Die besten Restaurants in 1060 Wien
Im Gewölbe dominieren Stil und Purismus, Ähnliches gilt auch für Fabian Günzels kreative Küche. Ihm geht es merklich um Topprodukte, perfekte Zubereitung und einen Hauch von Spieltrieb. Tolle Weine!
Gute französische Brasserie-Küche im stylischen Ambiente hoch über der Mahü – noch weiter oben lockt die herrliche Dachterrasse mit kleiner Karte, aber umso mehr Aussicht und feinen Drinks.
Einer der Lieblingsplätze der Wiener Hipsteria, denn nicht nur die Küche kann’s kreativ, lässig und äußerst geschmackssicher: Auch hinter der Bar fokussiert man auf Selbstgemachtes und -angesetztes.
Luxuriöse Degustationsmenüs mit Prunier-Caviar, frischen Trüffeln sowie zertifizierten Kobe- und Wagyu-Beefs japanischer Provenienz. In gleicher Liga spielen auch Champagner, Drinks und die Weine.
Tropische Früchte, Maniok, schwarze Bohnen. Die vielfältige brasilianische Küche von Kias Burget lässt sich am besten mittels sechs- bis siebengängiger Menüs erfahren. Alex Burget hat den passenden Wein dazu.
»Wie finden Sie uns im Vergleich zur »Cucina Cipriano«?«, fragt Gaetano Brancato. Mindestens genauso gut, darf man dem höflichst im eleganten Zweireiher auftretenden Neapolitaner ohne Zögern antworten. Die Vorgänger sperrten Ende 2025 aus familiären Gründen zu. Sein »Partenope« benannte der neue Padrone – auch Chef dreier Pizzerien – nach der Schutzpatronin seiner Heimatstadt. Der Fokus auf Meeresgetier blieb erhalten – mit naheliegender Zuspitzung auf Süditalien. Ausnahme: der zarte und mürbe Prosciutto »Etrusco« aus der Toskana. Aber dann kommt von Küchenchef Mario Farina das: »Triglia alla parmigiana«, eine maritime Interpretation des Melanzani-Auflaufs mit Rotbarbe in roter livorneser Cacciucco-Sauce – so feinfühlig gegart, dass dem schlanken Fischchen Genüge getan wird. So auch nicht oft zu haben: sämiges Moschuskraken-Ragout im Tontopf, rundum in Brotkruste eingebacken. Oder die dicken Scialatielli-Nudeln mit Kartoffelwürfeln, Scampo und dem neapolitanischen Kohl-Verwandten Friarielli. Die Tageslieferung ganzer Fische wird am Tablett präsentiert, als Zubereitung stehen »al forno« oder »all’acqua pazza« zur Wahl, bei letzterer werden die Tiere schonend in Sud mit dreierlei Vesuv-Tomatensorten pochiert. Wem komponierte Gerichte lieber sind – Steinbuttfilet »alla mugnaia« mit Zeller-Püree, Mangold und etwas Kürbiskernöl ist eine gute Variante. Für das Studium der Weinkarte muss man Zeit einplanen – mehr als ein Dutzend Schaumweine, Spannendes aus dem Karst, ein paar große Namen aus Italien und eine tolle Liste Roter aus Bordeaux und Rhône. Nur wenige Italiener haben da mehr zu bieten.
Betreiber ist weiterhin Jing Chen. Eröffnungs-Küchenchef und Wolfgang-Puck-Schüler Mike Köberl ist dagegen schon wieder weg. Seine kunterbunte Mixtur von Gerichten blieben teils erhalten.
Fischlokal im Zentrum des Naschmarktes mit großzügigem Schanigarten, wo bei oft ausgelassener Stimmung Austern geknackt, Fischplatten verzehrt und ausgewählte österreichische Weine geleert werden.
Das älteste Gasthaus am Wiener Naschmarkt hält Geschichte und Tradition lebendig. Auf den Tellern: ehrliche österreichische Hausmannskost. Und mittlerweile quasi ikonisch: das legendäre Wiener Saftgulasch.
So eklektisch wie das samtgrüne Ambiente aus Bar, Restaurant und Shop verhält es sich mit Speis und Trank. Oliven und Focaccia, Rib-Eye und Safranhuhn. Eine Augenweide: die Bar aus italienischem Marmor.
»Für jeden etwas« könnte das Motto hoch oben im Haus des Meeres auch lauten, bedient die Küche doch alle Geschmäcker – von Bowl und Pasta zum Lunch bis zu Kalbsbackerln und Steak zum Dinner.
Inmitten der bunten Klub-Atmosphäre wird moderne, internationale Küche serviert, Kabeljau-Kroketten und Kalbsbackerl eignen sich auch zum Teilen. Bei den Steakwochen gibt’s zudem US-Prime-Beef.
Cooles Asiarestaurant mit großer Bar und modern interpretierten Gerichten wie Maishuhn Szechuan oder Hühnerleber in Schwarzpfeffer. Wochenendbrunch und Schanigarten mit Blick auf den Naschmarkt.
Auf Naschmarkt-Besucher warten heimische Traditionsgerichte: Zum Start werden Blunzenradln gebacken, dann geht es mit Alt-Wiener Backfleisch weiter und den süßen Abschluss bilden feine Palatschinken.
Schon die alte Schank verspricht originäres Beislgefühl und lädt zum Verweilen ein; das gilt auch für die Speisekarte: Krautfleckerl, Backhenderl und Blunzengröstl verströmen wohlige Nostalgie.
Wer Fischküche liebt, kommt an Erkan Umar nicht vorbei. Sein Naschmarkt-Stand ist eine echte Szeneadresse. Für Genießer empfiehlt sich die üppige Fischplatte, für Eilige Austern und ein Glas Sprudel.
Beim feurigen »Hot Pot«, Spezialität des Hauses, stehen vier Suppen sowie Fleisch, Meeresfrüchte oder Veganes zur Wahl. Doch es gibt auch ein Drei-Gänge-Wagyu-Menü (japanisches Wagyu, Grad: A3, Sake)!
In die Küche dürfen weder Laktose noch Gluten, dafür regionale Produkte von ausgewählten Lieferanten. Daraus wird Wohlfühlküche mit vegan-vegetarischem Schwerpunkt, aber auch fleischigen Optionen.
Hier wird man entführt in die kulinarischen Welten Vietnams: Gemischte Platten laden zum Durchkosten ein – ein Spiel aus Farben, Düften und Texturen. Auch die Getränkekarte sorgt für Überraschungen.
Unter einem Meer aus Lampions entsteht im Dämmerlicht eine ganz besondere Abendstimmung. Die Küche bringt Asien auf den Punkt – mit einer 1A-Pekingente, die so in Wien echten Seltenheitswert genießt.