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»Söder Kebab«: Der CSU-Chef hat jetzt seine eigene Döner-Marke

Kebab
Bayern
Politik

Dass Markus Söder gerne isst, ist kein Geheimnis – ebenso wenig wie seine Vorliebe für Döner. Jetzt gipfelt diese Leidenschaft in einer offiziellen Marke: »Söder Kebab« ziert T-Shirts und Hoodies – und bald vielleicht auch den ersten eigenen Laden?

Was Markus Söder isst, bleibt selten unbeachtet – dafür sorgt er selbst. Unter dem Hashtag #söderisst präsentiert der bayerische Ministerpräsident seit Jahren, was auf seinen Teller kommt: Leberkässemmeln, Chickenwings, Pizza – und immer wieder Döner. Aus harmloser Bürgernähe ist längst politisches Kalkül geworden – und nun auch eine Marke.

Der »Söder Kebab« wurde nun offiziell beim Deutschen Patent- und Markenamt eingetragen. Unter der Registernummer 302024008375 ist das berühmte rote Logo in Abwandlung geschützt worden: Söder selbst als Dönermann am Drehspieß, flankiert vom Schriftzug »Söder Kebab«. Parallel wurde auch die Wortmarke registriert. Rechteinhaber ist nicht Söder persönlich, sondern die CSU, die ihrer Tochterfirma »Bavaria Werbe- und Wirtschaftsdienste GmbH« eine Lizenz erteilt hat.

Kommt bald der »Söder-Döner« ins Kebab-Haus?

Die denkt längst in Merchandising-Kategorien: T-Shirts für 19,99 Euro sowie Hoodies für 35,99 Euro sind bereits im CSU-Fanshop erhältlich. Schon beim Parteitag 2024 in Augsburg gab es einen eigenen »Söder-Kebab«-Stand, an dem ein »Special CSU-Döner« für drei Euro verkauft wurde. Die Markenrechte decken darüber hinaus Druckerzeugnisse, Flyer, Aufkleber und sogar Lebensmittel ab – von Fleisch über Molkereiprodukte bis zu Brot, also die klassischen Döner-Zutaten. Ein juristisch abgesicherter »Söder-Döner« wäre damit theoretisch möglich.

Söders Döner-Leidenschaft selbst ist keine große Neuigkeit: Bereits 2024 lud er 40 seiner Instagram-Follower zu einem gemeinsamen Döner-Essen ein und verloste gleichzeitig 500 T-Shirts mit dem Logo. Mit solchen Aktionen erreicht er nicht nur Reichweite, sondern macht Essen zum politischen Statement – Bürgernähe, Social-Media-Inszenierung und Merchandise in einem. Ob der CSU-Chef demnächst nicht nur Politik, sondern auch Döner verkauft, bleibt offen – denkbar wäre es allemal.


Redaktion
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