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»Café Raves«: Der neue Trend, der den Tag aufmischt

Kaffee
Kaffeehaus
Dayparty

Darum sind Tanzpartys mit Croissants, Topfengolatschen und House-Beats in Bäckereien das neue Must-Do für Frühaufsteher und Kaffee-Fans.

Partynächte sind out, jene in den frühen Morgenstunden dafür schwer angesagt? So könnte das Konzept von morgendlichen Pop-up-Raves in Cafés jedenfalls ausgelegt werden. Anstatt die Nacht durchzutanzen, kommen die Feierfreudigen nun in den Genuss von House-Beats und guter Stimmung und das bereits bei Sonnenaufgang mit Croissants und Heißgetränken. Diese unkonventionellen Pop-up-Raves, die oft in Cafés oder Bäckereien stattfinden, sind in einigen europäischen Städten bereits etabliert – und auch hierzulande gewinnen sie immer mehr an Beliebtheit.

»Café-Partys« im Kommen

Auch wenn nicht ganz klar ist, woher die Idee für diese besonderen Partys ursprünglich stammt, eines steht fest: Sie bringen frischen Wind in die Kaffeeszene. In den USA sind diese sogenannten »Coffee-Partys« längst zum Trend avanciert – und das auf überraschende Weise, denn sie verstehen sich als alkoholfreie Alternative zu herkömmlichen Partys. Aufgrund eines allgemein rückläufigen Alkoholkonsums bieten diese Pop-up-Raves eine neue, kreative Möglichkeit, in den Tag oder in den Nachmittag zu starten: mit Musik, Bewegung und einer ordentlichen Portion Lebensfreude.

Obwohl das Konzept grundsätzlich anti-alkoholisch gedacht ist, schwingt vereinzelt auch der Gedanke des Daydrinkings mit. Nachdem solche Kaffeehaus-Raves in Ländern wie Deutschland oder Serbien längst keine Seltenheit mehr sind, erobern sie nun auch Wien. So wurde das traditionsreiche »Café Sperl« im sechsten Bezirk bereits im März spontan zur Tanzfläche, und auch das »Vogel Kaffee« im zweiten Bezirk lud kürzlich zum Day-Rave ein. Ob sich diese Art von Tagespartys in Cafés langfristig als Alternative zu klassischen Raves etabliert, bleibt abzuwarten – das Potenzial für einen neuen Trend ist jedenfalls da. Bei so viel Beliebtheit ist der nächste Pop-up-Rave oder die nächste spontane »Coffee-Party« wohl nur eine Frage der Zeit und bis dahin sollte man die Augen offenhalten.


 

Redaktion
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