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© Shutterstock/Symbolbild

Plachutta und Friese eröffnen den Bräunerhof neu

Wien
Neueröffnung
Kaffeehaus

Nach der Insolvenz im vergangenen Sommer steht die Wiedereröffnung des Wiener Traditionskaffeehauses »Bräunerhof« kurz bevor.

Fast ein Jahr nach der Insolvenz kehrt der »Bräunerhof« zurück. Das Wiener Kaffeehaus in der Stallburggasse wird am 17. Juni wiedereröffnet. Übernommen wurde das Lokal von Gastronom Peter Friese, Betreiber des »Schwarzen Kameels«, sowie der Familie Plachutta. Die neuen Pächter hatten bereits im vergangenen Sommer den Zuschlag für das denkmalgeschützte Kaffeehaus erhalten. Zuvor war der »Bräunerhof« nach 105 Jahren Betrieb in die Insolvenz gerutscht.

In den vergangenen Monaten wurde das Lokal umfassend renoviert. Dabei sei darauf geachtet worden, den Charakter des Hauses zu bewahren. Ursprünglich war eine Wiedereröffnung bereits für das Frühjahr geplant gewesen. Vor der Übernahme hatte es mehrere Interessenten für das Traditionslokal gegeben. Letztlich setzten sich jedoch Peter Friese und die Familie Plachutta durch.

Der »Bräunerhof« zählt zu den bekanntesten Kaffeehäusern Wiens. Zu seinen Stammgästen gehörten unter anderem der Schriftsteller Thomas Bernhard, der Schauspieler Oskar Werner, Kabarettist Helmut Qualtinger sowie die Opernsängerin Maria Jeritza. Auch Hugo von Hofmannsthal zählte zu den prominenten Gästen.

Stallburggasse 2
1010 Wien
Österreich
Redaktion
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