Restaurantguide Deutschland 2025 : Die besten Weinkarten
Hier wird die Kontinuität des Hochgenusses zelebriert: Das Team um Claus-Peter Lumpp bringt seit vielen Jahren moderne französische Hochküche auf den Tisch, die Herz und Seele berührt. Prädikat: geschmackvoll.
Aus der offenen Küche – auch bekannt als »Labor der Liebe« – kommen handwerklich perfekte Menüs, die die Vielfalt der deutschen Küche widerspiegeln. Schickes Design, Topweine und angenehmer Service.
Mehr geht nicht: Sternekoch Marco Müller versteht es, aus den besten Lebensmitteln inspirierendes Essen zu erschaffen, »das den Kopf füttert, das Herz berührt und den Bauch wärmend glücklich macht«.
Torsten Michel hält das legendäre Gourmetrestaurant weiter auf Erfolgskurs, seine kreative Küche bewegt sich auf internationalem Weltklasseniveau. Das gilt auch für die umfangreiche Weinkarte.
Weltklasse! Edip Sigl präsentiert in einem Menü Chiemgau pur mit regionalen Produkten und im zweiten das Beste aus anderen Ländern. Starke Kontraste, Supersaucen. Angenehmes Ambiente, Topservice.
Das schicke, elegant durchgestylte Interieur ist die perfekte Kulisse für die Küche von Sebastian Sandor, der mit durchdachten Gourmetkreationen durch die facettenreiche Welt der Aromen führt.
Der Geburtsort des deutschen Küchenwunders war immer schon eine Referenz an die französische Haute Cuisine. Heute serviert Ben Chmura eine zeitgemäße Hochküche, wie man sie auch in Paris finden könnte.
Das traditionsreiche Restaurant der Familie Keller ist längst eine kulinarische Institution, hier wird noch die klassische französische Haute Cuisine zelebriert. Die Weinkarte ist legendär!
Mit Marcus Langer steht ein neuer Mann am Herd des Gourmetrestaurants im Boutiquehotel »Kronenschlösschen« – und die kulinarische Klasse hat spürbar an Fahrt aufgenommen. Der 40-Jährige zeigt eindrucksvoll, wie tiefgründig, zugleich beschwingt und aromatisch klassisch französische Haute Cuisine sein kann, wenn sie zeitgemäß weitergedacht wird. Vor allem seine geschmackstiefen Saucen, Fonds und Vinaigretten setzen herrliche Akzente und dienen als aromatische Brücke zu den exzellenten Produkten, die Langer mit klarer Handschrift in Szene setzt. Diese geradlinige, aromatisch konzentrierte Stilistik zeigt sich bereits in den kleinen Appetizern: Blumenkohlköpfchen in einer schlicht perfekt scharfen Thai-Curry-Mayonnaise und eine feinaromatische Brokkoli-Mousse eröffnen das Menü gelungen. Der erste Gang präsentiert marinierte Gelbschwanzmakrele in zwei Texturen – als Tatar und als zartes Filet – begleitet von Sellerieröllchen und umspielt von einem Schaum aus Kräutern, Kefir und Limettenkaviar. Es folgt ein Schaumsüppchen von der Petersilienwurzel, erfrischend abgeschmeckt mit Amalfi-Zitrone und veredelt mit Sonnenblumenkern-Crunch: unprätentiös, aber hervorragend. Dann kommen die Medaillons vom Atlantik-Hummer auf Topinambur-Confit mit Holunder-Kaper-Vinaigrette sowie das herrlich zarte Reh, geadelt von einer Sauce aus Leber und Schokolade. Dazu gibt es eine mit Rahmwirsing gefüllte Praline und geschmorte Schwarzwurzel. Zum Finale folgt große Patisserie-Kunst: Tagetes-Eis, Variationen von der Quitte in Jus, Mousse und Gel sowie Mille-feuille von Fromage blanc. Großartig!