"Speisen aus eigener Produktion" Heurige in Niederösterreich
Längst ist Bernd Pulkers Genussoase in idyllischer Lage kein Geheimtipp mehr, die Plätze mitten im Weingarten sind äußerst begehrt. Kein Wunder: spannende eigene Weine und das Beste von der Kollegenschaft – und dazu das hausgemachte Bratl, das seinesgleichen sucht.
Während Matthias Hagers Weine auch von der Vielfalt der Böden profitieren, stellt sein Bruder Hermann in der Küche des modernen Heurigen mit herrlichem Weitblick sein Können unter Beweis: Klassiker mit exotischen Nuancen sorgen für spannendste Kontrapunkte.
Zwischen Rossstall und Römermaut, in zwei Stuben des lang gestreckten Hofs, saust Johanna »Pipsi« Gebeshuber umher. Die geborene Gastgeberin achtet darauf, dass Backhenderl und Ofenbratl schmecken. Oder sie schaut darauf, dass der Zierfandler nicht ausgeht. Perfekt!
Die Weine sind für viele Grund genug anzureisen. In der Küche trifft Bodenständigkeit auf Moderne – passend zum zeitgemäßen Design. So kommt zum Beispiel der Linsensalat mal klassisch, mal asiatisch inspiriert auf den Teller. Im Herbst warten auch Topwildspezialitäten.
Die Auswahl kann sich in jeder Hinsicht sehen lassen: urige Plätze am Kamin, Genießen im modernen Gastraum oder herrlicher Weit- und Stiftsblick auf der Terrasse? Auch auf der Karte ist alles da: große Wein- und Saftvielfalt, dazu Gutes vom Wild, Räucherfisch und so weiter.
Das gemütliche Kaminstüberl und die schönen Plätze im Wintergarten und im mediterranen Gastgarten laden zum Verweilen ein. Die Küche punktet neben Klassikern mit Kreativgerichten der Saison: Auf der Karte finden sich dann Frühlingskräuter, Sommerliches oder Wild.
Ein wahrlich idyllisches Fleckchen im Herzen des Carnuntum: Unter Nussbäumen sitzt man umringt von Weinbergen auf schlichten Holzbänken und genießt die hauseigenen Bioweine und unverfälschte Heurigenklassiker. Kultverdächtiger Kümmelbraten aus dem Holzofen.
Traumplatz im Herzen von Dürnstein! Wie sich die Lage auf den Geschmack auswirkt, kann man mit den Rieden als Hintergrund zum Glas Veltliner und Riesling selbst erleben. Jausen und Wirtshauslieblinge spielen im Heurigen nun ganzjährig die zweite Hauptrolle.
Ein Ausnahmeheuriger! Im Mittelpunkt stehen hausgemachte Köstlichkeiten von den Mangalitza-Schweinen, die auf dem Hof gehalten werden: diverse Speckspezialitäten von Karree bis Lardo sowie Blunze und Leberaufstrich. Zum Schwein gibt es auch guten Wein vom Haus und von Freunden.
Wunderschön sitzt man vor dem Haus in der Kellergasse und blickt auf die Rieden oder den Gemüsegarten nebenan, der auch Vitaminreiches zu Geselchtem oder Gesurtem auf den Jausentellern liefert. Die Weine aus besten Lagen können sich ebenfalls sehen lassen!
Drei Generationen packen mit an – mit den Partnern im traditionell weiblich geführten Heurigen zog auch der erste alkoholfreie Wein ein. Für Traditionalisten gibt es weiterhin die Mohntorte und das Buffet, an dem man Begleiter für »In den Haberln« und Co sucht.
Das Zechhaus ist ein Versprechen. Das Angebot, das Sabine Krug mit ihrem Team auffährt, ist riesig. Während die einen auf ein Achterl »Versuchung« kommen, schwören die anderen auf den Apfelstrudel. 55 Jahre schon versorgt man Leib uns Seele an dem historischen Ort. Bravo!
Bei den Piriwes wird Genuss zur Herzensangelegenheit. Josef hat den Wein im Blut, Jana den Heurigen im Griff. Die Vitrine liefert ein Fest: Antipasti, bunte Salate, würzige Aufstriche und alles, was das Heurigengastherz höherschlagen lässt. Ein Ort zum Bleiben!
Ein schöner Innenhof, die besten Tropfen aus den Kellern der Umgebung, Topprodukte von eigenen Angus-Rindern, Bioschweinen und Wild – und auch das vegetarische Angebot stimmt (Nudelsalat und Taboulé!): Das ist das köstliche Erfolgsrezept von Familie Edhofer.
Beim Frühwirth hat jeder Stammgast seine Lieblingsecke – die Wiese vorm Haus lädt ebenso ein wie die Tische nahe der modernen Vinothek. Der Wein trägt das Seine dazu bei, zumal man selbst bei der neuen »Disziplin« PIWI punktet: mit dem Souvignier Gris »Purist«.
Zur Heurigenkultur gehört nicht nur gutes Essen, sondern auch die Kunst, die dem Lokal seinen besonderen Charme verleiht. Hier gibt’s regionale selbst gemachte Spezialitäten, alle aus eigener Herstellung – und mit diesem Speck fängt man garantiert alle!
Das wunderschöne Haus liegt mitten im Grünen und wartet mit besonders angenehmen Plätzen, liebevoll angerichteten Jausen und einem sympathischen Schwesternduo auf, das Küche und Keller schupft. Auch die Weine gefallen: elegant, trinkfreudig und vielseitig.
Seit Generationen bewirtschaftet die Familie den Heurigen – vieles ist beim Alten geblieben, manches wurde modernisiert. Das Angebot bleibt überwiegend klassisch, wurde aber mit neuen Akzenten aufgepeppt. Besonders zu empfehlen ist ein zeitloser Liebling: das Schnitzerl.
An Schönwettertagen fällt die Wahl für einen der schönen Plätze im Freien schwer – und dann kommt im Mehrgenerationenbetrieb auch noch wirklich Gutes aus Küche und Keller: Klassische Wachauer mit Tiefe und deftige Jausen sind aber auch eine unschlagbare Kombi!
Vor 160 Jahren öffnete der familiengeführte Heurige erstmals seine Tore. Urig, wie es nur sein kann, blieb man: Im Hof spenden Kastanienbäume Schatten, der Efeu rankt sich am Salettl hoch und das Kalbsbeuschel schmeckt in diesem Ambiente gleich doppelt gut.