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Unter österreichischem Küchenchef: »Chef's Table at Brooklyn Fare« erhält zwei Michelin Sterne

Koch
Guide Michelin
Sterne
New York

Das New Yorker Lokal »Chef's Table at Brooklyn Fare« erhält unter der Führung von Max Natmessnig und Marco Prins zwei Michelin Sterne. Die beiden haben die Leitung erst vergangenes Jahr übernommen.

Großer Triumph für das Team des »Chef's Table at Brooklyn Fare«: Die beiden Chefköche haben innerhalb ihres ersten Jahres in dem Restaurant zwei Michelin–Sterne erkocht. Sie übernahmen das Lokal nach César Ramirez, der dieses nach 14 Jahren wegen Streitigkeiten verließ. Unter ihm arbeiteten die beiden bereits einige Jahre zuvor in dem Restaurant zusammen, bis es sie in unterschiedliche Richtungen verschlug – Natmessnig zog es zu dem »Chef’s Table« nach Lech am Arlberg und Prins zu dem mittlerweile geschlossenen »Ukyio« in New York. Auch im »Oud Sluis« in den Niederlanden waren die beiden gemeinsam – insgesamt kochten die beiden bereits vor ihrer Übernahme sechs Jahre zusammen.

Der Österreicher Max Natmessnig arbeitete davor im »L'Auberge de L'Ile de Barbe« in Lyon, im »Steirereck« bei Heinz Reitbauer und »The Nomad« in New York. Nach seinem Aufenthalt am Arlberg, kochte er im »Alois« in München, bevor es ihn zurück nach New York zog. Der Niederländer Marco Prins war nach seinem Aufenthalt in New York Küchenchef im »Grace« in Rotterdam.

Exklusivität hat seinen Preis

Der Eingang des Lokals ist nicht sofort auffindbar – um hineinzugelangen, müssen Gäste zuerst einen Supermarkt durchqueren. Das 14–Gänge–Degustationsmenü wechselt täglich und ist angepasst an die jeweilige Saison. Der Schwerpunkt liegt auf Fischgerichte und Meeresfrüchten, jedoch bieten sie auch Fleisch und eine Vielzahl von Desserts an. Den beiden Küchenchefs ist es wichtig, das Beste vom besten zu servieren – so wird Fisch aus Japan oder den Niederlanden importiert; als Wildfang, versteht sich. Ebenfalls angeboten wird ein preisgekröntes Weinprogramm, welches man à la carte oder als Weinbegleitung genießen kann.

Außergewöhnlich sind vor allem die Sitzmöglichkeiten. Es handelt sich hierbei um eine offene Küche, an deren Theke 18 Gäste auf Barsesseln Platz nehmen können. Einen Platz zu ergattern ist jedoch fast unmöglich. Reservierungen kann man ausschließlich telefonisch, sechs Wochen im Voraus, jeden Montag um exakt 10:30 tätigen – für mindestens zwei Personen. Aufgrund dieser Exklusivität ist ein Besuch kostspielig: Pro Person zahlt man hier 345 US–Dollar – exklusive Weinbegleitung.


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Sophie Wagner
Autor
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