Die 10 besten Restaurants in Andermatt und Sedrun
Vielleicht ist es der Steinbutt mit den Erbsen. Beide Komponenten sind auf Binchotan-Kohle gegrillt, eine Dashi-Nage mit Vin Jaune setzt den glasigen Turbot unfassbar schön in Szene, Finger-limes verleihen ihm einen Frischekick. Ja, vielleicht ist es der beste Gang des Abends. Auf alle Fälle steht er exemplarisch für die Zwillings-Idee in der «Chedi»-Küche: französische Basis, japanisches Gewand. Die Handschrift von Dominik Sato und Fabio Toffolon ist nach bald drei Jahren durchs gesamte Menu erkennbar. Auch beim Dessert von Yoshiko Sato: Trauben-Ingwer-Sorbet, ein Sud aus Trauben und Jasmintee, Yuzu-Amazake-Perlen und dazu ein luftig-seidiges Tofu-Soufflé. Das Duo hat an kleinsten Stellschrauben geschraubt – mit grosser Wirkung. Beispiel: Acht Gramm vom Bauch des Balfego-Tuna und zwölf Gramm vom Rücken sind es, die zum Start des Menus an Ponzu- und Shiso-Vinaigrette unter den Rettichscheibchen liegen. So wirke der Tuna nicht zu fettig. All dies erfährt der Gast höchstens auf Nachfrage, eigentlich soll dieser einfach nur geniessen. Neueste Waffe im «The Japanese»: Mit Luis Pedro De Almeida Cambra ist endlich ein Sommelier am Werk, der beim Einkauf der Weine ein Mitspracherecht geniesst. Was dieser an Wein, selbst gebrautem Tee und Sake zückt, passt zu den Gerichten ebenso wie das japanisch-minimalistische Interieur. Okay, vielleicht ist doch der gebratene Kaisergranat an Miso-Hollandaise, mit Krustentierschaum und Kaffirlimettenabrieb – ein Signature Dish von Sato und Toffolon – das Highlight des Abends. Den muss man zum Menu dazu bestellen. Richtig, man muss.
Ende des Jahres 2024 feierte das Igniv Andermatt seine Eröffnung. Das Sharing-Konzept des Bündner Sternekochs Andreas Caminada wird hier von Küchenchef Valentin Sträuli umgesetzt, der ein Händchen für besondere Geschmackskombinationen beweist.
Das The Japanese at Gütsch auf 2400 Metern ist nicht nur das höchstgelegene japanische Restaurant des Landes, sondern auch eines der besten. Sowohl das Omakase-Menü von Küchenchef-Duo Dominik Sato und Fabio Toffolon als auch die À-la-carte-Optionen lohnen sich.
Markus Neffs Küche schreit nach Berg und Tal: von raffinierten Ochsenschwanz-Ravioli mit Trüffel-Consommé und zartem Beef Tatar bis zur Krustentierbisque und butterzartem Turbot. Die alpine Eleganz zeigt sich in jedem Gang, von der Vorspeise bis zum verspielten Dessert.
Ein Restaurant, das für alle etwas bereithält – halt «The Restaurant». In der Küche werden asiatische und europäische Geschmäcker miteinander vermischt, das harmonische Resultat ist köstlich. Unbedingt sollte man Platz für Käse lassen – die Auswahl ist ein Traum!
Man muss nicht im Fünf-Sterne-Hotel einkehren, um in Andermatt gut zu speisen. Auch im gemütlichen Zum schwarzen Bären wird Köstliches aufgetischt. Es gibt eine schmackhafte und zeitgenössische italienische Küche. So viel wie möglich wird aus lokalen Produkten handgemacht.
Dieser urchige Gasthof mit dunklem Holztäfer verbreitet gemütliche Stimmung. Perfekt, um bodenständige Küche zu geniessen. Neben Bündner Klassikern gibt es auch Gerichte aus anderen Weltregionen – etwa Châteaubriand. Gekocht wird mit viel Herzblut und besten Produkten.
In der eleganten Cuschina Menono gibt es jeden Tag ein Überraschungsmenü aus Gerichten, die zugleich klassisch und zeitgemäß sind. Dass bei der Zubereitung auch Unverträglichkeiten und Wünsche berücksichtigt werden, ist für die geübten Gastgeber selbstverständlich.
Im Restaurant des »Hotels Posta« wird mit besten lokalen Zutaten gekocht. Aus ihnen zaubert der Küchenchef feine Gerichte, die manchmal an Großmutters Küche erinnern und manchmal etwas ausgefallener sind. Dass alles hervorragend schmeckt, ist hier die Hauptsache!
Aus der Küche dieses Hotelrestaurants kommen einladende Speisen der Schweizer und insbesondere der Bündner Tradition. Es gibt also Pizokels und Capuns, auf Vorbestellung aber auch ein feines Fondue. Dazu gibts einen gepflegten Service und eine interessante Weinauswahl.