Tag des Champagners: Die besten Exemplare und Key facts
Champagner ist der luxuriöseste aller Schaumweine. Zum »Tag des Champagners« am 4. August präsentiert Falstaff Weinikonen, denen nichts anderes als beste Noten zustehen. Außerdem: Die wichtigsten Key facts rund um den Schaumwein.
Am 4. August feiert die Welt jährlich den Tag des Champagners. Angeblich wurde der Tag in den 1990er-Jahren von Champagnerherstellern ins Leben gerufen. Eine andere Geschichte besagt, dass das Datum auf eine alte Legende aus dem 17. Jahrhundert zurückzuführen ist: So soll der französische Benediktinermönch Dom Pérignon am 4. August 1693 den Champagner erfunden haben. Früher galt das durch die Flaschengärung entstandene CO2 im Champagnerwein eher als Makel, der Mönch machte die Méthode Traditionnelle zu dem, was sie heute ist. Als er den Schaumwein das erste Mal verkostete, soll er »Ich trinke Sterne!« gerufen haben.
Anlässlich des Feiertags präsentieren wir die interessantesten Fakten und Begriffe rund um Champagner – auf Anregung von Champagne Philipponnat und dem Österreich Wein Marketing:
Champagner-ABC
Agraffe: Kleiner Drahtkorb, mit dem der Korken einer Sektflasche gesichert ist; auch Muselet genannt.
Blanc de blancs: Französische Bezeichnung für »Weißer aus weißen (Trauben)«; in der Regel für Sektgrundweine beziehungsweise Champagner, die nur aus weißen Trauben hergestellt wurden.
Blanc de noirs: Französische Bezeichnung für »Weißer aus schwarzen (Trauben)«; in der Regel für Sektgrundweine beziehungsweise Champagner, die nur aus Rotweinrebsorten weißgepresst hergestellt wurden.
Brut: Geschmacksbezeichnung für herben Schaumwein mit einem Restzuckergehalt bis max. 15 g/l.
Dosage: Nach dem Degorgieren beziehungsweise vor der Flaschenfüllung wird dem Schaumwein der endgültige Restzuckergehalt verliehen. Bei der Flaschengärung unterscheidet man zwischen Fülldosage und Versanddosage. Erstere ist ein Wein-Zucker-Hefe-Gemisch, um die zweite Gärung zu starten, die Versanddosage legt den endgültigen Geschmackstypus fest und fällt oft unter das Betriebsgeheimnis.
Extra Brut: Extra trocken. Nach EU-Weingesetz Geschmacksrichtung für Schaumweine mit einem Restzuckergehalt bis 6 g/l.
Herkunft: Champagner ist ein geschützter Begriff. Der Schaumwein muss aus dem französischen Weinbaugebiet Champagne stammen, damit er sich Champagner nennen darf.
Méthode Champenoise: Champagnermethode. Darf nur für Schaumweine aus der Champagne verwendet werden. Auch als klassische Methode (Methode Classique) oder Flaschengärung bekannt.
Perlage: Das Entweichen von Kohlensäurebläschen beim Schaumwein. Auch Mousseux genannt.
Plaque: Metalkappe auf dem Korken, die verhindert, dass die Drahtschleife von oben in den Korken schneidet.
Rebsorten: Champagner darf ausschließlich aus drei zugelassenen Rebsorten gekeltert werden: Chardonnay, Pinot Noir und Pinot Meunier.
Rütteln (Rémuage): Wichtiger Arbeitsvorgang bei der Schaumweinproduktion nach der Flaschengärmethode. Nach der zweiten Gärung sammelt sich die abgestorbene Hefe am Flaschenboden, diese wird maschinell oder händisch in den Flaschenhals gerüttelt um schließlich entfernt zu werden.
Wölbung im Flaschenboden: Die konische Vertiefung im Flaschenboden gibt es, da eine Champagnerflasche besonders stabil sein muss: Champagner gärt bei der zweiten Gärung in der Flasche weiter, dabei bildet sich sehr viel Druck – meistens 5 bis 6 bar, je nach Gegebenheit kann der Druck aber auch höher sein. Zum Vergleich: Die meisten Autoreifen haben einen Druck von 2 bis 3 bar.
Vintage: Jahrgangschampagner, auch Millésimé genannt, werden ausschließlich aus Trauben eines einzigen Jahrgangs produziert.
Luxus: Best of Champagner
Wir haben eine Auswahl der aktuell besten Champagner gesammelt: