit der unerschütterlichen Selbstsicherheit eines Cartoon-Charakters: »Ist Mayonnaise auch ein Instrument?« Thaddäus winkte ab: »Nein, Patrick, Mayonnaise ist kein Instrument.« Doch die Frage wurde Kult, tauchte in YouTube-Videos, Reddit-Threads und Kommentarspalten immer wieder auf – und wurde zwei Jahrzehnte später von Hellmann’s in eine aufwendige Kampagne verwandelt.

Der amerikanische Saucenhersteller holte dafür Dr. Rachael Durkin, Leiterin der Global Music Technologies an der Northumbria University, ins Boot. Gemeinsam mit ihrem Team untersuchte sie Mayonnaise aus Sicht der Orgnologie, der Wissenschaft von Musikinstrumenten, und der Akustik, nach den Prinzipien der Hornbostel-Sachs-Klassifikation, die weltweit Standard ist. Dieses System unterscheidet Instrumente danach, welche Teile vibrieren, um Töne zu erzeugen.

Historische Vergleiche

Das Ergebnis: Mayo kann Töne erzeugen – durch Klecksen, Quetschen, Trommeln auf der Verpackung oder leichtes Zupfen. »Mayonnaise lässt sich auf mehrere Arten spielen, mehr als viele klassische Instrumente«, erklärt Durkin. Die Studie zeigt, dass selbst alltägliche Gegenstände in der Musik verwendet werden können, wenn man die Prinzipien des Klangs ernst nimmt.

© Hellmann’s

Die Untersuchung reiht sich in eine lange Tradition unkonventioneller Instrumente ein: Von Erik Satie, der die Schreibmaschine als Percussion einsetzte, bis zum Gemüseorchester in Österreich, das aus Lauch, Karotten und anderem Gemüse Musik macht. In allen Fällen wird ein Objekt zum Instrument durch die Entscheidung, es musikalisch zu behandeln – und Mayonnaise bildet hier keine Ausnahme.

Aus Wissenschaft wird Musik

Hellmann’s ging noch einen Schritt weiter: Der Musiker und Influencer Andy Arthur Smith, bekannt für seine experimentellen Soundprojekte mit Millionen Followern, produzierte einen kompletten Song nur mit Mayonnaise. Quetschen, Klatschen, Ploppen – alles wurde zu einem rhythmischen Track zusammengefügt. Smith sagt: »Es ist eine Frage, die seit Jahren im Raum steht, aber niemand hat sie ernsthaft beantwortet. Musik mit Mayonnaise zu machen, sollte nicht funktionieren – und doch tut sie es.«

Die Premiere am 27. März wurde sofort zum viralen Hit. Die Community reagierte begeistert: Kommentare wie »Ich kann nicht glauben, dass es keine Percussion ist« oder »Spotify wann??« zeigen, dass Patrick Star recht hatte. Selbst Hellmann’s mischte sich ein: »Let’s do it! We’re in.«


Redaktion
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