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© Treasury Wine Estates

Grange La Chapelle: Ein fast perfektes Paar

Wein
Syrah
Australien
Frankreich

Der Wein Grange La Chapelle kommt zu genau 50 Prozent aus Australien und zu 50 Prozent aus Frankreich – stammt also von der südlichen wie auch der nördlichen Hemisphäre. Das unkonventionelle Konzept überzeugt im Glas voll – Falstaff vergibt dem ersten Jahrgang 99 Punkte.

In der Welt des Weins gibt es selten echte Überraschungen, doch die Nachricht vom neuen Grange La Chapelle 2021 lässt selbst hartgesottene Weinkenner staunen: Penfolds' legendären Grange aus Australien und den ikonischen Hermitage La Chapelle gibt es ab sofort nicht nur einzeln, sondern auch in einem Wein vereint.

Hinter diesem ambitionierten Projekt stehen Peter Gago, Chefönologe von Penfolds, und Caroline Frey, Winzerin und Besitzerin von La Chapelle. Ihre langjährige Freundschaft, der gemeinsame Respekt für die jeweiligen Terroirs und die Liebe zur Traubensorte Syrahrespektive Shiraz – bildeten den Nährboden für die Kollaboration.

Die Vinifikation des Ausnahmeweins erfolgt in den jeweiligen Ländern, gefolgt von einem ersten Ausbau. Der französische Anteil wird dann in temperaturkontrollierten Edelstahltanks nach Australien gebracht, wo das finale Blending erfolgt. Nach einer weiteren Reifephase wird der Wein abgefüllt. Das Rezept ist dabei denkbar einfach: 50 Prozent Grange und 50 Prozent Hermitage La Chapelle.

Der erste Jahrgang 2021 wurde am 9. Februar 2025 in Paris präsentiert – bei einer exklusiven Gala in der Monnaie de Paris, einer der renommiertesten Institutionen Frankreichs. Falstaff konnte den Wein bereits verkosten und mit Caroline Frey und Peter Gago dazu sprechen. 99 Punkte und damit fast die Höchstnote erreichte der Grange La Chapelle – ein Wein von grosser Komplexität und Tiefe mit überraschender Frische und grosser Eleganz. Er wird ab Juni 2025 zum Preis von 2600 Euro über ausgewählte Händler verfügbar sein.


Dunkle Frucht in perfekter Reife, Brombeeren, etwas Holunderbeeren, dazu eine einnehmende Frische, kühlende Kräuter, etwas Grafit, im Hintergrund dezent Schokolade, für...

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Benjamin Herzog
Benjamin Herzog
Chefredaktion Schweiz
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