Immer zwölf Sorten Eis im Programm

Immer zwölf Sorten Eis im Programm
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Slow Food Eis poppt in Wien auf

Charmante Filiale von Leones Gelato auf der Praterstraße.

Es gibt tatsächlich Eismacher, die kaufen Vanilleschoten zum Kilopreis von fast 500 Euro, um nur das hochwertige Vanillemark für das Vanilleeis zu verwenden. Unbehandelte Pistazien werden zum Apothekerpreis von 48 Euro pro Kilo eingekauft, um sie dann selbst zu rösten und zu Pistazieneis zu verarbeiten. Lisa und Giorgio Leone sind solche qualitätsbesessenen Eisproduzenten, die die Zutaten nach Slow Food Kriterien auswählen und behutsam damit umgehen. Der Unterschied ist schmeckbar.

Ab sofort kann man neben dem Stammhaus im 8. Bezirk auch in einer Popup-Filiale in der Praterstraße das Leones-Eis genießen. Das Grätzel, das nicht nur vom »Mochi« profitiert wurde eben erst durch die Eröffnung des »Ramsuri« – das von Falstaff-Lesern prompt zum Restaurant mit dem schönsten Schanigarten Wiens gewählt wurde – bereichert. Nun kann man am bezaubernden Platz vor dem Nestroy-Denkmal auch feinstes Eis genießen. Das Sortiment umfasst sowohl beliebte Eis-Klassiker, wie Vanille oder Haselnuss, als auch Sorbets und veganes Eis.

Leones Gelato legt Wert auf nachhaltige Produkte und hat sich daher den offiziellen Slow Food Kriterien verschrieben. Gut, sauber, fair – steht sowohl beim Einkauf der Rohstoffe, bei der Produktion, der Lagerung als auch beim Verkauf im Mittelpunkt. So sind beispielsweise die meisten der Zutaten durch Direct Trade (also direkt vom Hersteller) erworben und vorwiegend aus biologischer Landwirtschaft. Für Eis-Sorten mit Milch etwa verwendet Leones die naturbelassene Biomilch vom Milchhof Koppensteiner im Waldviertel.

Giorgio und Lisa Leones
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Giorgio und Lisa Leones
Bernhard Degen
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