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V.l.n.r.: Erich Scheiblhofer, Markus Altenburger und Christian Tschida

V.l.n.r.: Erich Scheiblhofer, Markus Altenburger und Christian Tschida
© Stefan Feichtiger

Jubiläums-Dinner mit dem »Club Batonnage« im Palais Coburg

Burgenland
Rotwein

Am 3. April trafen die Weine der burgenländischen Winzer-Supergroup »The Wild Boys of Club Batonnage« auf ein Spitzenmenü von Silvio Nickol. Höhepunkt des Abends war die Bekanntgabe der Bewertung des Batonnage Jahrgangs 2021 durch Falstaff Wein Chefredakteur Peter Moser.

Was zum Jahrtausendwechsel als verwegenes Gemeinschaftsprojekt junger Winzer aus Burgenland begann, feiert heuer sein 25. Jubiläum: Die streng limitierten, sagenumwobenen Rotweincuvées des »Club Batonnage« haben nicht nur Kultstatus, sondern klopfen auch regelmäßig am 100-Punkte-Bewertungsplafond. Die besten Trauben der Winzer ­Markus Altenburger, Gerhard Kracher, Christian Tschida und Erich Scheiblhofer brachten 2015 erstmals einen mit 100 Punkten bewerteten österreichischen Rotwein hervor.

Silvio-Nickol-Menü abgestimmt auf Spitzenweine aus dem Burgenland

Ein Vierteljahrhundert nach der Gründung des »Club Batonnage« blickte Falstaff Wein Chefredakteur Peter Moser gemeinsam mit den »Wild Boys« auf Höhepunkte dieses Ausnahmeprojekts zurück. Im Palais Coburg wurden die Weine zu einem darauf abgestimmten Menü von Spitzenkoch Silvio Nickol verkostet – »ein Abend, der hedonistischer nicht sein könnte«, so Christian Tschida. Auf dem Menü standen unter anderem Hamachi, Entenleber mit Himbeere, Buchweizen und Waldmeister oder Wagyu Tafelspitz. Die Winzer hatten jeweils ihre eigenen Weine als auch unterschiedliche Jahrgänge ihrer Batonnage mit ihm Gepäck. »Wer bei diesen perfekten Weinen nichts empfindet, der sollte sein Trinkverhalten überdenken«, scherzte Erich Scheiblhofer.

Die Verkostung wurde mit Rückblicken auf die »wilden Jahre« des Clubs garniert:  »Wir haben damals alle gängigen Stile und vielleicht auch den Zeitgeist übertrumpft«, erinnerte sich Markus Altenberger. »Nicht nur der Wein, auch die Feste waren unvergesslich.«

Batonnage 2021 mit 99 Punkten bewertet

Pünktlich zum Dessert präsentierte Peter Moser dann seine Bewertung für den Jahrgang 2021: »Ich habe ihm 99 Punkte gegeben, aber in dem sicheren Wissen, dass in zwei Jahren – wenn ein bisschen mehr Evolution da ist – dieser Wein wahrscheinlich der dritte 100-Punkte-Batonnage sein wird.«

Hier geht es zu den detaillierten Verkostungsnotizen von Peter Moser.

Redaktion
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