Zu viel Sake im Blut: Alkohol-Problem bei Japan Airlines
Ein betrunkener Pilot legte kürzlich den Flugverkehr lahm – nicht der erste Vorfall bei Japan Airlines. Nun wird die Chefetage zur Rechenschaft gezogen und Gehaltskürzungen stehen an.
Wie »Aerotelegraph« berichtet, hatte ein Flugkapitän zuletzt zu tief ins Glas geschaut – mit unerfreulichen Folgen für die Bordgäste: 18 Stunden Verspätung des Flugs nach Honolulu und mehr als 600 betroffene Passagiere.
Die Konsequenz: fristlose Kündigung Mitte September
Der Vorfall war nicht der erste dieser Art. Seit 2024 sind bei »Japan Airlines« wiederholt Piloten durch Alkoholkonsum aufgefallen, woraufhin die Aufsichtsbehörde bereits Verwarnungen ausgesprochen hat. Die Airline selbst hatte versprochen, strenger gegen Verstöße vorzugehen, und eine Beobachtungsliste für auffällige Mitarbeitende eingeführt.
Nun muss auch die Chefetage einstehen: Präsidentin Mitsuko Tottori verzichtet zwei Monate lang auf 30 Prozent ihres Gehalts. Zudem erhalten 36 weitere Führungskräfte Gehaltskürzungen von zehn bis 20 Prozent – darunter auch der Sicherheitschef und der Leiter des Flugbetriebs.
Ein deutliches Signal, dass Hochprozentiges und Höhenflug keine gute Kombination sind.