Loungebars in Österreich
Der fünfte Geburtstag der Bar zeigte, wie international die Freunde dieses Teams sind. Mit den Fruchtweinen, für die David Barbist ein Händchen hat, besitzt man einen USP. Chef Kostas Karvounis ergänzt den Tüftler als stets gut gelaunter Gastgeber. Gemeinsam lässt man einzelne Zutaten (auch optisch ansprechend) aufleben.
Bunt sind die Hawaii-Hemden von Arik und Matty Vinnitskis Team, bunt ist aber auch die Cocktailkarte – und beides passt zu den farbenprächtigen Tiki-Mugs aus eigener Fertigung. Die fröhliche Welt der starken Rum-Cocktails mit polynesischer Prägung hat ihre Wiener Heimat eindeutig gefunden: Zombie, Mai Tai … alles da!
Im ganzen Haus herrscht alpine Eleganz, so auch in der Bar. Dank hausgemachter Sirupe gerät die alkoholfreie Auswahl vielfältig, die Signature Cocktails reüssieren derweil wahlweise mit regionalem Twist wie beim »Alpincosmo« oder internationalen Noten wie beim »Thai Massage« mit Tequila, Chili, Zitronengras und Mango.
Es kam genau so, wie sich das Peter Friese erträumt hat: Die Vielfalt des italienischen Genusserlebens in demokratischer Form kam nach Wien. Panini und kleine Pasta-Gerichte, aber eben auch »Garibaldi« und »Sarti Spritz«. Als Orangenschnitz im Tumbler kommt dazu die Signature-Karte von Aktivposten David Penkers Team. Viel Amore!
Es kann einfach sein: guter Espresso und faszinierende Cocktails. Damit hat sich die Bar am Beginn der Steingasse ihren Namen gemacht. Auf die kreative Benennung versteht man sich bei »Berry Me in Bourbon« oder »Thyme and Punishment« durchaus auch. Und mit regionalem Honig im Shaker und »Salzach Blush« wird es ganz lokal.
In der Familie Haneder ist die Cocktail-DNA verankert. Stefan Haneder, den Weltmeister der Weltmeister, kennt man in jedem Eck von Österreich. Sein Sohn Mario, ausgebildet in Rostock, tritt in diese Fußstapfen und weiß bereits mit seinen jungen Jahren mit Feingefühl für Aromen und im Flair-Bartending zu überzeugen.
Von neun Uhr früh bis ein Uhr in der Nacht wird einiges geboten: Pub-Quiz, Konzerte, DJ-Session, da ist für jeden das Richtige dabei. Kulinarisch wird man verwöhnt mit hausgemachtem Flammkuchen, Teigtaschen und Arancini. Dazu gibt es ein vielseitiges Angebot an Bier, Rum, Whisk(e)y und herrlich fruchtigen Cocktails (Mule!).
Das Luster setzt in Sachen Cocktailkultur gern asiatische Akzente. Experimentelle Mixe aus außergewöhnlichen Zutaten entführen ohne Zeigefinger im lässigen Ambiente in neue Geschmackswelten. Im »Shrooming« etwa vereinen sich japanischer Gin, Shōchū, gerösteter Reis und Shiitake zu einem faszinierenden Aromaabenteuer.
In der Instagram-tauglichen Bar werden die Gläser je nach Jahreszeit anders befüllt. Ein paar Standards gehen aber immer – es ist schließlich nie nicht Zeit für einen »Horse's Neck«. Bei den Signatures zählen Geschmack und Schmäh: Im »Kracherl Royal« trifft Uhudler-Wermut auf Gin, Zwetschke, Zitrone und Champagner.
Lässig abhängen im Univiertel bei dezenten südamerikanischen Klängen und echtem karibischem Ambiente. Geboten wird eine enorme Bandbreite an Cocktails, beliebt sind die Fruit-Daiquiris. Über 150 Zigarren kommen aus den besten Anbaugebieten der Welt. Als kleine Appetithappen fungieren Tortillas, Tacos und Burritos.
Der perfekte Ort für den Tagesausklang ist die stylish-gemütliche Lounge-Bar – entweder werden die Drinks fachkundig gemixt oder Gäste legen bei Kursen selbst Hand an. Die hauseigenen Spirituosen vom Saalfeldner Meisterbrenner Siegfried Herzog, wahlweise Williams Birne, Gin oder Whisky, sind aber auch pur ein Genuss.
Wer einen Gourmettempel zum Nachbarn hat, muss sich natürlich auch in puncto Mixology ranhalten – kein Wunder also, dass Klassiker und Signature Drinks immer perfekt daherkommen: Der »Clarified Colada« lässt die Handwerkskunst hinter der Bar erkennen, der »Silk Road« mit Curry-Gin und Kalamansi zeugt von Geschmack.
Einst war die »Reiss« quasi Gründungsmitglied der neueren Wiener Barszene, nach einer Berg- und Talfahrt in der jüngeren Vergangenheit erlebt das ikonische Lokal nun eine Renaissance – dank äußerst kundiger Mixologie: Mit »Basil Smash« wie aus dem Lehrbuch und einer »Bitter Sweet Symphonie«, die dem Namen alle Ehre macht.
Für Barprofi und Ex-Grafiker Jakob »Jay« Vehovar ist Mixen Kunst und das Glas eine Leinwand für Kreativität. Mit feinem Gespür bringt er die Aromen in perfekte Balance. Das stellt er etwa mit »Diplomatico Pianos« (Rosmarinsirup, Traubensaft, Rotwein, Haselnuss-Espuma) unter Beweis. Als frische Standards: Mojitos und Paloma.
Sanft geschwungene Eichenholzkonstruktionen dienen als Blickfang und sorgen gleichzeitig für Gemütlichkeit mit hohem Style-Faktor. Auf der Barkarte wird der Region auf kreative Weise gehuldigt – die Kräuter aus dem eigenen Garten veredeln so manchen »Alps Inspired Drink«. Auch die Klassiker operieren auf hohem Niveau.
Schon das wunderschöne alte Holzmobiliar sorgt für jede Menge Flair, für die richtige Dosis Hipness gibt es neben feinen Cocktails (erfrischend: »Golden Cadillac«) auch Gutes aus dem Aperitivo-Kosmos in leicht abgewandelter Form: »Negroni Sour« ist ein Sundowner par excellence. Dazu knabbert man »Nibbles der Woche«.
Matthias Habringer, Meister seines Fachs, begeistert mit kreativen und feinsinnigen Kreationen und ist ständig auf der Jagd nach ausgefallenen Zutaten. Aus seiner Feder stammen der »Poison Ivy« mit echtem Matcha und Honig oder der frische Salbei-Limetten-Daiquiri – und das ist erst der Anfang eines Cocktailabenteuers!
Sirupe, Bitters und Infusionen sind bei Barchef Tom Fix selbstverständlich hausgemacht – mit beeindruckendem Know-how. Gemixt werden sie dann klassisch oder als Signature nach den Prinzipien der alten Heilkunst Spagyrik: »Immun Boost« mit Meisterwurz und »Anti-Stress« mit CBD stärken Körper und Geist. Riesenkarte!
Bei tollen Cocktails, gut aufgelegtem Service und stimmungsvoller Musik ist die Atmosphäre großartig. Neben Klassikern oder neuen Kreationen wie dem erfrischenden »Mr. Espresso« locken auch die vielen alkoholfreien Varianten. Dazu gibt es köstliche Longdrinks und jede Menge anderer Spirituosen. Top: die Gin-Auswahl.
Stylishes Ambiente in gedeckten Farben, mit lässiger Beleuchtung und stimmungsvollen Vibes. Im Sommer verlagert sich der Genuss auf die Terrasse. Je nach Saison stimmt die Bistroküche die Gerichte ab, ebenso variieren die schön präsentierten Cocktails mit und ohne Promille (»Virgin Colada«), darunter Eigenkreationen.