Louis Roederer et Philippe Starck Brut Nature 2018 debütiert in der Schweiz
Vor einiger Zeit präsentierte Louis Roederer in Paris den neuesten Jahrgang seines Brut Nature Champagners, 2018, der erneut in Kollaboration mit Designer Philippe Starck entstand. Nun ist der wunderbare Tropfen auch in der Schweiz erhältlich – in limitierter Stückzahl.
Ende Mai präsentierten Louis Roederer und Philippe Starck in Paris den neuen Jahrgang ihres Champagners Brut Nature, 2018. Der Champagner erscheint im frischen Gewand, nach den verspielten Etiketten der letzten Jahre wird neu auf ein modernes und elegantes typografisches Design gesetzt. Die Kollaboration zwischen dem traditionsreichen Champagnerhaus Louis Roederer und dem bekannten Designer Philippe Starck besteht bereits seit 2006.
Es war ein besonders warmes Jahr, wie sie durch die Klimaerwärmung auch in der Champagne immer häufiger werden. Durch die Wärme reifen die Trauben perfekt heran, was die Schaffung eines Champagners ohne Dosage überhaupt möglich machte. Philippe Starck war schon damals ein bekennender Fan von Brut Nature Champagner und äusserte dies gegenüber Louis Roederer Geschäftsführer Frédéric Rouzaud. So entstand die Idee dieser erfolgreichen Zusammenarbeit, die bis heute von Louis Roederer Kellermeister Jean-Baptiste Lécaillon umgesetzt wird.
Nur in warmen Jahren
Der Louis Roederer et Philippe Starck Brut Nature wird nur in warmen Jahren gefertigt, bis jetzt sind die Jahrgänge 2006, 2009, 2012, 2015 und 2018 erschienen. 2012 folgte dann die Rosé-Version, bei der es sich um den ersten Brut Nature Rosé des Hauses Roederer handelt. Auch er erfreute sich grosser Beliebtheit und wurde 2015 und auch 2018 erneut hergestellt. Nun gibt es die beiden Tropfen des des neuen Jahrgangs auch in der Schweiz, wo er von einer Tochtergesellschaft der Louis Roederer Collection, der Maison des Marques et Domaines, distribuiert wird.
Geduld zahlt sich aus
Fachpersonen wissen schon lange: Champagner reift wunderbar. Ganz besonders Brut Nature Champagner, der sich dank seines hohen Säuregehalts für die lange Reifelagerung hervorragend eignet. Der Louis Roederer et Philippe Starck Brut Nature 2006 zeigt sich in Hochform, er verbindet schöne Röstnoten mit reifen Fruchtaromen, ist geschmeidig und von einer wunderbar lebendigen Perlage. Der nächste Jahrgang, 2009, zeigt sich noch etwas verschlossen, wobei der darauf folgende 2012er wieder wunderbar zugänglich ist und der 15er ruhig noch etwas länger lagern darf. Der neue Jahrgang, 2018, zeigt sich von seiner besten Seite, sowohl der Brut Nature als auch der Brut Nature Rosé bereiten grosse Freude.
Champagner mit Reifepotenzial
Kellermeister Jean-Baptiste Lécaillon zeigt sich ebenfalls begeistert vom Jahrgang 2018: «Er gibt sich kontinental, aussergewöhnlich und einzigartig. Er beeindruckt durch die Primäraromen seiner Trauben, die er zu wahren verstanden hat. Ein Wein, der seine Böden auf hervorragende Weise spiegelt! Ein Jahrgang, der allen Winzern in Erinnerung bleiben wird». Es lohnt sich also, sich einige Flaschen zu besorgen. Am besten lagert man einige davon gleich ein – 10, 20, 30 Jahre oder mehr, unter den richtigen Bedingungen wird der Louis Roederer et Philippe Starck Brut Nature 2018 sogar noch besser!