Zwischen Obstgärten und Aussicht: Marillenwege zum Entdecken
Bevor die Marillenernte richtig losgeht, locken die reifen Früchte entlang sanfter Wege und durch die Obstgärten. Für alle, die die Marille mit Aussicht genießen möchten, hat Falstaff die schönsten Marillenerlebniswege zusammengestellt.
Die Marille kann man nicht nur verarbeiten oder verkosten, sondern auch zu Fuß entdecken. Zwischen Obstgärten, Weinbergen und idyllischen Landschaften führen zahlreiche Wanderwege direkt durch ihre Heimat. Wer sich auf den (Marillen)-Weg macht, erlebt die beliebte Frucht dort, wo sie zuhause ist – mit spannenden Einblicken, herrlichen Aussichten und auch dem einen oder anderen Genussmoment unterwegs.
Aufreiter Marillenerlebnisweg
Angelegt von der Familie Aufreiter bietet der Weg rund um »Lillis Marillengarten« Natur, Genuss und Wissenswertes rund um die Marille. Der rund 6 Kilometer lange Rundweg führt durch die Wein- und Marillenlandschaft rund um Paudorf und Krems-Angern. Da es sich um einen Rundweg handelt, kann die Wanderung an mehreren Punkten gestartet werden. Ausgangspunkte mit Parkmöglichkeiten sind unter anderem »Lillis Marillengarten«, das »Marillenhotel« und das Familienweingut. Für die gesamte Runde sollte man etwa zwei Stunden einplanen. Der Weg ist besonders von März bis Oktober reizvoll – von der Zeit der Marillenblüte im Frühling bis zur Ernte im Sommer.
»Die Marillenmeile«
Ein weiteres Erlebnis für Marillenfans wartet rund um Rossatz-Arnsdorf, Österreichs größte Marillenanbaugemeinde. Unter dem Namen »Marillenmeile« führen insgesamt sieben Wanderwege durch die friedliche Landschaft der Wachau – vorbei an blühenden Marillengärten und landwirtschaftlichen Betrieben, die den Anbau der beliebten Frucht prägen. Die Routen verteilen sich auf die westlichen Bereiche mit St. Johann im Mauerthale sowie den »4 Arnsdörfern« Oberarnsdorf, Hofarnsdorf, Mitterarnsdorf und Bacharnsdorf und auf die östlichen Abschnitte rund um Rührsdorf, Rossatz und Rossatzbach.
Der Wassergeistweg in Spitz
Ein weiterer schöner Weg für Marillenliebhaber ist der Wassergeistweg in Spitz an der Donau. Die rund zweieinhalbstündige Familienwanderung verbindet Naturerlebnis mit spannenden Ausblicken: Mit dem Roten Tor und der Ruine Hinterhaus warten gleich zwei besondere Aussichtspunkte entlang der Strecke. Dazwischen führt der Weg unter anderem über den Treppelweg an zahlreichen Marillengärten vorbei und zeigt die Wachauer Kulturlandschaft von ihrer schönsten Seite.
Marillen-Wanderweg Aggstein
Ein gemütlicher Genuss-Wanderweg führt am Südufer der Wachau durch die Marillenlandschaft rund um Aggstein. Auf der rund 1,6 Kilometer langen, leicht begehbaren Strecke lässt sich besonders die Marillenblüte im Frühling wunderbar erleben. Der Weg wird als familienfreundlich beschrieben. Startpunkt ist die Bushaltestelle Aggstein beim Aggsteinerhof.
Von dort führt die Route zunächst entlang der Donau über einen Treppelweg Richtung Westen, vorbei an den charakteristischen Marillengärten der Region. Über die Marillenstraße geht es weiter zur Schlossleiten und anschließend über den Parkplatz der Ruine Aggstein zurück zum Ausgangspunkt.
»Der Tut gut!-Schritteweg«
Seit 2024 lädt auch der »Tut gut!«-Schritteweg in der Marktgemeinde Aggsbach dazu ein, die Wachauer Landschaft zu Fuß zu erkunden. Die Route startet in Willendorf, führt vorbei an der Fundstelle der berühmten Venus von Willendorf bis zur Donau und verläuft anschließend durch idyllische Marillengärten weiter nach Groisbach. Von dort geht es wieder zurück zum Ausgangspunkt.
*Der Artikel wird laufend aktualisiert