"Barrierefrei" Heurige in der Steiermark
Mut zur Innovation und Liebe zum Detail prägen nicht nur die ausgezeichneten Weine von Stefan Germuth, die Philosophie schlägt sich auch in der Buschenschank nieder. Neben Biokäseplatte, Räucherfisch und Schafskäse im Speckmantel ist das Schweinsbrüstel ein Muss.
Sympathischer Kraftplatz mit Zaubergarten und Ort gehoben-kreativer Genüsse zugleich. Klassiker wie Käferbohnensalat und Mangalitza-Jause sind genauso fein wie der beliebte pikante Sterz mit Sauerrahm und Grammeln. Neu im Angebot: alkoholfreie Sparkling Teas.
Jürgen Trummers Weine profitieren von Muschelkalkböden, aber auch von Fachwissen und Fingerspitzengefühl des Winzers – der Morillon will unbedingt verkostet werden! Für die Begleitung aus der Küche in Form saftiger Ripperl und deftiger Jausen sorgt die Mama.
Die legendären Weine aus dem Hause Polz wären schon Grund genug für einen Besuch, aber auch die Buschenschank-Kultur wird auf eine neue Ebene gehoben: Stil- und genussvoll geht es zu, während man sich durch Jausen und Omas selbst gemachte Buchteln schlemmt.
Im modernen Weingut geht es nicht nur optisch, sondern auch kulinarisch geschmackvoll zu. Süffige Weine nebst hausgemachtem Wermut und Säften begleiten eine erfrischende Kreativküche: vom Rindfleischsalat über Saiblings-Ceviche bis zum geräucherten Kohlrabi.
Christian Zweytick steht für fruchtig-kräftige Weine, spontanvergoren und mit biologischem Säureabbau. Die Karte spannt den Bogen von klassischen Buschenschankschmankerln wie Wild bis hin zu Vegetarischem und Veganem – alles äußerst kunstvoll angerichtet.
Die nachhaltig produzierten, charakterstarken Qualitätsweine genießt man bei unvergleichlicher Aussicht auf dem Gipfel der Südsteirischen Weinstraße. Marinierter Rohschinkenteller, Käse und Räucherfisch sind ein Traum; dazu passt Hausbrot mit knuspriger Kruste.
Das Weingut blickt auf eine langjährige Geschichte zurück. Eines der Aushängeschilder ist der Sauvignon Ried Kranachberg. Aufstriche, Wildrohschinkenteller und saftig-magerer Selchschinken gehören ebenso zum Repertoire der Buschenschank wie Fisch und Käse.
Die Weitsicht bis hin zur Riegersburg und darüber hinaus ist ein Anziehungspunkt für Gäste, genauso wie die im Familienverband gekelterten Weine. Der Schwerpunkt liegt dabei natürlich auf reschem Schilcher – und der passt hervorragend zu den feinen Jausen.
Bei der Fleischproduktion setzt man auf seltene Rassen und Handarbeit, so landen dann auch außergewöhnliche Schmankerln wie Rohschinken vom Zebu-Rind auf dem Jausenteller. Zu trinken gibt es dazu sortentypische Steirer und einen herrlich prickelnden Frizzante.
Auf der Terrasse über steilen Weinhängen genießt man hervorragende Weine und Sekte, auch Gin und Wermut sind eine Sünde wert. Die kreative Jause garantiert Hochgenüsse mit mariniertem Huhn, Hirschrohschinken, Chili-Verhacktertem, Räucherfisch und Eingelegtem.
In der Buschenschank der Extraklasse hilft die ganze Familie mit. Wunderschön angerichtet sind belegte Brote, Salate und viel Kreatives. Auch warme Gerichte wie Steinpilzrisotto sowie Desserts und das hausgemachte Eis begeistern. Dazu passen die edlen Naturweine.
Ankommen und sich gleich zu Hause fühlen: Das gelingt zwischen den steilen Weinlagen besonders gut – und auch übernachten lässt es sich fein. Die Brettljause ist reich belegt, der Rettich-Käferbohnen-Salat ein Klassiker. Michi Lorenz sorgt für facettenreiche Weine.
Wein und Wollschwein stehen im Mittelpunkt. Christina entführt den Gast auf eine kulinarische Reise durch die Oststeiermark – mit Speck, Salami und Schinken von den eigenen Mangalitza-Schweinen. Im Glas funkelt ein Rosé oder ein charakterstarker Grauburgunder.
Tradition und Innovation haben Platz am bekannten Weingut, urig geht’s zu in Stube und Salettl. Zum Hausbrot gibt es Käsevariationen, Aufstriche und richtig g‘schmackiges Brüstl, charakterstark sind die Weine von Bernd Stelzl. Die Desserts sind heiß begehrt.
Von der Terrasse schweift der Blick über die südsteirische Hügellandschaft. Wenn dazu dann noch ein knackiger Sauvignon im Glas schimmert und das Jausenbrettl auf dem Tisch steht, ist die Postkartenidylle perfekt. Wer auf die Nachspeisen verzichtet, verpasst viel.
So wie Ambiente und Interieur werden auch die Jausen behutsam aufgepeppt und gern ein bisschen »anders« serviert. Ins Glas kommt dazu natürlich Schilcher, den Jungwinzer Mathias Weber mit viel Gespür ausbaut und der (zu Recht!) mehrfach prämiert ist.
Im großen Weingut in herrlicher Lage müssen sich Gäste für eine kulinarische Richtung entscheiden: Die Buschenschankklassiker machen ihrem Namen alle Ehre, während beim Schmankerlmenü in fünf bis sieben Gängen geschlemmt wird. Auch eine Weindegustation lohnt sich!
An klaren Tagen schweift der Blick über Kitzeck und den Demmerkogel bis nach Graz, doch auch auf dem Tisch spielt sich einiges ab: Gutes aus der hauseigenen Selch zum Beispiel, aber auch typisch steirische Tropfen – bei beidem zeigt man auffallend guten Geschmack.
Ewald Zweyticks Passion sind im Barrique ausgebaute Weine, namentlich Sauvignon Blanc und Chardonnay. Seine Schwester Astrid ist die Seele der Buschenschank und verwöhnt mit Salaten der Saison, Aufstrichen, Schweinsbrüstl und Schinken aus der Hausmanufaktur.